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Wahl zum Förder-Wächter

Prof. Rüdiger Harnisch setzt sich bei den Wahlen zu den Fachkollegien der Deutschen Forschungs-Gemeinschaft durch und entscheidet auch künftig mit über die bundesweite Verteilung von Fördergeldern.

Prof. Dr. Rüdiger Harnisch

Prof. Dr. Rüdiger Harnisch, Inhaber des Lehrstuhls für Deutsche Sprachwissenschaft, war bei der Wahl zu den Fachkollegien der Deutschen Forschungs-Gemeinschaft (DFG) erfolgreich. Knapp 43.000 wahlberechtigte Wissenschaftler bestimmten in einer Online-Abstimmung, wer für die nächsten vier Jahre die Förderanträge an die DFG inhaltlich prüft. Er wurde als einer von drei Vertretern in die Sparte Typologie, Außereuropäische Sprachen, Ältere Sprachstufen, Historische Linguistik des insgesamt zehnköpfigen Fachkollegiums Sprachwissenschaften gewählt, dem er bereits in der zurückliegenden Periode angehört hatte.

„Die DFG ist eine der wichtigsten Förderinnen von Forschungsvorhaben. Die Fachkollegien bilden eine Art ’Parlament der Wissenschaft’ und leisten einen wichtigen Beitrag für die Selbstverwaltung der Forschung. Dabei mitwirken zu dürfen, betrachte ich als großen Vertrauensbeweis der wahlberechtigten Kolleginnen und Kollegen“, erklärt Prof. Harnisch.

Die Fachkollegien spielen eine zentrale Rolle im Begutachtungs- und Entscheidungsverfahren der DFG: Sie bewerten die Förderanträge an die DFG sowie das gesamte Verfahren ihrer Begutachtung und formulieren auf dieser Basis eine abschließende Empfehlung für die Entscheidungsgremien. Diese beraten sie zudem in strategischen Fragen der Forschungsförderung. Sie repräsentieren im Förderhandeln der DFG die wissenschaftlichen Disziplinen und regen Innovationen im Fördersystem an. Im Jahr 2010 verteilte die DFG insgesamt 2,3 Milliarden Euro an Fördergeldern.

„Die Tatsache, dass die Universität Passau in den DFG-Fachkollegien vertreten ist, trägt zu unserem wissenschaftlichen Renommee bei. Die Wahl von Prof. Harnisch ist auch ein Ausweis unserer Stärke in den Geisteswissenschaften“, erklärt Prof. Dr. Burkhard Freitag, Vizepräsident für Forschung und Technologietransfer.


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Steffen Becker | 15.12.2011

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