Aktuelles

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Traumatische Erlebnisse während der Kindheit resultieren aus konkreten Erfahrungen, die für ein Kind traumatisierend wirken. Nicht selten sind es sexuelle Übergriffe oder Gewalterfahrungen, Alkoholismus oder die psychische Erkrankung eines Elternteils sowie der Tod eines nahestehenden Menschen, welche ein Trauma auslösen können. Häufig treten solch schlimme Erfahrungen in Kombination auf, sodass auch Polytraumatisierungen entstehen können. Kinder verfügen dabei nur unzureichend über effiziente Bewältigungsstrategien, woraus eine tiefe Angst und eine stark ausgeprägte Hilflosigkeit als beständiges Grundgefühl resultieren.

Das Psychologische Institut der Universität Heidelberg untersucht derzeit die Auswirkungen von negativen Erlebnissen auf den Umgang mit Gefühlen. Die Auswirkungen traumatischer Erfahrungen in der Kindheit können beispielsweise bis ins Erwachsenenalter reichen und das spätere Leben zeitweise oder umfassend beeinträchtigen. Doch nicht alle Menschen sind zwangsläufig in ihrer Lebensführung eingeschränkt, sondern trotz der negativen Erfahrungen fähig, ein erfülltes Leben zu führen oder wiederzuerlangen, beruflichen Erfolg zu haben oder sozial gut eingebunden zu sein. Im Fokus der Untersuchung stehen die Frage, welche Faktoren bei der Bewältigung von belastenden Ereignissen eine Rolle spielen und das Ansinnen, einen wissenschaftlichen Beitrag dahingehend zu leisten, was Menschen gesund werden beziehungsweise bleiben lässt.

Wir würden uns freuen, wenn Sie das Projekt unterstützen und an der Online-Befragung teilnehmen würden.