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Internationaler Studierendenservice: Neues Konzept zur Beratung aus einer Hand

Die Universität Passau hat sich zum Ziel gesetzt, ein strukturiertes und detailliertes Unterstützungs- und Beratungsprogramm zu konzipieren, das allen internationalen Studierenden angeboten wird. Das Vorhaben wird vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft im Rahmen der Bundes-Initiative „Study & Work“ gefördert.

Bildhinweise: Internationale Studierende der Universität Passau sollen vom Studium bis zum Berufseintritt künftig noch besser begleitet und insbesondere auf den regionalen Arbeitsmarkt vorbereitet werden. Foto: Universität Passau
Bildhinweise: Internationale Studierende der Universität Passau sollen vom Studium bis zum Berufseintritt künftig noch besser begleitet und insbesondere auf den regionalen Arbeitsmarkt vorbereitet werden. Foto: Universität Passau

Ziel ist es, die Unterstützung und Betreuung internationaler Studierender der Universität Passau zu verbessern, die Abbrecherquote deutlich zu senken und das Potenzial hochqualifizierter ausländischer Fach- und Führungskräfte für den regionalen Arbeitsmarkt zu steigern. „Es soll somit nicht wie bisher in erster Linie dem individuellen Engagement überlassen bleiben, welche Zukunftschancen sich für die internationalen Absolventen der Universität Passau ergeben“, sagt Prof. Dr. Ursula Reutner, Vizepräsidentin für Internationale Beziehungen.

„Insbesondere mit Informatik, Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftswissenschaften sind in unserer Region Bereiche von dem Fachkräftemangel besonders betroffen, für die die Universität Passau gerade in ihren Masterstudiengängen hochqualifizierte Arbeitskräfte ausbildet. Diesem Fachkräftemangel können wir unter anderem durch eine bessere Integration internationaler Absolventen der Universität Passau begegnen.“ Bei diesem strategischen Ziel spielt vor allem die Zusammenarbeit mit den außeruniversitären lokalen und regionalen Netzwerkpartnern eine wesentliche Rolle. Firmenpartner sind bisher die ZF Friedrichshafen AG, die One Logic GmbH, die Micro Epsilon GmbH & Co. KG, sowie msg systems; daneben gehören die Arbeitsagentur Passau, die Stadt Passau, die IHK Niederbayern, der Neuburger Gesprächskreis der Universität Passau e.V., das Regionalmanagement im Wirtschaftsforum Passau, der AlumniClub der Universität Passau und die Deutsch-Spanische Gesellschaft Passau e.V. zu den regionalen Partnern und Unterstützern des Projekts.

Der „iStudi-Pass“, der im Rahmen des Projekts entwickelt wird, soll alle Stationen dokumentieren, die für internationale Studierende vor, während und nach ihrem Studium an der Universität Passau relevant sind und idealerweise durchlaufen werden sollten: Von der ersten Kontaktaufnahme mit der Universität über die Einschreibung, Studien- und Praktikumsberatung, Vorträge der Netzwerkpartner, Praktika bei ausgewählten regionalen Unternehmen, Workshops, Exkursionen bis hin zu Bewerbertraining, Berufswahl und Eintritt in den Beruf.

„Bisherige Erfahrungen zeigen, dass nur ein Teil der internationalen Vollzeitstudierenden die umfangreichen Angebote wahrnimmt, die es sowohl an der Universität als auch von verschiedenen lokalen und regionalen Akteuren der Wirtschaft und des Arbeitsmarktes gibt“, weiß Barbara Zacharias, Leiterin der Abteilung Internationales und Studierendenservice der Universität. „Durch die Entwicklung und Einführung des iStudi-Passes wollen wir über die Unterstützungs- und Betreuungsangebote informieren und diese optimieren. Die Betreuungsangebote sollen gebündelt und passgenau auf die Studierenden ausgerichtet werden.“

Damit die internationalen Studierenden auf ihrem Weg durch das Studium bis hin zur Berufswahl und zum Arbeitseinstieg eine feste Ansprechperson haben, wird die Universität im Rahmen des Projekts außerdem eine Beraterin bzw. einen Berater bereitstellen, den „iStudi-Coach“. Der iStudi-Coach bestätigt beispielsweise die Inanspruchnahme von Angeboten zur Berufsqualifizierung und dokumentiert diese übersichtlich und transparent im iStudi-Pass der Studierenden – ein wichtiges Plus bei Bewerbungen. „Wir versprechen uns eine hohe Akzeptanz des iStudi-Passes bei Studierenden und potentiellen Arbeitgebern in der Region, wenn wir diesen Service strukturiert aus einer Hand anbieten“, so Barbara Zacharias.

Katrina Jordan | 27.07.2015

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