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Universität Passau und Université Catholique de Lille unterzeichnen Kooperationsvertrag

Stellvertretend für die Universität Passau hat Prof. Dr. Thomas Riehm, Inhaber des Lehrstuhls für Deutsches und Europäisches Privatrecht, Zivilverfahrensrecht und Rechtstheorie eine Kooperationsvereinbarung mit der Université Catholique de Lille (Campus Paris - Issy-Les-Moulineaux) unterzeichnet. Neben einem Erasmus-Abkommen zum Austausch von Studierenden und Lehrpersonal haben beide Universitäten vor allem einen neuen binationalen, dreisprachigen berufsbegleitenden Masterstudiengang im Wirtschaftsrecht geschaffen.

Gruppenfoto von Ioannis Panoussis (Dekan der Juristischen Fakultät der Université Catholique de Lille, von links), Isabelle Minez (Leiterin des Auslandsamtes der Université Catholique de Lille), Prof. Dr. Thomas Riehm (Universität Passau), Aurélie Thieriet-Duquesne (Akademische Betreuerin des Studienganges auf Seiten der Université Catholique de Lille), Xavier Pacreau (Verantwortlicher für die Masterstudiengänge auf Seiten der Université Catholique de Lille), Aurélien Raccah (Vizedekan der Juristischen Fakultät der Université de Lille).
Ioannis Panoussis (Dekan der Juristischen Fakultät der Université Catholique de Lille, von links), Isabelle Minez (Leiterin des Auslandsamtes der Université Catholique de Lille), Prof. Dr. Thomas Riehm (Universität Passau), Aurélie Thieriet-Duquesne (Akademische Betreuerin des Studienganges auf Seiten der Université Catholique de Lille), Xavier Pacreau (Verantwortlicher für die Masterstudiengänge auf Seiten der Université Catholique de Lille), Aurélien Raccah (Vizedekan der Juristischen Fakultät der Université de Lille). Foto: Université Catholique de Lille

Die Université Catholique de Lille existiert seit 1875 und ist die älteste Privatuniversität Frankreichs mit fünf Fakultäten und 20 Écoles, Grands Écoles und Instituten mit knapp 30.000 Studierenden. Bei dem Master handelt es sich um den ersten berufsbegleitenden binationalen (deutsch/französisch) und dreisprachigen (Deutsch/Englisch/Französisch) Masterstudiengang im Bereich des Wirtschaftsrechts. Die Studierenden verbringen erst ein Jahr auf dem Passauer Campus, wo sie Lehrveranstaltungen in drei Sprachen besuchen und in den Semesterferien als Bestandteil des Studienganges Pflichtpraktika in regionalen, international aufgestellten Unternehmen absolvieren. Im zweiten Jahr studieren sie auf dem Campus Paris der Université Catholique de Lille im Pariser Vorort Issy-Les-Moulineaux, wo sie jeweils die halbe Woche Unterricht haben und die andere Hälfte der Woche bezahlt in Unternehmen arbeiten. Die Unternehmen übernehmen darüber hinaus auch die Studiengebühren der privaten Universität. Am Ende des Studiums erwerben die Absolventinnen und Absolventen einen Masterabschluss im Bereich des Wirtschaftsrechts.

"Der neue Masterstudiengang wird sowohl für die Passauer Studierenden als auch für ihre französischen Kommilitoninnen und Kommilitonen einen großen Mehrwert bringen. Die französischen Studierenden können nach einem dreisprachigen Bachelorabschluss aus Lille/Paris nun auch bis zum Masterabschluss mit der gleichen internationalen Ausrichtung weiterstudieren und dafür ein Jahr in Passau verbringen. Im Gegenzug erhalten unsere Passauer Studierenden die Möglichkeit, nach dem Staatsexamen in einem Jahr in Paris einen vollwertigen Masterabschluss zu erwerben. Dass das gesamte Studium überdies berufsbegleitend absolviert wird, sorgt für frühzeitige Eingliederung in den Arbeitsmarkt und beste Berufschancen im deutsch-französischen Wirtschaftsverkehr", sagt Prof. Dr. Riehm.

Katrina Jordan | 08.08.2018

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