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"Gute Transferpraxis" gemeinsam gestalten – Kooperation von Hochschulverbund TRIO und Landesanstalt für Landwirtschaft gestartet

Auftakt zur Kooperation im Rahmen der "Digitalen Werkstattgespräche": Die Arbeitsgruppe Digital Farming der Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) in Ruhstorf und der Hochschulverbund Transfer und Innovation Ostbayern (TRIO) arbeiten seit Juni erstmals im Rahmen der Veranstaltungsreihe zusammen. Auf dieser Grundlage konnten erste gemeinsame Ansatzpunkte für eine "gute Transferpraxis" formuliert werden.

Die Arbeitsgruppe Digital Farming der Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) und der Hochschulverbund Transfer und Innovation Ostbayern (TRIO) kamen im Juni erstmals zu den "Digitalen Werkstattgesprächen" zusammen. TRIO evaluiert die Transferveranstaltung am neu gegründeten Standort der Landesanstalt in Ruhstorf an der Rott (Landkreis Passau), um das Format gemeinsam weiterzuentwickeln. "Die Zusammenarbeit mit TRIO bietet uns die einmalige Gelegenheit, den Wissenstransfer von der LfL zu den verschiedenen Adressaten im Bereich Digital Farming professionell und wissenschaftlich fundiert zu optimieren", betont Dr. Markus Gandorfer, der die Arbeitsgruppe leitet. "Ich bin überzeugt, dass es zukünftig viele Möglichkeiten geben wird, die Zusammenarbeit mit den ostbayerischen Hochschulen auf weitere Arbeitsbereiche der LfL auszudehnen."

Diese Kooperation ist exemplarisch: Durch den Hochschulverbund TRIO soll der Wissens- und Technologietransfer zwischen den sechs ostbayerischen Hochschulen einerseits und Wirtschaft und Gesellschaft in der Region andererseits ausgebaut und aktiv gestaltet werden. Ein Teilziel des Verbundvorhabens "Transfergeschehen", das an der Universität Passau angesiedelt ist, ist es, das bestehende Veranstaltungsangebot zum Thema Transfer durch die Integration von Projekten in der Region zu einer Plattform für den wechselseitigen Austausch weiter zu entwickeln. "Wir erhalten immer wieder die Rückmeldung, dass die Vielzahl an Veranstaltungen für Betriebe und Unternehmen nur schwer zu überblicken ist," so Dr. Thomas Metten von der Universität Passau, der das Teilprojekt koordiniert. "Durch einen intensiveren Austausch mit Partnern in der Region, wie der LfL in Ruhstorf, sowie durch den Aufbau eines hochschulübergreifenden Transfersystems möchten wir hier schrittweise mehr Transparenz schaffen."

Aus den Begegnungen und Erfahrungen im Rahmen der Transferveranstaltungen sollen langfristig Leitlinien für eine gute Transferpraxis zwischen den Hochschulen, Betrieben und Unternehmen in Ostbayern entstehen, die auch die Bedarfe der Betriebe und Unternehmen stärker berücksichtigen. "Entscheidend ist für uns, dass wir uns an realen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen orientieren, um durch konkrete Lösungsansätze direkt an einer zukunftsfähigen Entwicklung der Region mitwirken zu können", so Metten.

Transfer und Innovation Ostbayern (TRIO)

Transfer und Innovation Ostbayern (TRIO) ist ein Projekt der sechs ostbayerischen Hochschulen. Das Projekt wird aus dem Programm "Innovative Hochschule" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert und hat eine Laufzeit von fünf Jahren. TRIO sieht sich als Impulsgeber für Innovationen in Ostbayern. Ziel von TRIO ist es, Wissens- und Technologietransfer auszubauen und aktiv zu gestalten und den Austausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft in der Region zu verstärken. Die ostbayerischen Hochschulen planen dazu unter anderem, ihre Kompetenzen - schwerpunktmäßig im Bereich Digitalisierung - fächerübergreifend zu bündeln und transparent zu machen. Am Hochschulverbund TRIO beteiligt sind als Koordinatorin die OTH Regensburg, außerdem die OTH Amberg-Weiden, die TH Deggendorf, die Hochschule Landshut und die Universität Passau (wissenschaftliche Leitung); die Universität Regensburg ist Kooperationspartner.

Katrina Jordan | 14.08.2019

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