Satzung des Neuburger Gesprächskreis Wissenschaft und Praxis der Universität Passau e.V.

Satzung des Neuburger Gesprächskreis Wissenschaft und Praxis der Universität Passau e.V.

In der Fassung des Beschlusses der Mitgliederversammlung vom 7. Juli 2014

§ 1 Name und Sitz

(1) 1 Der Verein führt den Namen "Neuburger Gesprächskreis Wissenschaft und Praxis an der Universität Passau e. V.".  2 Er ist in das Vereinsregister eingetragen.

(2) Der Verein hat seinen Sitz in Passau.

§ 2 Zweck

(1) Der Verein hat den Zweck

1. Forschung, Lehre, Studium und Weiterbildung an der Universität Passau zu fördern,

2. den Erhalt und Ausbau der Universität Passau zu unterstützen,

3. Wissen über die Universität Passau und ihr Ansehen in der Öffentlichkeit zu mehren,

4. Kontakte zu ihren Absolventinnen und Absolventen zu pflegen und

5. die Netzwerkbildung und den Netzwerkausbau unter den Mitgliedern und zwischen
Mitgliedern und Professorenschaft zu fördern.

(2) Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht

1. im Bereich Forschung, Lehre, Studium und Weiterbildung durch

a) die Förderung von Praktika, Exkursionen und wissenschaftlichen Arbeiten, insbesondere
Bachelor- und Masterarbeiten, die Studierende der Universität Passau in bzw. in
Zusammenarbeit mit Unternehmen und Institutionen der Wirtschaft durchführen bzw.
erstellen,

b) die Förderung von Gastvorträgen durch Wirtschaftsexpertinnen und Wirtschaftsexperten an
der Universität Passau,

c) die Beratung der Universität Passau bei Studieninhalten und Studienschwerpunkten,

d) die Alimentierung hervorragend begabten Nachwuchses (Studierender und Graduierter) der
Universität Passau,

e) die Unterstützung wissenschaftlicher Arbeit, insbesondere die Unterstützung von
Forschungsprojekten, die in enger Zusammenarbeit - auch im Wege der Drittmittelforschung -
zwischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universität Passau und
Unternehmen durchgeführt werden,

f) die Einladung von Forscherinnen und Forschern aus aller Welt zur Förderung der
wissenschaftlichen Zusammenarbeit mit der Universität sowie Unternehmen und Institutionen
der Wirtschaft.

2. im Bereich Erhalt und Ausbau der Universität Passau durch die finanzielle Unterstützung
von Baumaßnahmen der Universität Passau.

3. im Bereich Wissen über die und Ansehen der Universität Passau durch

a) die Steigerung ihres Bekanntheitsgrades durch Öffentlichkeitsarbeit, insbesondere
Veranstaltung von Image prägenden Ereignissen und

b) die Pflege der Beziehungen zu in- und ausländischen Universitäten und Institutionen in
Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft.

4. im Bereich der Kontaktpflege zu ihren Absolventinnen und Absolventen durch die
Kontaktförderung zu den Mitgliedern

a) des Alumniclub - Ehemaligenverein der Universität Passau e. V. und

b) des kuwinetzwerk international e. V.

5. im Bereich von Netzwerkbildung und -ausbau durch

a) die Organisation von Veranstaltungen, die am Beispiel wichtiger Themen aus Wirtschaft
und Gesellschaft die Mitglieder, die Professorenschaft und Freunde der Universität Passau
zum anregenden Dialog zusammenführen (Symposien, Wissenschaft trifft Praxis, etc.) und

b) die Einrichtung und Pflege anderer geeigneter Kommunikationsinstrumente (z. B.
Newsletter, Webauftritt, Online Community).

§ 3 Gemeinnützigkeit

(1) 1 Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des
Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. 2Der Verein ist selbstlos tätig
und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

(2) 1 Die Mittel des Vereins und etwaige Gewinne dürfen nur für die satzungsgemäßen
Zwecke verwendet werden. 2Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des
Vereins.

