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Passauer Tunesien-Expertise in Berlin gefragt

Laura-Theresa Krüger, Doktorandin im Bereich Internationale Politik an der Universität Passau, hat am Freitag die Kanzlerin Angela Merkel (CDU) für ihren Podcast zum Thema "Beziehungen zu Tunesien" interviewt.

Laura-Theresa Krüger im Gespräch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel

Vor einer Woche wurde Bernhard Stahl, Professor für Internationale Politik an der Universität Passau, vom Bundespresseamt mit der Anfrage kontaktiert, ob jemand aus dem Tunesien-Projekt für den nächsten Video-Podcast von Bundeskanzlerin Angela Merkel zur Verfügung stünde. Von 2013 bis 2016 war an der Professur das DAAD-geförderte Hochschulkooperations- und Forschungsprojekt "Tunisia in Transition – International Relations" beheimatet (tunisia-in-transition.org). In dessen Rahmen befasste sich eine deutsch-tunesische, interdisziplinäre Nachwuchsforschergruppe mit den Entwicklungen in Tunesien seit dem Arabischen Frühling und deren Auswirkungen auf die internationalen Beziehungen. Derzeit finalisiert die Gruppe ein gemeinsames Buch, das die Forschungsergebnisse zusammenfassen soll und bei Routledge erscheinen wird.

Für das Projektteam reiste Laura-Theresa Krüger, Doktorandin an der Professur und eine der vier Projektkoordinatorinnen, nach Berlin. Im Podcast geht es zum einen um die Beziehungen der Bundesregierung zu Tunesien vor dem Hintergrund der Terroranschläge 2015 und des Anschlags durch den Tunesier Anis Amri auf einen Berliner Weihnachtsmarkt, zum anderen sprach Laura-Theresa Krüger die Kanzlerin auch auf die Entwicklungschancen des nordafrikanischen Landes, in dem der "Arabische Frühling" 2011 seinen Anfang nahm und die aktullen Herausforderungen in den deutsch-tunesischen Beziehungen, an.

Hier gelangen Sie direkt zum Video-Podcast.

| 17.02.2017