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Präsidentin Jungwirth: "Die Spende für ein Deutschlandstipendium ist gut angelegtes Geld"

Hochschulen, Förderer und Studierende profitieren von dem Stipendienprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) seit seinem Start im Jahr 2011. Bei der Jahresveranstaltung 2017 des Deutschlandstipendiums an der Technischen Universität München trat Präsidentin Prof. Dr. Carola Jungwirth als Podiumsrednerin auf und unterstrich insbesondere den gesellschaftlichen Mehrwert des Stipendienmodells.

Prof. Dr. Carola Jungwirth im Gespräch mit Prof. Dr. Ralph Sonntag (r.) und Prof. Dr. Erhard Mielenhausen. Foto: TU München
Prof. Dr. Carola Jungwirth im Gespräch mit Prof. Dr. Ralph Sonntag (r.) und Prof. Dr. Erhard Mielenhausen. Foto: TU München

"Mittel an Studierende zu verteilen, die neben Begabung auch besonderes ehrenamtliches Engagement zeigen, verbessert das Leben in unserer Region, denn die Studierenden leisten hier bei uns ihren gesellschaftlichen Beitrag", so Jungwirth. "Die Studierenden sind durch die finanzielle Förderung von der Notwendigkeit des Jobbens befreit. Sie konzentrieren sich auf das Lernen und setzen die erworbenen Kompetenzen, ihren Enthusiasmus und ihr Mitgefühl für die Gesellschaft ein."

Unter dem Titel "Vernetzt erfolgreich!" diskutierte die Präsidentin auf Einladung von Bundesbildungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka mit Prof. Dr. Ralph Sonntag, Prorektor für Lehre und Studium der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden, Maria Thon, Geschäftsführerin der BayWa-Stiftung, Prof. Dr. Erhard Mielenhausen, Rotary-Distrikt 1850, über eine neue Stipendienkultur. Zuvor hatten Wanka, der bayerische Bildungsminister Dr. Ludwig Spaenle und Prof. Dr. Wolfgang A. Herrmann, Präsident der Technischen Universität München, die Jahresveranstaltung feierlich eröffnet und die Erfolgsgeschichte des Deutschlandstipendiums unterstrichen.

Die Universität Passau zählte zu den ersten Universitäten in Deutschland, die sich am Deutschlandstipendium beteiligten. Seit dem Start des Bundesprogramms Anfang 2011, konnten die Universität bereits über 400 Stipendien vergeben. Gefördert werden die begabtesten und engagiertesten Studierenden unserer Universität. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten erhalten 300 Euro monatlich, die jeweils zur Hälfte von privaten Mittelgebern sowie vom Bund finanziert werden. Das Deutschlandstipendium wird an der Universität Passau von zahlreichen Unternehmen, Stiftungen, Vereinen, aber auch von Bürgerinnen und Bürgern aus Stadt und Region unterstützt. Die Präsidentin der Universität Passau lädt insbesondere die niederbayerischen Bürgerinnen und Bürger dazu ein, die Studierenden mit einem Stipendium zu unterstützen. Auch die Übernahme eines Mentorings für die Stipendiatinnen und Stipendiaten schätzt sie sehr. Interessierte Förderinnen und Förderer können unter kommunikationatuni-passau.de weitere Informationen anfordern. Aktuell hat die Bewerbungsphase für das Wintersemester 2017/18 begonnen. Noch bis 23. Juni haben Studierende die Gelegenheit, sich für ein Stipendium im kommenden Semester bewerben. Förderinnen und Förderer können sich auch nach diesem Zeitpunkt zu diesem guten Projekt entschließen.

Katrina Jordan | 23.05.2017

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