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Passauer Absolvent erhält Exzellenzpreis der Deutsch-Französischen Hochschule

Benjamin Planche, Absolvent im Fach Informatik der Universität Passau, ist für seine hervorragenden Studienleistungen im binationalen Studiengang „Multimedia, Distributed and Pervasive Secure Systems“ mit dem Exzellenzpreis der Deutsch-Französischen Hochschule (DFH) ausgezeichnet worden.

Prof. Dr. Patricia Oster-Stierle, Präsidentin der DFH (von links), Benjamin Planche und Bernard Gsell, Geschäftsführer beim Förderer EDF Deutschland.
Prof. Dr. Patricia Oster-Stierle, Präsidentin der DFH (von links), Benjamin Planche und Bernard Gsell, Geschäftsführer beim Förderer EDF Deutschland.

Er hat sein Informatik-Studium in Frankreich und in Deutschland mit Auszeichnung und einem Notendurchschnitt von 1,0 bzw. 16/20 absolviert, zudem Spitzenresultate im Auslandssemester in Schweden erzielt, die beste Masterarbeit seines Jahrgangs (Note 1,0) an der Universität Passau vorgelegt und sich darüber hinaus für die deutsch-französischen kulturellen Beziehung in Passau engagiert: Benjamin Planches herausragende Studienbilanz hat auch die Jury der Deutsch-Französischen Hochschule überzeugt. Der Passauer Absolvent des integrierten Doppel-Masterstudiengangs zwischen der Universität Passau und der INSA Lyon erhielt den Exzellenzpreis der DFH.

„Der Austausch im Rahmen des Doppelstudiums an der INSA-Lyon und der Universität Passau hat mir erlaubt, am Ende meines Studiums sprachlich an Deutsch wieder anzuknüpfen, und das Nachbarland Deutschland zu entdecken. Ich habe auf diese Weise ein Studium fertiggestellt, das mich wissenschaftlich und kulturell viel gelehrt hat“, sagt der 25-jährige Franzose, der die Interkulturalität seines Studiums als „Katalysator“ für seinen wissenschaftlichen Erfolg sieht.

Auch Prof. Dr. Harald Kosch, deutscher Programmbeauftragter des Studiengangs und Gutachter von Benjamin Planches Abschlussarbeit, freut sich über die hohe Auszeichnung. „Herr Planche hat einen exzellenten Eindruck an beiden Hochschulen aus wissenschaftlicher und interkultureller Sicht gemacht“ sagt er. „Nicht nur hat er eine sehr schwierige wissenschaftliche Aufgabenstellung gewählt, er hat eine im Ergebnis hervorragende Arbeit im Bereich der Datenanalyse der Phasor Measurement Unit in einem Smart Grid in Real-Time vorgelegt. Das entstandene Framework ist jetzt schon einsatzbereit und wird in der Siemens AG verwendet. Die Performanz des Frameworks wurde effektiv getestet.“ Darüber hinaus habe Benjamin Planche unter anderem durch seinen Einsatz für die interkulturelle Gruppe „Deutsch-französische Wochen“ zur Pflege der Beziehungen und Begegnungen beider Nationen in Passau an der Universität und in der Stadt erheblich beigetragen.

Seiner deutschen Alma Mater wird Benjamin Planche vorerst verbunden bleiben: Er promoviert seit April 2015 an der Universität Passau und bei Siemens im Bereich Computer Vision.

Katrina Jordan | 16.12.2015

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