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Diversity Management – der Wert der Differenz?

AULADISPUT Passau am 25. März

Diversität, Vielfalt, Verschiedenartigkeit oder Diversity - in Wirtschaft, Management, Politik, Verbänden und Kirchen liegen diese Schlagworte im Moment im Trend. Was das im Einzelnen jedoch bedeutet, darüber gehen die Meinungen auseinander. Der ManagementConvent der Universität Passau will mit dem hochkarätig besetzten AULADISPUT unterschiedliche Ansichten zusammenführen.

Unter der Moderation von Professor Dr. Ralf Hohlfeld, Lehrstuhl für Kommunikationswissenschaft der Universität Passau, diskutieren Thomas Barth, Vorsitzender des Vorstands, E.ON Bayern AG, Dr. Bernd Grottel, Mitglied des Vorstandes, KMPG München, Toni Hinterdobler, Hauptgeschäftsführer, HWK Niederbayern-Oberpfalz, Werner Möhrlein, Leiter Personalwesen, BMW-Werk Dingolfing, Otto E. Vogel, Geschäftsführer, CommuniGate Kommunikationsservice GmbH, und Ernst-Peter Weinmann, Geschäftsführer, Loher GmbH Elektromotorenwerke.

"Wir sind überzeugt, dass die unterschiedlichen Kulturen und Kompetenzen unserer Mitarbeiter maßgeblich dazu beitragen, Henkel auf dem globalen Markt erfolgreich zu machen", sagt Kasper Rorsted, Vorstandsvorsitzender der Henkel AG. Für das manche Unternehmen sind es vielleicht die internationalen Teams, mit denen ein Mehrwert erwirtschaftet wird. Andere verstehen unter Diversity die verstärkte Förderung von Frauen, wieder andere die Integration von Minderheiten oder die Beschäftigung von Mitarbeitern mit Handicap. So plant beispielsweise Daimler, unter dem Label Diversity Management den Anteil von Frauen in leitenden Führungspositionen bis zum Jahr 2020 von derzeit rund acht Prozent auf 20 Prozent und für den Human Resources-Bereich sogar auf 40 Prozent steigern.

Doch welche Bedeutung hat das Thema Diversity Management für den mittelständischen Betrieb insbesondere in der Region? Wie sieht dies der Vorstandsvorsitzende der Kristallglas Zwiesel AG mit seinen Facharbeitern aus dem Bayerischen Wald, wie reagiert die Firma Leimer Semmelbrösel aus Traunstein auf die (angeblichen?) Herausforderungen eines globalen Wirtschaftens? Ist die Firma Mikro-Epsilon aus Ortenburg mit ihren weltweit anerkannt hohen Qualitätsstandards bei der Produktion von Feinmessgeräten hier ebenso angesprochen wie das wirtschaftlich ungemein erfolgreiche Call Center CommuniGate, das stolz auf die Qualität seiner Arbeit und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Region ist, die eben diese Qualität gewährleisten?

"Es ist zu vermuten, dass Vielfalt nicht immer gleich Werthaltigkeit oder ökonomisch vernünftige Wertschöpfung bedeutet, wenngleich jeder von der Anfälligkeit von Monokulturen weiß", sagt Professor Dr. Klaus Dirscherl, Geschäftsführer des ManagementConvent. Fragen stellen und beantworten rund um das Thema Diversity Management möchte der AULADISPUT Passau.

Unter der Moderation von Prof. Dr. Hohlfeld, Lehrstuhl für Kommunikationswissenschaft der Universität Passau, diskutieren

·       Thomas Barth, Vorsitzender des Vorstands, E.ON Bayern AG

·       Dr. Bernd Grottel, Mitglied des Vorstandes, KMPG München

·       Toni Hinterdobler, Hauptgeschäftsführer, HWK Niederbayern-Oberpfalz

·       Werner Möhrlein, Leiter Personalwesen, BMW-Werk Dingolfing

·       Otto E. Vogel, Geschäftsführer, CommuniGate Kommunikationsservice GmbH

·       Ernst-Peter Weinmann, Geschäftsführer, Loher GmbH Elektromotorenwerke.

Der Abend klingt aus mit einem Buffet, das Gelegenheit gibt zur Vertiefung der im AULADISPUT aufgeworfenen Fragen und vorgetragenen Thesen.

Teilnahmegebühr: 70 Euro, Anmeldeschluss: 26. Februar 2010

Weitere Informationen: http://www.gespraechskreis.uni-passau.de/index.php?id=73

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Hinweis an die Redaktionen: Rückfragen zu dieser Presseeinladung richten Sie bitte an den ManagementConvent, Tel. 0851 509-1004, oder die Pressestelle der Universität Passau, Tel. 0851 509-1430.

Thoralf Dietz | 27.01.2010

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