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Erdbeben auf Java – Informationen aus erster Hand



Die beiden Lehrstühle für Südostasienkunde der Universität Passau laden am Dienstag, 30. Mai, um 18 Uhr zu einer Informationsveranstaltung über das Erdbeben auf Java ein (Raum 082, Sportzentrum, Innstraße 45). Einer der Studenten des Lehrstuhls hält sich zufällig gerade direkt im Erdbebengebiet auf und hat bereits umfangreiche Berichte geliefert. Die öffentliche Informationsveranstaltung trägt den Titel „Dimensionen sozialer Prozesse: Lokale Bewältigung, kulturelle Bedingungen und staatliches Handeln nach dem Beben auf Java.“

Am Samstag, 27. Mai, erschütterte um 5.54 Uhr Ortszeit ein Beben der Stärke 6,2 das indonesische Java. Nach aktuellen Angaben verloren über 5.000 Menschen ihr Leben, 20.000 wurden verletzt, über 200.000 sind obdachlos. Doch diese Zahlen bleiben abstrakt, sie sagen wenig darüber aus, welch katastrophale soziale Prozesse für die Menschen vor Ort damit sehr konkret verbunden sind. Das Beben traf einen Raum mit ganz spezifischen sozio-kulturellen Bedingungen. Mit der Ad-Hoc-Veranstaltung werden die beiden Lehrstühle für Südostasienkunde diese Bedingungen skizzieren und diskutieren. Dazu werden drei kurze Eingangsreferate zur Diskussionsanregung gehalten: Dr. Martin Voss erzählt nach den Berichten von Mario Wilhelm, der sich zurzeit in den Katastrophengebieten aufhält, weil er eigentlich den Vulkan Merapi beobachten wollte, von der Situation vor Ort und die lokalen Bewältigungsformen, Prof. Dr. Susanne Schröter stellt die kulturellen Bedingungen vor, Prof. Dr. Rüdiger Korff spricht über staatliche Implikationen.

 

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Thoralf Dietz | 29.05.2006

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