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Seminar "Ziele erfolgreich definieren und erreichen" mit Kerstin Kragh

Frau Kragh ist Trainerin und Coach bei der Falkenberg Seminare GmbH mit Schwerpunkt Emotionale Intelligenz und Persönlichkeitsentwicklung. Sie hat zudem Erfahrungen in den Bereichen Personalstrategie und Trainingsorganisation in der Automobilbranche. Am Zentrum für Karriere und Kompetenzen gibt Frau Kragh das Seminar „Ziele erfolgreich definieren und erreichen“. In dem Interview mit Frau Kragh erfahren Sie, worauf es bei der Zieldefinition ankommt und wieso es für die Zielerreichung so wichtig ist, seine eigenen Fähigkeiten und Ressourcen zu kennen.

ZKK: Frau Kragh, Sie sind Trainerin und Coach bei der Falkenberg Seminare GmbH mit Schwerpunkt Emotionale Intelligenz und Persönlichkeitsentwicklung. Was gefällt Ihnen besonders an Ihrem Beruf?

Als Trainerin und Coach steht für mich der tiefe Kontakt zu den Menschen im Mittelpunkt. Ich liebe es, gemeinsam mit meinen Teilnehmern bzw. Klienten auf (emotionale) Entdeckungsreise zu gehen, relevante Knackpunkte zu entschlüsseln und neue Erkenntnisse zu generieren.

ZKK: Am Zentrum für Karriere und Kompetenzen (ZKK) geben Sie das Seminar „Ziele erfolgreich definieren und erreichen“. Was lernen Studierende in Ihrem Seminar?

Die Teilnehmenden setzen sich zunächst intensiv mit ihren eigenen Fähigkeiten und Ressourcen auseinander. Darauf aufbauend nutzen sie das Erarbeitete, um individuelle und persönliche Ziele abzuleiten. Anschließend üben sie, wie man Ziele klar definiert und beschäftigen sich mit effektiven und nachhaltigen Zielerreichungsmethoden für den privaten und beruflichen Kontext. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der praktischen Umsetzung des Erlernten. Die Teilnehmenden wenden das theoretische Wissen aktiv und in Kleingruppen im Seminar an und erhalten dazu fundierte Rückmeldung und Hilfestellung.

ZKK: Warum ist es so wichtig, sich mit seinen eigenen Fähigkeiten und Ressourcen auseinanderzusetzen, bevor man sich Ziele steckt?

„Wer nicht weiß, wo er steht, weiß meistens auch nicht, wo er hingehen soll.“ Ziele sind ihrer Natur nach etwas Abstraktes. Im Alltag kann die Zielverfolgung nach der ersten Euphorie nachlassen, da sie häufig mit Arbeit oder Veränderung zu tun hat. Wenn ich allerdings genau weiß, wo ich heute stehe, kann ich konkrete und messbare Teilziele ableiten, um mein großes Hauptziel zu erreichen. Wir haben bereits sehr viele Fähigkeiten, Kontakte, Erfahrungen etc., die uns bei der Zielerreichung helfen können und die gilt es unbedingt ausfindig zu machen, bevor wir losstarten.

ZKK: Worauf sollte man bei der Formulierung seiner Ziele besonders achten?

Neben der Formulierung von konkreten Teilzielen, ist für mich ein motivierendes Gefühl, welches man mit der Zielerreichung verbindet, essentiell. Ziele, die man sich z.B. an Silvester setzt, sind häufig sehr strikt und teils negativ formuliert, wie z.B. „Ich esse keine Schokolade mehr.“ So ein Ziel macht keinen Spaß und ein Abbruch der Zielverfolgung ist garantiert. Es ist wichtig zu überlegen, welcher Wunsch eigentlich hinter dem Ziel liegt. Geht es wirklich darum, keine Schokolade mehr zu essen oder will ich abnehmen, mich leichter fühlen, kein Palmöl mehr essen? Dann ist es hilfreich, sich das positive Gefühl bewusst zu machen, wie es sich anfühlt, wieder in die alte Hose zu passen und voller Leichtigkeit durchs Leben zu gehen. Zudem sollte man sich Alternativen zum bisherigen Verhalten überlegen. Wenn ich es gewohnt war, immer nach dem Essen Schokolade zu essen, was tue ich nun? Schlussendlich sollte das Ziel positiv formuliert sein, denn beim Italiener wüsste der Kellner auch nicht, was er Ihnen bringen darf, wenn Sie folgendermaßen bestellen: „Ich möchte bitte keine Pizza.“

ZKK: Vielen Dank für das Interview!

| 29.11.2017