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Universitäten Passau, Linz und Budweis vertiefen Zusammenarbeit im Verbund

Die Rektoren der Johannes Kepler Universität Linz, Prof. Dr. Meinhard Lukas, und der Südböhmischen Universität Budweis, Prof. Dr. Tomas Machula, sowie die Präsidentin der Universität Passau, Prof. Dr. Carola Jungwirth, haben sich zu einem Gespräch über die Europaregion Donau-Moldau auf der Neuburg getroffen. Anlass für dieses Treffen gab die Planung eines Europäischen Verbundes territorialer Zusammenarbeit (EVTZ), bei dem die Universitäten und Hochschulen der Europaregion Donau-Moldau eine besondere Rolle spielen werden. Sie diskutierten anlässlich des Treffens auch mit Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich, welche nächsten gemeinsamen Schritte von Universitäten und Regionen nötig seien, um das Projekt auf die Zielgeraden zu bringen.

Präsidentin Jungwirth, Rektor Lukas (l.) und Rektor Machula diskutierten Möglichkeiten der stärkeren Institutionalisierung der Zusammenarbeit und vereinbarten eine Reihe weiterer Treffen, "um das Projekt nach Kräften zu unterstützen". Foto: Universität Passau
Präsidentin Jungwirth, Rektor Lukas (l.) und Rektor Machula diskutierten Möglichkeiten der stärkeren Institutionalisierung der Zusammenarbeit und vereinbarten eine Reihe weiterer Treffen, "um das Projekt nach Kräften zu unterstützen". Foto: Universität Passau

"Seit vielen Jahren arbeiten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universitäten Budweis, Linz und Passau in Forschung und Lehre intensiv zusammen und haben bereits ein reges Netzwerk aufgebaut. Auf diesen Strukturen könnte ein Europäischer Verbund territorialer Zusammenarbeit durchaus aufsetzen", fasste Präsidentin Jungwirth nach dem Treffen zusammen. Allerdings sei eine noch stärkere Profilschärfung in der Art der Zusammenarbeit notwendig, um im Wettbewerb um Europäische Fördermittel die Einzigartigkeit und Förderwürdigkeit des Projekts unter Beweis zu stellen.

Ein Europäischer Verbund für territoriale Zusammenarbeit hat zum Ziel, die grenzüberschreitende, transnationale und interregionale Zusammenarbeit in der EU zu fördern und zu erleichtern. Zu den Aufgaben des Verbunds gehört die Umsetzung von Programmen, die von der EU oder im Rahmen anderer europäischer, grenzübergreifender Projekte kofinanziert werden. Ein weiterer Vorteil, insbesondere aus Hochschulperspektive: Die mit der Errichtung des Verbundes einhergehende Institutionalisierung der Zusammenarbeit ermöglicht eine bessere Sichtbarkeit der Zusammenarbeit nach außen.

Katrina Jordan | 26.09.2017

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