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E.ON Bayern-Preise für hervorragende Dissertationen



Fünf junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Passau hat die E.ON Bayern AG für ihre hervorragenden Dissertationen ausgezeichnet. Beim Festakt an der Universität überreichten Generalbevollmächtigter Max Binder und Professor Dr. Walter Schweitzer, Rektor der Universität Passau, den Preisträgern Schecks und Urkunden. Die Preise sind mit jeweils 3 200 Euro dotiert. Zur Förderung von Forschung und Lehre übergab Binder dem Rektor darüber hinaus einen Scheck in Höhe von 15 000 Euro. Für sein langjähriges Engagement für die Universität Passau soll Max Binder zum Ehrenbürger der Universität ernannt werden.

Die Preise für besonders gute Dissertationen an den Universitäten Passau und Regensburg sind Bestandteil der Kulturförderung der E.ON Bayern AG. Erstklassige Leistungen in Wissenschaft und Forschung prämiert das Unternehmen bereits seit 1960 und setzt damit ein Zeichen für den Wissenschaftsstandort Ostbayern. Mit der Preisverleihung sollen junge Akademiker ebenso wie die Universität Passau unterstützt werden. In diesem Jahr wird der Kulturpreis Ostbayern zum Kulturpreis Bayern weiterentwickelt und soll als neuer, großer Preis eine flächendeckende Kultur- und Wissenschaftsförderung sichern.

Die bekannte und begehrte Auszeichnung unterstreicht die traditionell gute Partnerschaft zwischen dem Energiedienstleister E.ON Bayern und der Passauer Universität. „Die Preisträger haben eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass sie mit Sorgfalt, Neugier und großem persönlichen Engagement Spitzenleistungen in der Forschung erbringen. Sie haben vorbildliche Forschungsarbeit geleistet und erstklassige Ergebnisse in ihren Fachgebieten erzielt“, so E.ON Bayern-Generalbevollmächtigter Max Binder während der Preisübergabe. Die Universität Passau sei heute mehr denn je eine Top-Adresse für Akademiker, und ihre Bedeutung als Ausbildungsstandort im Herzen eines erweiterten Europas werde weiter steigen. Für E.ON Bayern sei die Partnerschaft mit der Universität Passau mehr als nur gute Tradition. Das zukunftsorientierte Traditionsunternehmen verstehe die Preisvergabe auch als viel versprechende Investition in die Region Ostbayern.

Ausschlaggebend für die Preisvergabe sind hochklassige Doktorarbeiten und sehr gute Ergebnisse bei den Promotionsprüfungen. Der Preis ist offen für Vorschläge aus allen Fakultäten der Universität Passau. Mit dem Preisgeld sollen die akademische Karriere der Preisträger gefördert oder die ersten Schritte in der beruflichen Laufbahn unterstützt werden.

E.ON Bayern demonstriert seine Verbundenheit mit der Region nicht allein im wirtschaftlichen Handeln und der fortlaufenden Optimierung der Energie-Infrastruktur. Das Unternehmen fördert zahlreiche soziale, kulturelle und wissenschaftliche Einrichtungen und Projekte. Gerade mit dem Kulturpreis Ostbayern nimmt E.ON Bayern seine gesellschaftliche Verantwortung wahr und trägt seinen Teil zur Förderung von Kunst, Kultur, Wissenschaft und Bildung bei.

Professor Schweitzer gab bekannt, dass Max Binder für sein langjähriges Engagement für die Universität zum Ehrenbürger ernannt werden soll und damit Mitglied der Universität Passau wird: „Wir werden noch eine würdige Form der offiziellen Ernennung finden. Ich freue mich aber schon jetzt, Sie in der Universitätsfamilie begrüßen zu können.“

Die Preisträger und ihre Arbeiten:

Dr. Kati Wild (Haibach)

Juristische Fakultät

„Pflichtübertragung im Verwaltungsrecht. Struktur, organisationsrechtliche Einordnung und Rechtsfolgen. Unter besonderer Berücksichtigung des § 16 Abs. 2 KrW-/AbfG“

Dr. Hans-Joachim Allinger (Passau)

Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät

„Einkommensdifferenzierung und –diskriminierung. Theoretische und empirische Untersuchungen über den Einfluss von Präferenzen, Produktivität und Diskriminierung“

Dr. Jens Krinke (Hagen)

Fakultät für Mathematik und Informatik

„Advanced Slicing of Sequential and Concurrent Programs“

Dr. Markus Roßmann (Marienheide)

Juristische Fakultät

„Die Berechtigung zum Schadenersatz für Schäden am Frachtgut nach §§ 421 I, 425 HGB. Zugleich ein Beitrag zum Versendungskauf“

Dr. Gerold Sedlmayr (Passau)

Philosophische Fakultät

„Drawing Breath Somewhere between Stars and Skeletons“: Brendan Kennelly´s Literary Works“

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Hinweis an die Redaktionen:

Rückfragen zu dieser Pressemitteilung richten Sie bitte an die Pressestelle der Universität Passau, Tel. 0851/509-1430, E-Mail: pressestelle@uni-passau.de. Fotos von der Preisverleihung sowie die Rede von Professor Schweitzer können bei der Pressestelle angefordert werden.

 

Thoralf Dietz | 25.01.2005

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