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Namenforscher treffen sich im Nikolakloster

Vom 26. bis 28. September 2012 findet an der Universität Passau die 7. Tagung des Arbeitskreises für bayerisch-österreichische Namenforschung statt. In 17 öffentlichen Vorträgen erhalten die Zuhörer am 27. und 28. September Einblicke in interessante Fragestellungen der Personen- und Ortsnamenforschung im bayerisch-tschechischen Raum.

Die Passauer Arbeitstagung steht unter dem Rahmenthema „Namen in Grenzräumen“, wobei der Begriff „Grenzraum“ nicht nur geographische und topographische, sondern auch sprachliche, administrative und gesellschaftliche Grenzen umfasst. In den Vorträgen und Projektvorstellungen werden diese unterschiedlichen Grenzverläufe näher beschrieben.

Zu dem vom Lehrstuhl für Deutsche Sprachwissenschaft und der Abteilung Sprachraumforschung des Instituts für Kulturraumforschung Ostbaierns und der Nachbarregionen (IKON) der Universität Passau veranstalteten Arbeitstreffen haben sich renommierte Referenten aus Ungarn, Österreich und Deutschland angemeldet. Im zweijährigen Turnus treffen sich die Wissenschaftler abwechselnd in Deutschland und Österreich.

Als linguistische Disziplin hat sich die Namenforschung an der Universität Passau in Projekten zur Siedlungs- und Ortsnamenforschung im bayerisch-tschechischen Raum ab 2006 etabliert. Die grenzüberschreitenden Projekte wurden unter Beteiligung der Universität Passau aus Mitteln des Interreg III A-Programms und aus dem EFRE (dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung) gefördert.

Interessierte können sich persönlich im Tagungsbüro oder per E-Mail anmelden.

Katrina Jordan | 25.09.2012

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