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Mathematiker Cuéllar zum Honorarprofessor ernannt

Dr. Jorge R. Cuéllar J., Hauptforschungsleiter bei der Siemens AG, ist von Universitätspräsidentin Prof. Dr. Carola Jungwirth zum Honorarprofessor der Fakultät für Informatik und Mathematik ernannt worden.

Die Universitätspräsidentin und der Dekan der Fakultät für Informatik und Mathematik heißen Jorge R. Cuéllar J. als Honorarprofessor willkommen.
Universitätspräsidentin Prof. Dr. Carola Jungwirth und der Dekan der Fakultät für Informatik und Mathematik Prof. Dr. Michael Granitzer heißen Jorge R. Cuéllar J. als Honorarprofessor willkommen. Foto: Universität Passau

"Die Fakultät ist froh, mit der Ernennung von Herrn Cuellar den wichtigen Schwerpunkt der IT Sicherheit weiter verstärken zu können", so Prof. Dr. Michael Granitzer, Dekan der Fakultät für Informatik und Mathematik.

Jorge R. Cuéllar J. wurde in der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá geboren, wo er 1976 seinen Masterabschluss im Fach Mathematik an der Universidad de los Andes Bogotá mit Auszeichnung entgegennahm. 1982 promovierte er summa cum laude an der Universität Mainz. Seine Doktorarbeit trug den Titel: "Friedholm operators on Locally Bounded Topological Vector Spaces". Von 1983 bis 1985 war er Dozent an der Fakultät für Mathematik an der Ohio State University in Columbus. Anschließend war er zwei Jahre für das Softwarehaus und IT-Dienstleister DATEV am Nürnberg Computer Center als Kapazitätsplaner sowie Leistungsanalytiker tätig.

Seit 1987 ist Cuéllar für die Siemens AG in München tätig. Für seine Arbeit erhielt er den "DI-ST Award for the best technical Achievement" für die Modellierung von Betriebssystemen. Er war leitender Forscher im Kompetenzfeld "Anwendung von Sicherheitsmethoden" und zudem für die technische Standardisierung von Datenschutz- und Sicherheitsprotokollen bei IETF, 3GPP, open Mobile Alliance und der Trusted Computing Group zuständig. Er zeichnet für mehr als 30 Erfindungen und Patente sowie 50 Forschungsarbeiten verantwortlich.

Im Hochschulkontext beschäftigte sich Cuéllar mit dem Design verteilter Systeme, Sicherheit, neuronalen Netzen, funktionaler Programmierung sowie stochastischen Methoden. Sein Wissen und seine Erfahrung bringt er an zahlreichen Universitäten im In- und Ausland ein.

Katrina Jordan | 14.04.2019