Auswahlverfahren

Auswahlverfahren

Örtliches Auswahlverfahren

Das örtliche Auswahlverfahren ist die Methode, nach der die Universität Passau die Studienplätze in zulassungsbeschränkten Studiengängen vergibt. In grundständigen Studiengängen (Bachelor oder Staatsexamen) werden derzeit dazu aber keine Auswahlgespräche, -tests oder Ähnliches durchgeführt.

Zulassungsverfahren

Das Zulassungsverfahren an der Universität Passau verläuft in verschiedenen Schritten:

  • erster Schritt: Studienplätze werden an bevorzugte Bewerberinnen und Bewerber vergeben
  • zweiter Schritt: "Sonderquoten" werden gebildet

Die verbliebenden Studienplätze werden zu 25% nach Abiturnote, zu 65% nach dem ergänzenden Hochschulauswahlverfahren, das sich hauptsächlich aus der Abiturnote zusammensetzt, und zu 10% nach Wartezeit vergeben.

Grafische Darstellung Auswahlverfahren

Bevorzugte Bewerberinnen und Bewerber

Bewerberinnen und Bewerber, die zu Beginn oder während eines Dienstes für den beantragten Studiengang an der Universität Passau zugelassen worden sind, oder wenn zu Beginn oder während eines Dienstes für diesen Studiengang keine Zulassungszahlen festgesetzt waren, erhalten vor allen anderen Bewerberinnen und Bewerbern bevorzugt eine Zulassung. Dieser Anspruch auf bevorzugte Zulassung gilt jedoch längstens bis zum zweiten Bewerbungstermin, der auf das Dienstende folgt. Ist der Dienst noch nicht beendet, ist durch Bescheinigung glaubhaft zu machen, dass der Dienst bei einer Bewerbung für das Sommersemester bis zum 30. April oder bei einer Bewerbung für das Wintersemester bis zum 31. Oktober beendet sein wird.

Als "Dienst" in diesem Sinne gilt:

  • ein freiwilliger Wehrdienst oder ein Wehrdienst bis zur Dauer von drei Jahren,
  • ein Zivildienst sowie Dienste im Ausland gemäß § 14 b Zivildienstgesetz (ZDG),
  • ein freiwilliges soziales Jahr, ein freiwilliges ökologisches Jahr, ein Europäischer Freiwilligendienst, ein Internationaler Jugendfreiwilligendienst, ein Bundesfreiwilligendienst oder die Förderprogramme "Weltwärts" und "Kulturweit" von jeweils mindestens sechsmonatiger Dauer,
  • ein mindestens zweijähriger Dienst als Entwicklungshelfer,
  • eine Betreuung oder Pflege eines leiblichen/adoptierten Kindes unter 18 Jahren oder eines pflegebedürftigen sonstigen Angehörigen bis zur Dauer von drei Jahren.

Sonderquoten

Von den zur Verfügung stehenden Studienplätzen werden folgende Sonderquoten gebildet:

  • 2 v.H. für Fälle außergewöhnlicher Härte,
  • 5 v.H. für die Zulassung von ausländischen Staatsangehörigen und Staatenlosen
  • 4 v.H. für die Fälle, in denen die Qualifikation für den gewählten Studiengang in einem anderen noch nicht abgeschlossenen Studiengang an einer Hochschule erworben wurde - "besondere Hochschulzugangsberechtigung"
  • 4 v.H. für Bewerberinnen und Bewerber, die bereits ein Studium in einem anderen Studiengang im Geltungsbereich des Grundgesetzes abgeschlossen haben (Bewerberinnen und Bewerber für ein Zweitstudium),
  • 5 v.H. für qualifizierte Berufstätige gem. Art. 45 des Bay. Hochschulgesetzes
  • 1 v.H. für Bewerberinnen und Bewerber, die einem auf Bundesebene gebildeten A-, B- oder C-Kader eines Bundesfachverbandes des Deutschen Olympischen Sportbunds angehören.

Ergänzendes Hochschulauswahlverfahren

Die Hochschulen haben in dieser Quote die Möglichkeit, zusätzlich zur Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung weitere Kriterien zugrunde zu legen.

Die Universität Passau hat sich im Rahmen der 65%igen Quote im ergänzenden Hochschulauswahlverfahren für folgende Kriterien entschieden:

In folgenden Studiengängen werden die Studienplätze nach Abiturnote vergeben:

  • Business Administration and Economics (B.Sc.)
  • Journalistik und Strategische Kommunikation (B.A.)
  • Lehramt an Grundschulen

In folgenden Studiengängen wird innerhalb der 65%igen Quote neben der Durchschnittsnote als weiteres Auswahlkriterium eine mindestens einjährige Berufsausbildung und/oder Vollzeitberufstätigkeit zugrunde gelegt, welche zu einer Verbesserung der Durchschnittsnote um 0,2 führt:

  • International Cultural and Business Studies/Kulturwirtschaft (B.A.)
  • Medien und Kommunikation (B.A.)

Wartezeit

Die Wartezeit wird automatisch ab dem Zeitpunkt Ihres Abiturs bis zum Zeitpunkt Ihrer Bewerbung in Halbjahren berechnet. Die Semester, die Sie an einer deutschen Hochschule (Universität, Fachhochschule, Kunst-, Musikhochschule) immatrikuliert waren, werden nicht als Wartezeit gezählt. Wartesemester führen auch nicht zu einer Verbesserung der Abiturnote um 0,1 pro Semster. Es gibt ebenfalls keine "Warteliste", auf die Sie gelangen, wenn Sie im Auswahl- und Nachrückverfahren keinen Studienplatz bekommen haben.

Stand der örtlichen Auswahlverfahren (Bachelor und Lehramt)

Über den aktuellen Stand der örtlichen Auswahlverfahren in den zulassungsbeschränkten, grundständigen Studiengängen (Bachelor und Lehramt) informieren wir Sie an dieser Stelle, sobald wir für den jeweiligen Studiengang das Auswahlverfahren gestartet haben.

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