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Ein neuer Vizepräsident für Lehre und Studium an der Universität Passau

Der Universitätsrat hat Prof. Dr. Dirk Uffelmann mit deutlicher Mehrheit ins Amt gewählt.

Prof. Dr. Dirk Uffelmann
Prof. Dr. Dirk Uffelmann

Der Universitätsrat bestimmte mit deutlicher Mehrheit Prof. Dr. Dirk Uffelmann, Inhaber des Lehrstuhls für Slavische Literaturen und Kulturen an der Philosophischen Fakultät, zum neuen Vizepräsidenten für Lehre und Studium. „Ich freue mich auf die verantwortungsvolle Aufgabe und die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen sowie Studierenden. Gemeinsam mit ihnen möchte ich Alles daran setzen, die hervorragende Qualität des Studiums an der Universität Passau weiter zu verbessern“, erklärte Prof. Uffelmann. „Mit ihm übernimmt ein Kollege diese Funktion, der über große Sensibilität gegenüber den Bedürfnissen der Studierenden und des Lehrpersonals verfügt. Ich bin sicher, dass die Universität mit ihm an zentraler Stelle die vor ihr liegenden Herausforderungen insbesondere des doppelten Abiturjahrgangs meistern wird“, sagte Präsident Prof. Walter Schweitzer.

Die Neuwahl eines Vizepräsidenten war durch den Rücktritt des vorherigen Amtsinhabers Prof. Ernst Struck im Juli notwendig geworden. Regulär werden die drei Vizepräsidenten der Universität Passau bereits im  April 2012 neu gewählt. „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Prof. Uffelmann. Ich hoffe, er wird an der Aufgabe so viel Gefallen findet, dass er sich über die restliche Amtsperiode hinaus eine Tätigkeit in der Universitätsleitung vorstellen kann“, erklärt Prof. Burkhard Freitag, Vizepräsident für Forschung und Technologietransfer und ab April 2012 Präsident der Universität Passau.

Eine Perspektive, die Prof. Uffelmann durchaus reizt. „Mit Technik Plus bieten sich der Universität Passau neue Entwicklungsmöglichkeiten. Ich werde gerne einen Beitrag dazu leisten, dass sich die Idee fächer- und fakultätsübergreifender Zusammenarbeit in neuen, attraktiven Studienangeboten niederschlägt. Das Konzept bietet gerade den Kultur- und Sozialwissenschaften gute Anknüpfungspunkte – ich denke etwa an Medien- und Wissenschaftskommunikation, an transnationale Öffentlichkeiten und Technikkulturen, an Techniksoziologie und -Philosophie. Neue Kooperationen innerhalb der Universität werden es uns erlauben, das Studienprofil der Universität zukunftsfähig auszugestalten“, so Uffelmann. Die zusätzliche Funktion als Vizepräsident sieht er auch als weiteren Ausdruck seiner Verbundenheit mit der Universität. In der Vergangenheit hatte er Rufe nach Bochum und Potsdam zugunsten Passaus abgelehnt. „Der Blick aus meinem Dienstzimmer auf Dom und Mariahilf ist mir ans Herz gewachsen.“

Der in Heidelberg aufgewachsene Uffelmann lehrt und forscht seit 2005 an der Universität Passau – zunächst als Professor für Ost-Mitteleuropa-Studien, seit 2009 als Inhaber des Lehrstuhls für Slavische Literaturen und Kulturen. Seit 2006 ist er auch Vertrauensdozent der Studienstiftung des Deutschen Volkes. Prof. Uffelmann hat Slavistik und Germanistik in Tübingen, Wien, Warschau und Konstanz studiert. Vor Passau arbeitete er in Erfurt und Bremen, wo er sich habilitierte. Außerdem lehrte und forschte er an den Universitäten Edinburgh, Bergen und an der Western Michigan University. An Letzterer wirkt er noch bis zum 1. Oktober 2011 als Gastprofessor. Seit einigen Jahren kooperiert er besonders eng mit der Universität Cambridge.

Steffen Becker | 28.09.2011

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