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Küche und Technik der Mensa werden grundlegend saniert

Start des Bauvorhabens ist voraussichtlich im März 2010

Die Universität Passau erhält 9,75 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II der Bundesregierung. 5,75 Millionen Euro davon fließen in die Sanierung der Mensa, drei Millionen Euro werden für "kleine Baumaßnahmen", vor allem für Energieeinsparung und Sicherheitstechnik, veranschlagt und eine Million Euro sollen Neuerungen im IT-Bereich kosten. Start der Umbaumaßnahmen in der Mensa ist voraussichtlich im März 2010.
 
Mensa-Sanierung
Von diesem Geld soll mit knapp sechs Millionen Euro die grundlegende Sanierung des Küchen- und Technikbereichs in der Mensa finanziert werden - zuzüglich circa zwei Millionen aus dem Landeshaushalt. Ein Großteil der Summe fließt in Maßnahmen, die für die Gäste der Mensa gar nicht sichtbar sind. Die mittlerweile fast 30 Jahre alte Technik in der Küche und den Kühlräumen ist verbraucht und veraltet. Zudem drohen die im Boden befindlichen Rohre undicht zu werden, was die gesamte Bausubstanz gefährden würde.
 
Die Mensa ist in einen großen Gebäudekomplex integriert: Östlich schließt sich die Zentralbibliothek an, über der Mensaküche befindet sich der große Mensavorplatz und ein Teil des Gebäudes der Zentralbibliothek, unter der Mensaküche befindet sich auf einer Ebene die große Tiefgarage mit rund 700 Stellplätzen, insbesondere der Boden- und der Deckenbereich sollen grundlegend saniert werden. Zudem wird viel für die weitere Energieeinsparung getan: Die in der Küche entstehende Abwärme soll recycelt werden und wiederum der Heizung von anderen Räumlichkeiten dienen. Das Aufheizen des Warmwassers für die Mensa erfolgt überwiegend aus der Abwärme der Kühlanlagen, das Abwasser aus der Wasseraufbereitung wiederum soll zur Toilettenspülung verwendet werden.
 
Der Speiseraum ist in einem guten Zustand, hier wird nichts verändert, allerdings wird im Zuge der Sanierung die Essensausgabe neu gestaltet. Ausgerichtet waren die Ausgabestellen ursprünglich für 1.600 Essen täglich, tatsächlich zählt die Mensa aber tagtäglich rund 2.000 Gäste. Besonders attraktiv für die Studierenden, vor allem aber auch kostensparend, soll die Einrichtung eines "Front-Cooking-Bereichs" sein, wo sie den Köchen quasi in die Töpfe schauen können. Da die Wege zwischen Küche und Essensausgabe entfallen, müssen die Speisen nicht mehr aufwändig in Warmhaltebehältern transportiert werden.
 
Größte Einzelposten in der Mensa
- Wärmedämmung im Technik und Küchenbereich, Decken: 1,2 Millionen Euro
- Umstrukturierung der Räume (Lager, Kühlräume, Küche): 1 Million Euro
- Erneuerung der Betriebstechnik mit hocheffizienter Wärmerückgewinnung: 2,6 Millionen Euro
- Küchen- und Spültechnik: 3,2 Millionen Euro
 
Zeitplan der Mensa-Sanierung
Begonnen werden soll mit den Arbeiten in der Mensa im März 2010. Die Arbeiten bedeuten eine logistische Herausforderung, schließlich werden sie bei laufendem Betrieb stattfinden. Der Speiseraum ist weiterhin nahezu uneingeschränkt nutzbar. Die Umbauten werden in Abschnitten durchgeführt: Nach Abschluss jeder Bauphase kann der umgebaute Bereich sofort wieder in Betrieb genommen werden.
 
Voraussichtlicher Zeitplan
Frühjahr 2010 bis Ende 2011: schrittweise Erneuerung der Betriebstechnik
Mitte 2010 bis Herbst 2010: Behelfsküche, Spültechnik
Herbst 2010 bis Mitte 2011: Küchen- und Spültechnik, Wärmedämmung, Umstrukturierung der Raumaufteilung
Mitte 2011 bis Ende 2011: Neugestaltung der Speisenausgabe, Fassadenarbeiten
 
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Thoralf Dietz | 27.10.2009

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