Drogen und Suchtverhalten

Drogen und Suchtverhalten

Relevanz von Drogen und Alkohol auf die seelische Gesundheit

Alkohol und Drogen sind Suchtmittel, die unser Wohlbefinden kurz-, mittel und langfristig erheblich beeinflussen und psychische Erkrankungen oder Störungen auslösen können. Zwar können kurzfristige Folgen von Alkohol- und/oder Drogenkonsum zunächst sein, dass Stress abgebaut wird, weil durch den Konsum eine gewisse Entspannung eintreten, man aus dem Alltag aussteigen und besser abschalten kann. Die mittelfristigen Folgen bei Drogenkonsum (auch bei "Gras") können Psychosen sein. Auch beim Alkohol können mittelfristig Alkoholintoxikationen auftreten, bei langfristigem Konsum sogar eine Alkoholdemenz. Vor allem bei Drogen droht bei langfristigem Konsum eine Verflachung der Persönlichkeit, die bereits nach ein bis zwei Jahren regelmäßiger Drogeneinnahme eintreten kann.

Zur Situation illegaler Drogen in Deutschland 

Den Umgang mit psychoaktiven Substanzen in Deutschland regeln eine ganze Reihe von Gesetzen. Das bekannteste dürfte das Betäubungsmittelgesetz (BtMG) sein. Weiterhin gibt es das Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz (NpSG), die Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung (BtMVV), das Grundstoffüberwachungsgesetz (GÜG) und das Gesetz über den Verkehr mit Arnzneimitteln.

Grundsätzlich ist bei Drogen immer zu unterscheiden zwischen Konsum und Erwerb und Besitz. Ersteres ist in Deutschland nicht verboten, letzteres allerdings strafbar.  Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz werden mit Gefängnis oder Geldstrafe bestraft. Neuerungen in der Drogenpolitik gibt es immer wieder, so zum Beispiel im März 2017, als das "Cannabis als Medizin"-Gesetz in Kraft getreten ist. Oder im Oktober 2017, wo neue Regelungen zur Opioidsubstitution in Kraft traten.

Quelle: Kurzbericht Situation illegaler Drogen in Deutschland. Basierend auf dem REITOX-Bericht 2017 an die EBDD (Datenjahr 2016/2017)