Konfliktvermeidung und -bewältigung

Konfliktvermeidung und -bewältigung

„Wo gehobelt wird, da fallen Späne“, sagt der Volksmund. Und nachdem unser Arbeitsleben heute vermehrt von Verdichtung und Beschleunigung geprägt ist, wird gewissermaßen immer schneller und mehr gehobelt, wodurch selbstredend mehr „Reibung“ entsteht. Es gibt durchaus Unternehmen, die eine jährliche Steigerung des Ergebnisses um fünf Prozent als machbar ansehen.

Hatte man früher noch Zeit auf einen Kaffee im Kollegenkreis, als eine Art von informellen Austausch, der es ermöglichte, sich aufeinander abzustimmen, bleibt heute über all den Arbeitsvorgängen und E-Mails oft bloß noch eine kurzes „Hallo“ auf dem Gang.

Kein Wunder also, dass es vermehrt zu Missverständnissen kommt, Arbeitsabläufe oft schlechter abgestimmt werden oder Zuständigkeiten nicht klar genug geregelt sind. Konflikte können eskalieren, wenn man sich nicht mehr gut genug kennt oder so erschöpft ist, dass man die Argumente der Gegenseite nicht mehr anhören kann. Ablesen kann man diese Entwicklung an den steigenden Zahlen von Krankmeldungen aufgrund psychischer Störungen, aber auch an den Fallzahlen für Mobbing (z.B. DAK Gesundheitsreport 2014).

Wir vom Arbeitskreis Suchtprävention und Gesundheitsförderung und der Personalabteilung möchten Sie dabei unterstützen, dass Konflikte entschärft werden und dass das zwischenmenschliche Miteinander wieder mehr als Ressource im und für das Arbeiten wahrgenommen und erlebt wird.

Bei Problemen mit Mobbing etc. stehen wir als Ansprechpersonen intern zur Verfügung oder verweisen auf externe Stellen. Die beste Prävention von Konflikten bleibt jedoch immer noch die Zuwendung und Wertschätzung des Gegenübers. Ein offenes Wort bei einer Tasse Kaffee mit den Arbeitskolleginnen und Arbeitskollegen kann manchmal schon Wunder wirken.