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Mobbing

Checkliste: liegt ein Fall von Mobbing vor?

  1. Es handelt sich um einen Dauerzustand oder häufig wiederauftretende Probleme, und nicht um einen Einzelfall.
  2. Die Missetaten gegenüber dem Opfer lassen eine Systematik erkennen, sie werden erkennbar regelmäßig oder zu bestimmten Anlässen verübt, oder die Angriffe steigern sich, werden intensiviert, oder häufen sich.
  3. Der Täter beeinträchtigt das Opfer durch typische Mobbinghandlungen, z.B. Sabotage von Arbeitsergebnissen, Beleidigungen, Gerüchte, Willkürakte, Demütigungen, oder es kommt zu offenen Feindseligkeiten mit sehr ungleicher Verteilung der Aggression, oder das Opfer wird völlig aus dem Kollegenkreis ausgeschlossen und ignoriert, seine Kommunikationsgeräte verschwinden oder werden auffällig oft defekt, das Opfer wird vom Informationsfluss abgeschnitten.
  4. Es ist eine verwerfliche Absicht des Täters erkennbar: Das Opfer soll sabotiert, aus einer privilegierten Stellung verdrängt, aus dem Team oder dem Unternehmen hinausgedrängt werden.
  5. Die Angriffe zielen auf die Persönlichkeit oder die Ehre des Opfers, sie sollen es zermürben, demütigen, schwächen, das Opfer soll als unfähig, unsicher, nicht-teamfähig hingestellt werden.

Ist einer dieser fünf Punkte nicht gegeben, liegt kein Mobbing vor. Es versteht sich von selbst, dass die Checkliste erst nach einer genauen Analyse der Situation und umfassenden Informationen abgearbeitet werden kann.

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Webmaster   12.08.2010