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Passauer Studenten der Eliteakademie gewinnen bei Development Stage - Stufe 2

1. Preis: 4.000 Euro und Beratung Rödl & Partner

Matthias Bertele (v.l.) und Eva Lucke von der Universität Passau können sich mit ihrem Team von der Bayerischen Elite Akademie über den Sieg ihrer Geschäftsidee freuen.

Großer Erfolg für die beiden Passauer Studierenden Mathias Bertele und Eva Lucke von der Bayerischen Eliteakademie: Im Rahmen des Münchener Businessplanwettebewerbs (www.mbpw.de) haben sie gemeinsam mit zwei weiteren Studenten und zwei Doktoranden den ersten Platz belegt. Den Preis gibt es bereits seit zwölf Jahren. Er fördert die Gründungsbereitschaft und unterstützt innovative Unternehmungen. In drei Stufen können Businesspläne, zur Umsetzung einer Produktidee, eingereicht werden.

Unser Team setzt sich außerdem aus zwei Physikern aus der TU München zusammen. Wir haben uns dann auf die Suche nach einer innovativen Technologie gemacht, die wir entwickeln und vermarkten wollen, und mit der wir an den drei Phasen des MBPW teilnehmen wollten, sagt Eva Lucke. So sind sie auf Richard Aumann und Andreas Schuster, zwei Doktoranden des Maschinenbaus der TU München (Lehrstuhl für Energiesysteme) gestoßen. Wir wurden in der zweiten Runde (Development Stage ) neben vier anderen Gruppen aus über 80 Teilnehmern mit dem ersten Platz ausgezeichnet. In der zweiten Runde wird vor allem die wirtschaftliche Umsetzung der Projekte bewertet.

Ihre Geschäftsidee: ORCan Industries ist ein selbstentwickeltes ORC-Modul (Organic Rankine Cycle) und nutzt die bisher ungenutzte Abwärme von zum Beispiel Bussen, um daraus wirtschaftlich Energie zu gewinnen. Es funktioniert im Prinzip wie ein Dampfkraftwerk, nur eben etliche Nummern kleiner. So kann das siegreiche Modul, an Fahrzeugen verbaut, die Abwärme des Verbrennungsmotors nutzen, um mehr als 10 Prozent Kraftstoff zu sparen. Darüber hinaus kann es auch Prozesswärme von Industrieanlagen recyclen und leistet so einen wertvollen Beitrag zu Kostenersparnis und Umweltschutz. Der Name Orcan Industries setzt sich aus ORC (Organic Rankine Cycle) zusammen einem A für "Automotive" und einem N das einem griechischen "eta" entspricht und im technisch/physikalischen Bereich für Wirkungsgrad bzw. Effizienz steht. "Damit spielen wir darauf an, Verbrennungsmotoren im mobilen Bereich mit der ORC-Technologie effizienter zu machen", meinen die Studenten. Ihnen winkt für den Sieg ein Gewinn von 4.000 Euro und eine kostenlose Beratung der Firma Rödl & Partner.

Auch ein weiterer Passauer Student sorgte für eine gute Platzierung im Wettbewerb: Friedrich Kruse (BWL) belegte gemeinsam mit Alexander Fischer (Jura und Informatik an der TU und LMU München), Sophie von Weizsäcker (Jura LMU München), Tim Wegner (Optics and Photonics am Kings College London) und Miriam Hofmann (Finance- and Informationmanagement in Augsburg) den 4. Platz von über 80 eingereichten Business-Plänen. Sein Team von der Bayerischen Elite-Akademie konnte sich so über 1.000 Euro und eine kostenlose Beratung der Münchner vor-sprung Unternehmensberatung freuen.Überzeugt hatte die Jury ihr Produkt VisionControl, mit dem jeder gewöhnliche Monitor zum 3D Bildschirm wird. VisionControlermöglicht eine dreidimensionale Perspektive für den Nutzer, ohne dass dieser besondere Brillen tragen muss. Dafür wird lediglich mit zwei kleinen CCD-Kameras am Bildschirmrand und einer Software die Kopfposition des Nutzers erfasst und gleichzeitig die Perspektive auf dem Bildschirm passend dazu berechnet. Anwender von Simulationsprogrammen wie beispielsweise Architekten, Designer, Ingenieure sowie Computer-Spieler erleben am Bildschirm eine 3D-Darstellung, die realistischer wirken soll als jemals zuvor.

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Thoralf Dietz | 07.08.2008

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