(3) Keine Person darf durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch
unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

(4) 1 Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das
Vermögen des Vereins der Universität Passau mit der Bestimmung zu, dass das Vermögen
unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden ist. 2Die Mitglieder
haben beim Ausscheiden oder bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins keinerlei
Ansprüche an das Vereinsvermögen.

§ 4 Mitgliedschaft

(1) 1 Mitglied des Vereins kann jede voll geschäftsfähige natürliche Person, jede juristische
Person, jede Personenhandelsgesellschaft oder jede andere Personengemeinschaft mit der
Fähigkeit, Gründungsbeteiligte eines Vereins sein zu können, werden. 2Der Verein strebt
insbesondere die Mitgliedschaft von Unternehmen und Institutionen der Wirtschaft (sog.
"Firmenmitglieder") sowie von natürlichen Personen, die sich bereits um die in § 2 genannten
Zwecke verdient gemacht haben (sog. "persönliche Mitglieder"), an.

(2) 1 Die Mitgliedschaft entsteht durch Eintritt in den Verein. 2Die Beitrittserklärung ist
schriftlich vorzulegen. 3Über die Aufnahme entscheidet die oder der 1. Vorsitzende
gemeinsam mit einem weiteren Vorstandsmitglied. 4Der Eintritt wird mit dem Zugang einer
schriftlichen Bestätigung wirksam. 5Die jeweilige Präsidentin oder der Präsident der
Universität Passau erlangt die Mitgliedschaft mit ihrer oder seiner dem Verein zu erklärenden
Zustimmung; Halbsatz 1 gilt entsprechend für die jeweilige Kanzlerin oder den Kanzler der
Universität Passau.

(3) 1 Mitglieder entrichten einen Jahresbeitrag nach Selbsteinschätzung. 2Über die Höhe des
Mindestbeitrags entscheidet die Mitgliederversammlung. 3Der Vorstand kann im Einzelfall
einen Mitgliedsbeitrag ermäßigen.

(4) 1 Die Mitgliedschaft endet durch

1. Austritt,
2. Tod bei natürlichen Personen bzw. Auflösung bei juristischen Personen,
3. Ausschluss.

2 Der Austritt gemäß Satz 1 Nr. 1 erfolgt durch eine an den Vorstand gerichtete briefliche
Erklärung; er ist unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei Monaten nur zum Schluss
eines Kalenderjahres zulässig. 3Der Ausschluss gemäß Satz 1 Nr. 3 kann durch den Vorstand
erfolgen, wenn das Mitglied seinen mitgliedschaftlichen Verpflichtungen nicht nachkommt.

(5) Die Mitglieder haben die in der Satzung festgelegten Rechte und Pflichten.

§ 5 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind
1. der Vorstand und
2. die Mitgliederversammlung.

     

§ 6 Vorstand

(1) Der Vorstand besteht aus bis zu elf Personen:

1. der oder dem 1. Vorsitzenden,

2. der oder dem 2. Vorsitzenden,

3. der Schatzmeisterin oder dem Schatzmeister,

4. der Geschäftsführerin oder dem Geschäftsführer,

5. der jeweiligen Präsidentin oder dem Präsidenten der Universität Passau,

6. der jeweiligen Kanzlerin oder dem Kanzler der Universität Passau und

7. bis zu fünf weiteren Vorstandsmitgliedern.

(2) 1 Die in Abs. 1 Nrn. 1 bis 3 und Nr. 7 genannten Mitglieder des Vorstands werden von der
Mitgliederversammlung auf die Dauer von drei Jahren gewählt. Der neugewählte Vorstand
tritt sein Amt mit sofortiger Wirkung an.2Die Zahl der Vorstandsmitglieder nach Abs. 1 Nr. 7
bestimmt die Mitgliederversammlung. 3Blockwahl ist zulässig. 4Wiederwahl ist zulässig.

