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Hier werden Karrieren gemacht! |
FORSCHUNG wird an der Universität Passau buchstäblich groß geschrieben. Allerdings sehen Forschungsergebnisse an einer stark geisteswissenschaftlich geprägten Hochschule naturgemäß anders aus als beispielsweise in der Medizin oder den Naturwissenschaften. Bilder von Reagenzgläsern im Labor werden Sie hier vergeblich suchen. Dafür finden Sie spannende Projekte, interessante Themen und neue Erkenntnisse.
Das DFG Graduiertenkolleg 1681 "Privatheit. Formen, Funktionen, Transformationen" beschäftigit sich aufgrund der gesellschaftlichen wie wissenschaftlichen Relevanz in zahlreichen Untersuchen mit dem Thema Privatheit.
Das Kolleg strebt an, tradierte Konzepte des Privaten zu rekonstruieren, Erscheinungsformen des Privaten zu analysieren, die Wirkung gesellschaftlicher und technologischer Entwicklungsprozesse auf das Konzept der Privatheit zu untersuchen und für eine mögliche Neuakzentuierung nutzbar zu machen.
Das Kolleg ist an der Philosophischen und Juristischen Fakultät der Universität Passau verankert und um die folgenden thematischen Arbeitsbereiche zentriert:
Informationen zum Kollegium der beiden Fakultäten, zu Stellen und Stipendien im Graduiertenkolleg, seinem Ausbildungs- und Lehrangebot sowie zu aktuellen Veranstaltungen und Publikationen finden Sie unter http://privatheit.uni-passau.de.

Die Universität Passau forscht mit dem EU-Projekt „All4Green“, wie die Wende zu mehr Energie aus erneuerbaren Energien gelingt, ohne dass die Stabilität der Stromnetze verloren geht. Gemeinsam mit den Partnern Stadtwerke Passau, dem Softwarehaus und Rechenzentrumsbetreiber :a:k:t: und einer Projektfördersumme von knapp 3 Millionen Euro arbeiten Prof. Hermann de Meer und sein Team an einer IT-Steuerung der Stromverteilung, die den Verbrauch der Kunden abstimmt auf das Angebot im Netz. Schwankungen in der Stromproduktion führen so nicht zu einem Netzkollaps.
Die Pressemitteilung der Universität zum EU-Projekt „All4Green“

Die Universität Passau ist seit 2009 an einem Exzellenzzentrum für Politik und gute Regierungsführung (CPG) beteiligt, das als selbstständiges Institut an der thailändischen Thammasat-Universität, Bangkok, angesiedelt ist. In dem vom Auswärtigen Amt finanzierten und vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) unterstützten Projekt arbeiten über ein Dutzend deutsche und thailändische Wissenschaftler vor allem zu den Themen internationaler Menschenrechtsschutz, Sicherheit und Verfassungsrecht. „Wir analysieren gemeinsam den Zustand des juristischen Systems und bringen europäische Perspektiven und Erfahrungen ein, wie das Recht menschenfreundlicher und demokratischer gestaltet werden kann“, erklärt Prof. Dr. Robert Esser, Inhaber des Lehrstuhls für Deutsches, Europäisches und Internationales Strafrecht und Strafprozessrecht sowie Wirtschaftsstrafrecht an der Universität Passau., die das Projekt derzeit leitet.
Zur Pressemitteilung der Universität Passau

Um die Schule am Ort zu erhalten oder auch, um einen pädagogischen Sonderweg zu gehen, werden jahrgangsübergreifende, kombinierte Klassen - zu früheren Zeiten auch in Deutschland die Regel - wieder vermehrt eingeführt. Der Lehrstuhl für Grundschulpädagogik von Prof. Dr. Schenz begleitet drei Grundschulen aus der Region für zwei Jahre bei der Einführung von "Kombi-Klassen" und wird im Verlauf dieses Forschungsprojekts Konzepte für den jahrgangsübergreifenden Unterricht und neue Strukturen für den konkreten Arbeitsalltag in den Schulen erarbeiten und nutzbar machen.

Das Institut FORWISS der Universität Passau forscht gemeinsam mit Autoherstellern wie Daimler, BMW, Ford und Volvo und Zulieferern wie Continental in einem EU-geförderten Projekt an der nächsten Generation von Sicherheitssystemen für intelligente Fahrzeuge. Demonstrationsfahrzeuge sollen erste Softwaremodule des Projekts interactIVe im Herbst testen. Ziel des Forschungsprojekts ist es, einen für alle Teilnehmer sichereren Verkehr zu schaffen – das heißt weniger verletzte Fußgänger und Radfahrer, weniger Auffahrunfälle und Vorrichtungen gegen Sekundenschlaf.

Die Forschergruppe für Softwareproduktlinien an der Universität Passau arbeitet an Modellen, mit denen Firmen vorab berechnen können, welchen Effekt Anpassungen z. B. ihrer Steuerung- und Verwaltungssoftware haben. Gemeinsam mit Wissenschaftlern aus Magdeburg und Marburg entwickeln die Passauer Forscher um Dr. Sven Apel Modelle und Algorithmen, die Unternehmen helfen vorherzusagen, ob und wie eine Erweiterung oder Veränderung ihrer Software deren Geschwindigkeit, Rechenbedarf und Sicherheit beeinflusst. Auf der jüngsten internationalen Konferenz zu dieser Thematik erhielt der Forschungsverbund dafür den Preis für die beste präsentierte Arbeit. Grundlage für die Forschung von Dr. Apel ist das renommierte Emmy-Noether-Programm, das mit 1,3 Millionen Euro dotiert ist.
Projekte am Lehrstuhl für Verteilte Informationssysteme