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Was Kinder malen – gestern und heute

Eine Ausstellung in der Zentralbibliothek der Universität Passau zeigt vom 31.5. bis 30.6.2011 wie sich die Bilderwelt von Kindern und Jugendlichen in 50 Jahren verändert hat.

Die Ausstellung von Kinder- und Jugendzeichnungen in der Zentralbibliothek der Universität Passau, Innstraße 29, gibt vom 31. Mai bis 30. Juni Einblicke in den kindlichen und jugendlichen Kosmos von Weltbegegnung und Weltaneignung. Dabei stellt sie zwei geschichtliche Entstehungszeiträume gegenüber: die 1940er und die 1990er Jahre.

Die Gegenüberstellung zeigt deutlich den Wandel, sowohl in den inhaltlich bearbeiteten Themen als auch in den Gestaltungsformen und figürlichen Auffassungen.

Ergänzend zu den Arbeiten der hauptsächlich vertretenen Altersstufen von 9 bis 14 Jahren werden frühkindliche Ausdrucksformen gezeigt, angefangen von der Kritzelphase über den „Topos der Geschlossenheit“ bis zu ersten figurativen Ansätzen.

Für die Gegenüberstellung von Arbeiten aus den 40ern greift die Professur für Kunstpädagogik / Ästhetische Erziehung von Prof. Dr. Alexander Glas auf einen reichhaltigen Bestand von Kinder- und Jugendzeichnungen aus der Sammlung des Reformpädagogen und Malers Richard Ott zurück. Dieses Material wurde bereits zum Zweck einer wissenschaftlichen Untersuchung angelegt. Teile davon publizierte Ott 1949 in der Schrift „Urbild der Seele“.

Die Ausstellung ist zugänglich zu den Öffnungszeiten der Zentralbibliothek Mo, Mi, Do von 8 bis 24 Uhr, Di von 10 bis 24 Uhr, Fr von 8 bis 22 Uhr, Sa von 9 bis 22 Uhr und So von 11 bis 19 Uhr.

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Hinweis an die Redaktionen: Rückfragen zu dieser Pressemitteilung richten Sie bitte an die Pressestelle der Universität Passau, Tel. 0851 /509-1430.

Steffen Becker | 31.05.2011

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