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Lesung: Senthuran Varatharajah mit „Vor der Zunahme der Zeichen“

Auf Einladung des Lehrstuhls für Südostasienstudien der Philosophischen Fakultät der Universität Passau stellt Senthuran Varatharajah seinen preisgekrönten Debütroman „Vor der Zunahme der Zeichen“ am 7. Juni um 18 Uhr (Gebäude Dr.-Hans-Kapfinger-Str. 14b, SR 016) persönlich vor. Zur Lesung und anschließenden Diskussion sind Vertreterinnen und Vertreter der Medien sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

„Vor der Zunahme der Zeichen“ handelt von einem zufälligen Gespräch zwischen Senthil Vasuthevan und Valmira Surroi auf Facebook. Er lebt als Doktorand der Philosophie in Berlin, sie studiert Kunstgeschichte in Marburg. Senthil stammt aus Sri Lanka, Valmira aus dem Kosovo. Sie kennen sich nicht, doch beide sind vor den Bürgerkrieg in ihrer Heimat nach Deutschland geflohen. Sieben Tage und sieben Nächte berichten sie sich von ihrem Leben, ohne sich zu begegnen. In ihren Nachrichten erzählen sie von ihren Familien und ihrer Flucht, von ihrer Kindheit im Asylbewerberheim und ihrer Schul- und Studienzeit.

Senthuran Varatharajah wurde 1984 in Jaffna, Sri Lanka geboren. Er studierte Philosophie, evangelische Theologie und Kulturwissenschaft in Marburg, Berlin und London. Derzeit lebt Varatharajah in Berlin und promoviert am dortigen Institut für Philosophie der Humboldt-Universität zu Berlin mit einer Forschungsarbeit über das Fremde in der Klassischen Deutschen Philosophie. 2011 verlieh ihm die Carl und Max Schneider Stiftung zur Förderung der Philosophie den Institutspreis für den besten Studienabschluss im akademischen Jahr 2010/11 am Institut für Philosophie der Humboldt-Universität zu Berlin. Darüber hinaus wurde Varatharajah im Rahmen der 38. Tage der deutschsprachigen Literatur mit dem 3Sat-Preis gewürdigt.

Im Vorfeld der öffentlichen Lesung veranstaltet Varatharajah einen Workshop für die Teilnehmenden des Seminars „Refugees: South-, Southeast Asia and Western Europe in a comparative perspective“ an, der am 7. Juni von 14 bis 16 Uhr an der Universität Passau (Gebäude Dr.-Hans-Kapfinger-Str. 14b, SR 016) stattfindet.

Katrina Jordan | 31.05.2016

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