(3) 1 Die Geschäftsführerin oder der Geschäftsführer wird auf Vorschlag der oder des 1.
Vorsitzenden vom Vorstand auf die Dauer von drei Jahren bestellt. 2Wiederbestellung ist
zulässig. 3Zur Geschäftsführerin oder zum Geschäftsführer kann auch ein Nichtmitglied des
Vereins bestellt werden.

(4) Der Vorstand bleibt über seine Amtszeit hinaus bis zur nächsten satzungsgemäßen
Vorstandswahl im Amt.

(5) 1 Beim Ausscheiden eines Vorstandsmitglieds kann ein Ersatzmitglied für die restliche
Amtszeit durch den restlichen Vorstand bestellt werden. 2Sinkt durch das Ausscheiden die
Zahl der gewählten Vorstandsmitglieder unter drei, ist der verbleibende Vorstand zur
Bestellung eines Ersatzmitglieds verpflichtet.

(6) 1 Gesetzliche Vertreter des Vereins im Sinne des § 26 BGB mit Einzelvertretungsbefugnis
sind die oder der 1. Vorsitzende, die oder der 2. Vorsitzende, die Schatzmeisterin oder der
Schatzmeister und die Geschäftsführerin oder der Geschäftsführer (Vorstand im Sinne des §
26 BGB). 2 Im Innenverhältnis wird bestimmt, dass die Vertretung nach Satz 1 von der 1.
Vorsitzenden oder von dem 1. Vorsitzenden, im Fall der Verhinderung der oder des 1.
Vorsitzenden von der Geschäftsführerin oder von dem Geschäftsführer, im Fall der
Verhinderung der Geschäftsführerin oder des Geschäftsführers von der Schatzmeisterin oder
von dem Schatzmeister und im Fall der Verhinderung der Schatzmeisterin oder des
Schatzmeisters von der 2. Vorsitzenden oder von dem 2. Vorsitzenden wahrgenommen wird.

(7) 1 Vorstandssitzungen finden nach Bedarf statt. 2Zu ihnen lädt im Einvernehmen mit der
Geschäftsführerin oder dem Geschäftsführer die oder der 1. Vorsitzende ein.
3Die Einberufung erfolgt mit Bekanntgabe der Tagesordnung mindestens zwei Wochen vor
dem Termin der Vorstandssitzung. 4Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens drei
seiner Mitglieder anwesend sind. 5Beschlüsse des Vorstands werden mit einfacher Mehrheit
der anwesenden Vorstandsmitglieder gefasst. 6Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme
der oder des 1. Vorsitzenden oder bei deren bzw. dessen Abwesenheit die Stimme der oder
des 2. Vorsitzenden.

(8) 1 Beschlüsse des Vorstands können auch im Umlaufverfahren (schriftlich, per E-Mail oder
per Fax) gefasst werden. 2 Mit der Übersendung der Beschlussvorlage fordert die oder der 1.
Vorsitzende die Vorstandsmitglieder zur Stimmabgabe auf. 3Der Beschluss ist gefasst, wenn
die Mehrheit der Vorstandsmitglieder dem Beschlussvorschlag innerhalb von 14 Tagen
zustimmt und der oder dem 1. Vorsitzenden innerhalb dieser Frist von keinem
Vorstandsmitglied ein schriftlicher Widerspruch gegen das Umlaufverfahren zugegangen ist.
4 Nach Ablauf der 14 Tage stellt die oder der 1. Vorsitzende das Ergebnis des Beschlusses fest.
5 Der Beschluss wird in einem von der 1. Vorsitzenden oder von dem 1. Vorsitzenden zu
unterzeichnenden Vermerk festgehalten und den Vorstandsmitgliedern unverzüglich bekannt
gegeben.

(9) Der Vorstand kann sich eine Geschäftsordnung geben.

§ 7 Aufgaben des Vorstands

1 Der Vorstand ist für alle Vereinsangelegenheiten zuständig, soweit nichts anderes geregelt
ist. 2 Er hat vor allem folgende Aufgaben:

1. Führung der laufenden Geschäfte,

2. Ausschluss von Mitgliedern (§ 4 Abs. 4 Satz 3) und

3. Ernennung von Personen, die sich besonders um den Verein verdient gemacht haben, zu
Ehrenmitgliedern bzw. entsprechend ihrer Zugehörigkeit zum Vorstand zu Ehrenvorsitzenden
oder Ehrenvorständen.

