Meldung

"Der fotografische Blick als Machtgeste. Zur Arbeit Andreas Gurskys": Vortrag an der Universität Passau



Am Montag, 30. November, hält Wolfgang Ullrich, einer der profiliertesten deutschen Kunsthistoriker und Kulturwissenschaftler, einen Vortrag an der Universität Passau. Ullrich spricht ab 19:00 Uhr im Raum 017 (IT-Zentrum/International House, Innstraße 43) zum Thema "Der fotografische Blick als Machtgeste. Zur Arbeit Andreas Gurskys". Veranstalter ist die Professur für Kunstpädagogik/Ästhetische Erziehung (Professor Dr. Alexander Glas) und die AG Medien und Kommunikation.

Wolfgang Ullrich (Professor für Kunstwissenschaft und Medientheorie an der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe) gehört derzeit zu den profiliertesten deutschen Kunsthistorikern und Kulturwissenschaftlern. Bekannt geworden ist er durch seine zahlreichen Publikationen wie "Mit dem Rücken zur Kunst. Die neuen Statussymbole der Macht" oder "Tiefer hängen. Über den Umgang mit der Kunst" und seinen Feuilletonbeiträgen in der Süddeutschen Zeitung oder der ZEIT.

In seinen Schriften befasst er sich mit Geschichte und Kritik des Kunstbegriffs, mit bildsoziologischen Fragen sowie Wohlstandsphänomenen. Vor allem beschäftigt ihn die Aufrüstung des Begriffs von Kunst, wodurch deren Rolle in der Moderne überschätzt worden sei. Er diagnostiziert die daraus erwachsenden Überforderungen von Künstlern sowie Kunstrezipienten und plädiert dafür, die Werke der Kunst nüchterner zu betrachten. In seinen Publikationen behandelt Ullrich Kunst daher auch methodisch gleichrangig mit anderen visuellen Phänomenen, z. B. mit Bildern aus der Werbung, dem Fotojournalismus oder der Propaganda.


***************************************
Hinweis an die Redaktionen: Rückfragen zu dieser Pressemitteilung richten Sie bitte an Professor Dr. Alexander Glas, Tel. 0851/509-2750, oder an die Pressestelle der Universität Passau, Tel. 0851/509-1430.

Thoralf Dietz | 26.11.2009

Kontakt

Pressestelle

Tel.: +49 851 509-1439 kommunikationatuni-passau.de

Rückfragen zu dieser Pressemitteilung richten Sie bitte an das Referat für Medienarbeit der Universität Passau.