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Tagung Diversidad cultural an der Universität Passau

Vom 30. Januar bis 3. Februar hat der DFG geförderte internationale Kongress "Diversidad cultural − literaria − ¿moral?" an der Universität Passau stattgefunden. Er wurde vom Lehrstuhl für Romanische Literaturen und Kulturen von Prof. Dr. Susanne Hartwig organisiert. 18 Forscherinnen und Forscher aus Deutschland, Spanien, Frankreich und den Niederlanden befassten sich mit der Darstellung und Rezeption von Diversität in vor allem spanischsprachigen Romanen, in Theater, Kino und szenischen Künsten des 20. und 21. Jahrhunderts.

Gruppenbild der an der Tagung Beteiligten
Hintere Reihe: Christian von Tschilschke (v.l.n.r.), Dagmar Schmelzer, José Ramón López García, Francisca Vilches-de Frutos, Susanne Hartwig, Pilar Nieva-de la Paz, Albrecht Buschmann, Matei Chihaia, Marie-Soledad Rodriguez, Julio Enrique Checa Puerta, María Teresa González de Garay, Annette Paatz.

Die Ansätze waren vielfältig und reichten von den Gender Studies über die Disability Studies zu Fragen nach Exilliteratur, Rezeptionstheorien und moralischen Dilemmata. Das Rahmenprogramm umfasste darüber hinaus auch den Dokumentarfilm "Tanz und gib ihm" der österreichischen Regisseurin Tina Leisch, die Jugendliche in Wien nach ihren Vorstellungen von Männlichkeit und ihren Zukunftsplänen fragt.

Mit seiner ethischen Fragestellung reihte sich der diesjährige Congreso Internacional in die Serie "Literatura y Ética" ein, in deren Rahmen bereits 2012 ("Culto del mal/cultura del mal") und 2015 ("Dilemas morales del siglo XX") verwandte Themen in Passau behandelt wurden. Er stärkt erneut die Zusammenarbeit zwischen deutschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und den spanischen Forschergruppen InGenArte (Madrid) und Gexel (Barcelona).

Katrina Jordan | 19.02.2018