    § 8 Geschäftsführer

    1 Die auf Vorschlag der oder des 1. Vorsitzenden vom Vorstand bestellte Geschäftsführerin
    bzw. der auf Vorschlag der oder des 1. Vorsitzenden vom Vorstand bestellte Geschäftsführer
    nimmt unter der Verantwortung der übrigen Vorstandsmitglieder die laufenden
    Verwaltungsgeschäfte des Vereins wahr.
    2 Insbesondere obliegt es ihr oder ihm, die Sitzungen
    des Vorstands sowie die Mitgliederversammlung vorzubereiten, die Durchführung zu
    gewährleisten und die jeweiligen Beschlüsse zu vollziehen.

    § 9 Mitgliederversammlung

    (1) 1 Die Mitgliederversammlung wird von der 1. Vorsitzenden oder von dem 1. Vorsitzenden
    einberufen. 2Die Einberufung erfolgt mit Bekanntgabe der Tagesordnung durch einfachen
    Brief mindestens zwei Wochen vor dem Termin der Versammlung. 3Die
    Mitgliederversammlung muss einberufen werden

    1. mindestens alle zwei Jahre (ordentliche Mitgliederversammlung),

    2. binnen eines Monats, wenn mindestens fünf Mitglieder des Vorstands oder ein Zehntel der
    Mitglieder die Einberufung der Mitgliederversammlung schriftlich verlangen
    (außerordentliche Mitgliederversammlung).

    (2) 1Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn ordnungsgemäß einberufen ist,
    unbeschadet der Zahl der erschienenen Mitglieder. 2Nicht anwesende Mitglieder können sich
    bei Vorlage schriftlicher Vollmacht vertreten lassen.

    (3) 1Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit der
    erschienenen Mitglieder gefasst. 2Beschlüsse über Satzungsänderungen bedürfen einer
    Mehrheit von zwei Dritteln, Beschlüsse über die Auflösung des Vereins einer Mehrheit von
    drei Vierteln der erschienenen Mitglieder. 3Das Stimmrecht ist übertragbar.

    (4) 1 Über Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift anzufertigen, die von
    der 1. Vorsitzenden (Versammlungsleiterin) oder von dem 1. Vorsitzenden
    (Versammlungsleiter), von der Geschäftsführerin oder von dem Geschäftsführer und von der
    Protokollführerin oder von dem Protokollführer zu unterzeichnen ist.
    2 Die Protokollführerin oder der Protokollführer wird von der 1. Vorsitzenden oder von dem 1. Vorsitzenden
    bestimmt. 3 Protokollführerin oder Protokollführer kann auch ein Nichtmitglied sein.

    § 10 Aufgaben der Mitgliederversammlung

    Die Mitgliederversammlung beschließt über

    1. die Wahl des Vorstands,

    2. die Feststellung der Jahres- und Vermögensrechnung,

    3. die dem Vorstand zu erteilende Entlastung,

    4. die Neufestsetzung des Mindestmitgliedsbeitrages nach § 4 Abs. 3 Satz 2,

    5. Geschäfte von besonderem Gewicht für den Vermögensbestand des Vereins,

    6. die Änderung der Satzung,

    7. die Auflösung des Vereins.

    § 11 Satzungsänderungen

    Der Vorstand ist ermächtigt, redaktionelle Satzungsänderungen vorzunehmen, die

    1. zur Eintragung in das Vereinsregister notwendig und/oder zum Zweck der Herbeiführung
    der Gemeinnützigkeitserklärung durch das zuständige Finanzamt erforderlich sind oder
    werden oder

    2. zur Behebung von Beanstandungen bei der Anmeldung von Satzungsänderungsbeschlüssen
    der Mitgliederversammlung zur Eintragung in das Vereinsregister notwendig sind oder
    werden.