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Drei von vier Deutschen sind glücklich: Erste deutsche Vorfreudestudie untersucht Faktoren für Vorfreude und Zuversicht

"Vorfreude ist die schönste Freude", sagt der Volksmund: Vorfreude und Glück gelten als wichtige Motivatoren. Die FP Finanzpartner AG hat in der ersten deutschen Vorfreudestudie Zusammenarbeit mit der Universität Passau untersucht, was die Deutschen antreibt, worauf sie sich freuen und was sie zuversichtlich stimmt. Die Studie ist langfristig angelegt und soll in den kommenden Jahren fortgeführt werden.

Screenshot des Videos zur Vorfreudestudie

Mit einer repräsentativen Online-Befragung wurden Aspekte wie Zuversicht, Hoffnungen und Wünsche von 1.000 Personen deutschlandweit erfasst. Das Ergebnis: Die Deutschen sind derzeit allgemein sehr positiv gestimmt.

Bei der Untersuchung des allgemeinen Gemütszustandes der Befragten stellte sich heraus, dass 77 Prozent der Teilnehmerinnen und -teilnehmer sich als glücklich bezeichnen. Vor allem die ältere Bevölkerung schätzt sich als glücklicher ein als jüngere. Verheiratet zusammenlebende Personen bezeichnen ihren Gemütszustand deutlich glücklicher ein als Ledige und Getrenntlebende. Des Weiteren konnte die Forschungsgruppe beobachten, wie zuversichtlich die Befragten auf die kommenden zwölf Monate blicken: 82 Prozent geben an, sich auf das nächste Jahr zu freuen, 16 Prozent freuen sich auf einer zehnstufigen Skala sogar "sehr stark".

Generell blicken die Deutschen zuversichtlich in die Zukunft. Bei der Erhebung wurde aber auch erfasst, wodurch diese Vorfreude negativ beeinflusst wird. Am häufigsten wurden hier neben Angst vor Krankheit, steigenden Lebenshaltungskosten und Flüchtlingssituation vor allem politischer Extremismus und Terrorismusgefahr genannt. Die positive Vorfreude fällt jedoch deutlich stärker aus. Spontane Wünsche sind vor allem Essen/Trinken gehen und Kleidung/Schuhe und gespart wird hauptsächlich für größere Ausgaben wie Urlaub, Auto und Haus/Wohnung. Nächste Messungen in den Jahren 2018 und 2019 sollen zeigen, ob und inwiefern sich Hoffnungen, Wünsche und Vorfreuden im Land ändern.

Katrina Jordan | 08.02.2018

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