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Magazin des DFG-Graduiertenkollegs "Privatheit und Digitalisierung"

Die neue Ausgabe des vierteljährlich erscheinenden Magazin des Graduiertenkollegs 1681/2 "Privatheit und Digitalisierung" ist erschienen. Hier finden Sie inhaltliche Beiträge, die Privatheit im Kontext der Digitalisierung beleuchten sowie Informationen zu Veranstaltungen und Publikationen des Graduiertenkollegs (GRK) und darüber hinaus.

In dieser Ausgabe des Magazins steht der neue Arbeitsbereich "Überwachung und Kontrolle" im Fokus. Neben einer Vorstellung der Themenfelder dieses Arbeitsbereichs und hierzu entstehender Projekte im Graduiertenkolleg diskutiert die von unserem Kollegiaten Steffen Burk verfasste Kolumne zum Thema "Nudging" subtile Kontrollpraktiken und Formen der Verhaltensmanipulation. Ausgehend davon ,dass die aktuellen Überwachungsdebatten auf den Whistleblower Edward Snowden zurückgehen, werden im Beitrag unserer Kollegiatinnen Miriam Piegsa und Manuela Sixt die juristischen Hintergründe von Whistleblowing in Deutschland sowie den USA beleuchtet und in Bezug zu medialen Darstellungen von Whistleblower/ing gesetzt. Hier klingt auch wieder einmal unsere interdisziplinäre Perspektive auf das Thema "Privatheit" an, die Sie anhand zweier Veranstaltungs- und Ergebnisberichte nachvollziehen können. Bei unserer Eröffnungsveranstaltung zur zweiten Förderperiode des Graduiertenkollegs diskutierten u.a. Juristen, Medienwissenschaftler und Philosophen über die Formen und Transformationen von "Privatheit in der digitalen Gesellschaft". Dagegen legte der Workshop "Privates Erzählen" den Schwerpunkt auf literarische Darstellungen von Privatheit und ihr Verhältnis zum jeweiligen kulturellen Kontext. Veranstaltungsübergreifend wurde dabei die historische und kulturelle Variabilität von Privatheitskonzepten deutlich und gleichermaßen die Notwendigkeit zum disziplinenübergreifenden Diskurs, um gesellschaftliche Entwicklungen - zum Beispiel hinsichtlich der aktuellen Omnipräsenz staatlicher, wirtschaftlicher und sozialer Überwachungspraktiken - in ihrer Komplexität angemessen beschreibbar zu machen und  Regulierungsoptionen abwägen zu können. 

| 21.02.2017

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