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Universitäten Passau und Hangzhou vertiefen deutsch-chinesische Hochschul- und Bildungskooperation

Die Universität Passau und die Zhejiang International Studies University (ZISU) vertiefen ihre bestehende Hochschul- und Bildungskooperation – dies haben die beiden Universitäten in Hangzhou durch die feierliche Unterzeichnung eines trilateralen Kooperationsabkommens mit der Hanns-Seidl-Stiftung (HSS) bekräftigt.

Freude über die vertiefte Kooperation: Vizepräsidentin Prof. Dr. Ursula Reutner (Universität Passau), Dr. Bernd Seuling (Projektleiter Hanns-Seidel-Stiftung) und Präsident Hong Gang (Zhejiang International Studies University). Foto: ZISU
Freude über die vertiefte Kooperation: Vizepräsidentin Prof. Dr. Ursula Reutner (Universität Passau), Dr. Bernd Seuling (Projektleiter Hanns-Seidel-Stiftung) und Präsident Hong Gang (Zhejiang International Studies University). Foto: ZISU

Die Inhalte dieser weitreichenden Zusammenarbeit erstrecken sich von der Ausrichtung internationaler Konferenzen über ein Austauschprogramm von Lehrenden und Studierenden bis hin zur Durchführung gemeinsamer Forschungsvorhaben. Mit der Hanns-Seidel-Stiftung ist zudem ein Partner beteiligt, der seit über 30 Jahren in China im Bereich der Bildungskooperation erfolgreich aktiv ist. "Die trilaterale Zusammenarbeit zielt darauf ab, eine internationale Forschungsplattform zu schaffen, die ländervergleichende Forschung zu gutem Unterricht ermöglicht", so die Vizepräsidentin. Für den deutsch-chinesischen Bildungsaustausch stelle die Kooperation eine weitere Möglichkeit dar, den gegenseitigen interkulturellen Bildungs- und Forschungsaustausch dauerhaft mit Leben zu füllen und das internationale Profil der Universität Passau im Bereich der Lehrerbildung zu schärfen. "Langfristig wird dieses Kooperationsabkommen als erfreulichen Nebeneffekt die China-Kompetenz an der Universität Passau vertiefen und parallel dazu an der ZISU die Fachrichtung Deutsch weiter ausbauen und stärken", freut sich Ursula Reutner.

Besondere Chancen ergeben sich aus der vertieften Zusammenarbeit insbesondere auch für die Lehramtsstudierenden der Universität Passau, die zukünftig an ausgewählten chinesischen Modellschulen Praktika absolvieren können. "Von frontalem Drill sind diese Schulen weit entfernt", zeigt sich Ursula Reutner beeindruckt, die im Rahmen ihrer China-Reise einige der Schulen besucht hat. "Stattdessen bieten sie interaktiven Unterricht in Kleingruppen und modernste Infrastruktur, die von Inhouse-Golf bis hin zu Ballet-Studio und 3D-Kino kaum Wünsche offen lässt."

Die ZISU ist als eine Elite-Institution vom chinesischen Bildungsministerium beauftragt, die Lehrerausbildung weiter zu professionalisieren und hat auf diesem Gebiet eine Vorreiterrolle inne. Die an der ZISU entwickelten und erprobten Konzepte strahlen auf die gesamte Bildungslandschaft Chinas aus. Bereits seit 2012 haben die Universität Passau und die ZISU in Zusammenarbeit mit der Hanns-Seidel-Stiftung erste Kooperationsstrukturen entwickelt, die sich gut bewährt haben. Zuletzt hatte im Frühjahr 2016 eine Delegation des Lehrerbildungszentrums ZLF der Universität Passau die ZISU besucht und über Lehrerbildungsstandards referiert – mit der Folge, dass die chinesischen Partner nun die Passauer Standards als Pilotversuch einführen und erproben wollen.

Katrina Jordan | 22.09.2016

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