Psychische Erkrankungen

Psychische Erkrankungen

Psychische Erkrankung oder vorübergehend belastende Lebensphase?

Um zu erkennen, ob man selbst, ein Freund, ein Familienmitglied oder ein Kommilitone an einer psychischen Störung oder einer psychischen Erkrankung leidet oder sich "nur" vorübergehend in einer schwierigen und stressigen Lebensphase befindet, ist es wichtig die Symptome entsprechender Erkrankungen richtig zu deuten. Und sich im Zweifelsfall entsprechendem Fachpersonal wie Hausarzt, Psychiater oder Psychologen zuzuwenden. Da nicht alles, was kurzfristig zu einer Stimmungsschwankung führt oder was im Volksmund geläufig als „krank“ bezeichnet wird, eine ernsthafte Erkrankung sein muss, sollen die folgenden Seiten eine Orientierung geben und Vorurteile aus dem Weg räumen, um Klarheit darüber zu schaffen, wann es notwendig ist professionelle Hilfe aufzusuchen.

Ein grundlegender Hinweis: Manchmal sind Krisen notwendig und dienen als nötige Motivation für eine Neubewertung und manchmal auch Neuorientierung im Leben bzw. der beruflichen Entwicklung und sollten deswegen zugelassen werden.

Viele Studenten, die in die Beratungsstelle kommen, sind sich unsicher, an was genau sie eigentlich leiden. Sie klagen zum Beispiel über gelegentliche Schlaflosigkeit oder Angstattacken – und glauben deswegen, an einer psychischen Erkrankung zu leiden. An dieser Stelle kann die psychologisch-psychotherapeutische Beratungsstelle gemeinsam mit den Betroffenen klären, ob und welche Störung bzw. Erkrankung vorliegt und wo und wie eine Behandlung erfolgen kann. Für Interessierte und Betroffene sollen an dieser Stelle Informationen zu den unterschiedlichen Störungsbildern helfen zu zeigen, wo die Grenzen zwischen einer vorübergehend belastenden Lebensphase und einer ernstzunehmenden Erkrankungen liegen.