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Ausstellung "Bedouin - Vergessen im Negev-Israel" vom 20.-28. Oktober

Einblicke in das Leben der Beduinen in der israelischen Negevwüste zeigt eine Fotoausstellung, die vom 20. bis 28. Oktober im Foyer der Universitätsbibliothek (Gebäude Innstr. 29) in Kooperation mit der Georg-Von-Vollmar-Akademie zu sehen ist. Zur Vernissage im Beisein des Fotografen Stefan Loeber am 19. Oktober um 18.30 Uhr sind Vertreterinnen und Vertreter der Medien sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

"Wadi Al-Na'am-Scheich-Nassar", Fotografie von Stefan Loeber

Die Negevwüste in Israel ist die Heimat von über 200.000 Beduinen. Trockene Erde prägt die stille Landschaft, das Leben ist gezeichnet von Hauszerstörungen, schlechter Bildung, starrer Tradition und einer der höchsten Geburtenraten der Welt. Etwa die Hälfte der Beduinen lebt in "unrecognized villages auf einfachstem Niveau. "Junge Leute können keine Häuser bauen, Israel will keine Beduinen hier haben. Orte verschwinden oder werden umgesiedelt. Die Folge sind urbane Katastrophen", beschreibt der Fotograf die Situation.

Bei der Vernissage wird er Moderatorin Carmen Romano (Georg-Von-Vollmar-Akademie) von seinen Erfahrungen berichten.

Die Ausstellung ist vom 20. bis 28. Oktober während der Öffnungszeiten der Zentralbibliothek frei zugänglich.

Katrina Jordan | 14.10.2016

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