Das sagen Studierende

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Magdalena Murr, MES-Studentin
"Ich habe immer den Eindruck gehabt, willkommen zu sein": Magdalena Murr bei einem Aufenthalt bei einer Siemens-Forschungsgruppe in Berkeley, San Francisco, USA. Foto: privat

Magdalena Murr, Studentin Mobile und Eingebettete Systeme

Warum haben Sie sich für das Studium entschieden?

Es hat mich schon immer interessiert, den Dingen auf den Grund zu gehen, zu verstehen, wie sie funktionieren. Bei meinen Überlegungen hat auch eine Rolle gespielt, wie mein künftiger Arbeitsalltag aussehen wird - mit meinem jetzigen Studium wäre eine spätere Tätigkeit mit flexibler Arbeitszeitgestaltung, etwa in Teilzeit, problemlos möglich. Als Gasthörerin habe ich an der Uni Passau Informatikveranstaltungen besucht. Ein reines Informatikstudium konnte ich mir eher nicht vorstellen, weil ich nicht nur programmieren wollte. Der neue Studiengang Mobile und Eingebettete Systeme (MES) schien von den Inhalten her abwechslungsreicher: Er verbindet Informatik und Elektrotechnik, Hardware und Software. Und es ist wirklich kein Problem, wenn Sie keine Vorkenntnisse in Programmierung mitbringen. Ich selbst war am Gymnasium auf dem musischen Zweig.

Was ist das Besondere an dem Studiengang?

Sie bekommen einen breiten Überblick. Es ist natürlich Programmierung mit dabei, aber zum Beispiel auch Elektrotechnik, Machine Learning, IT-Sicherheit. Das ist aus meiner Sicht eine perfekte Grundausbildung, die Sie im Master vertiefen können. Interessant sind auch die praktischen Projekte. Wir haben im Studium Apps fürs Handy und Smart Devices wie Smartwatches programmiert. Und ich würde sagen, in dem Studiengang arbeiten wir schon mit außergewöhnlichen Geräten. Zum Beispiel haben wir einem Kaffeevollautomaten beigebracht, die Nutzerinnen oder Nutzer zu erkennen und zu lernen, wie sie ihren Kaffee am liebsten mögen. Dazu haben wir den Kaffeeautomaten mit Sensoren und einem Arduino ausgestattet und programmiert.

Wie ist der Kontakt zu Lehrstühlen und Firmen?

Ich hatte immer den Eindruck, willkommen zu sein, bei den Firmen und auch bei den Lehrstühlen. Ich habe beim Sommercamp mitgearbeitet und war studentische Hilfskraft am Lehrstuhl für Dynamische Systeme und am Lehrstuhl für Informatik mit Schwerpunkt eingebettete Systeme. Gleich zu Beginn des Studiums habe ich ein Praktikum bei der Micro Epsilon in Dorfbach gemacht, kennengelernt habe ich die Firma über das Deutschlandstipendium an der Uni Passau. In den vergangenen Monaten war ich in Berkeley, San Francisco, bei einer Siemens Forschungsgruppe. Das bezahlte Praktikum hat mir Professor Matthias Kranz (Inhaber des Lehrstuhls für Informatik mit Schwerpunkt eingebettete Systeme) vermittelt. Nach dem Abschluss kommen Sie mit dem Bachelor auch in andere Masterstudiengänge rein, beispielsweise Informatik in Passau oder an anderen Universitäten. Ich selbst werde den Master in Informatik an der ETH Zürich machen, einer meiner Freunde geht für den Master nach Schweden. Unter meinen Kommilitoninnen und Kommilitonen haben meines Wissens nach alle etwas gefunden.

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