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Zweite Förderrunde für Graduiertenkolleg "Privatheit und Digitalisierung": Öffentliche Auftaktveranstaltung am 26. Januar

Unter dem Motto "Privatheit in der digitalen Gesellschaft" läutet das Graduiertenkolleg DFG-Graduiertenkolleg 1681/2 Privatheit und Digitalisierung seine zweite Forschungsphase ein. Zur öffentlichen Auftaktveranstaltung am 26. Januar von 13 bis 19.30 Uhr im Nikolakloster (Innstraße 40, Raum 403) geben die Kollegiatinnen und Kollegiaten sowie Experten aus Wissenschaft und Praxis einen Einblick in ihre Forschungsgebiete.

Öffentliche Auftaktveranstaltung "Privatheit in der digitalen Gesellschaft"

Die Tagung ist öffentlich, der Eintritt ist frei. Sowohl Bürgerinnen und Bürger als auch Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind willkommen. Interessierte werden gebeten, sich für die Teilnahme über das Online-Formular anzumelden.

Mit der Eröffnungsveranstaltung an der Universität Passau wird die Förderung des Graduiertenkollegs durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft über weitere viereinhalb Jahre gefeiert. Während der Veranstaltung wollen die Kollegiatinnen und Kollegiaten des Graduiertenkollegs dessen neue Ausrichtung vorstellen, einen Einblick in ihre aktuelle Forschung und die interdisziplinären Perspektiven des Kollegs geben. "Ziel des Graduiertenkollegs ist es, den Stellenwert des Privaten unter den Bedingungen von Digitalisierung und zunehmender informationeller Fremdbestimmung zu bemessen und die vorhandenen Privatheitskonzepte auf den Prüfstand zu stellen", sagt Prof. Dr. Dirk Heckmann, Sprecher des Graduiertenkollegs. Er wird die Veranstaltung gemeinsam mit Prof. Dr. Hans Krah mit einem Rückblick auf die erste Förderphase und einer detaillierten Vorstellung der Agenda des Graduiertenkollegs für die zweite Förderphase eröffnen.

Hochkarätige Referenten, die ethische, medienwissenschaftliche, philosophische, politische und juristische Aspekte beisteuern, gestalten das Programm. Dabei sein wird unter anderem Prof. Dr. Rafael Capurro, Gründer des International Center for Information Ethics (ICIE) und Gründungsmitglied des World Technology Network (WTN), der durch seine Keynote in die Veranstaltung einführen wird. Die Organisatoren freuen sich zudem auf Jan-Phillip Albrecht, den Berichterstatter des Europäischen Parlaments für die Datenschutzgrundverordnung, der mit einer Videobotschaft in die juristisch-politischen Aspekte des Themenfeldes überleitet. Diese werden ergänzt durch einen Vortrag von Prof. Dr. Michael Bartsch, Gründungsvorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Informationstechnologie und Recht sowie Schriftleiter der Zeitschrift "Computer und Recht".

Einen medienwissenschaftlich-juristischen Blickwinkel steuert Prof. Dr. Tobias Keber bei. Er hat die Professur für Medienrecht und Medienpolitik in der digitalen Gesellschaft an der Hochschule der Medien (HdM) in Stuttgart inne und sitzt im Leitungsgremium des Instituts für Digitale Ethik (IDE). Im Anschluss wird Dr. Tobias Matzner, Postdoc am International Centre for Ethics in the Sciences and Humanities an der Universität Tübingen, eine philosophische Perspektivierung des Themas vornehmen.

Weitere Informationen zur Eröffnungsveranstaltung

Flyer zur Veranstaltung

Katrina Jordan | 11.01.2017

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