Mutterschutz

Mutterschutz

Wichtige Informationen für schwangere Studentinnen und Studentinnen mit bis zu 12 Monate alten Babys

Seit dem 1. Januar gilt das neue Mutterschutzgesetz: Auch schwangere und stillende Studentinnen genießen nun den vollen Mutterschutz. Um Ihren Schutz als schwangere Studentin oder Studentin mit einem bis zu 12 Monate alten Baby sowie Ihres (ungeborenen) Kindes sicherzustellen, ist die Universität Passau zu Maßnahmen verpflichtet, die Ihnen die Vereinbarkeit von Schwangerschaft bzw. Mutterschaft und Studium so weit wie möglich erleichtern sollen. Damit die Universität Passau ihren Pflichten nachkommen und Sie über die Regelungen während Ihrer Schwangerschaft und den 12 Monaten nach Geburt Ihres Kindes informieren kann, ist es notwendig, dass Sie sich im Referat Gleichstellung melden.
Bitte legen Sie die folgenden Unterlagen vor:

  • Eine Bescheinigung über den voraussichtlichen Entbindungstermin, z. B. den Mutterpass, um den Beginn (und das voraussichtliche Ende) Ihrer Mutterschutzfrist bestimmen zu können.
  • Nach der Entbindung: Die Geburtsurkunde Ihres Kindes in Kopie und gegebenenfalls den Nachweis zur Verlängerung der Mutterschutzfrist nach der Geburt, damit wir das (tatsächliche) Ende Ihrer Mutterschutzfrist bestimmen können sowie gegebenenfalls Ihre formlose Erklärung, dass Sie Ihr Kind stillen. 
  • Eine Auflistung der Lehrveranstaltungen, die Sie im laufenden und ggf. im folgenden Semester besuchen (möchten), damit mögliche Gefährdungen ausgeschlossen und mögliche Nachteile aufgrund von Schwangerschaft/Stillzeit von vornherein vermieden oder ausgeglichen werden können (z. B. Ersatztermine für Prüfungsleistungen). Die Offenlegung Ihrer Daten erfolgt mit Ihrem Einverständnis.

Nach der Meldung Ihrer Schwangerschaft/Stillzeit erhalten Sie vom Referat Gleichstellung ein Schreiben zum Beginn/Ende Ihrer Mutterschutzfrist. Das Schreiben gilt als Nachweis für Ihren besonderen Schutzstatus während der Mutterschutzfrist.

Sie können während der Mutterschutzfrist universitäre Prüfungen ablegen. Ihre Anmeldung zur Prüfung wird als ausdrückliche Verzichtserklärung gewertet. Diese Erklärung können Sie jedoch jederzeit (sowohl vor als auch während einer Prüfung vor der Abgabe der Prüfungsleistung) unter Berufung auf das Mutterschutzgesetz mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Der Widerruf ist im Zentralen Prüfungssekretariat in schriftlicher Form (E-Mail reicht aus) einzureichen. Hierfür ist kein weiterer Nachweis (Attest) notwendig. Ein Widerruf der Verzichtserklärung nach dem Ablegen der Prüfungsleistung ist jedoch nicht möglich. Bitte führen Sie das Schreiben für die Festlegung der Mutterschutzfrist bei Prüfungen mit und legen Sie es im Falle eines Nichtantritts einer bereits angemeldeten Prüfung im Prüfungssekretariat oder im Falle eines Prüfungsabbruchs der Prüferin, dem Prüfer bzw.der Aufsichtsperson vor.
Vor und nach der Mutterschutzfrist benötigen Sie bei Nichtantritt einer bereits angemeldeten Prüfung oder bei Prüfungsabbruch ein ärztliches Attest. In diesem Falle gelten die normalen Regelungen wie bei einem krankheitsbedingten Nichtantritt bei einer Prüfung.
Wenn Sie sich für eine Staatsprüfung angemeldet haben, so müssen Sie Ihre Schwangerschaft zusätzlich im dafür zuständigen Prüfungsamt anzeigen. Eventuell gelten hier besondere Regelungen für das Ablegen von Prüfungsleistungen.

Eine Übersicht der Ruhe- und Stillräume auf dem Campus inklusive Wickelmöglichkeiten finden Sie auf dieser Webseite, in der rechten Spalte, zum Download. 

Als Hilfskraft melden Sie Ihre Schwangerschaft bzw. Stillzeit bitte zusätzlich dem für Sie zuständigen Referat der Personalabteilung.

Sollten Sie ein Pflicht-Praktikum absolvieren, so melden Sie Ihre Schwangerschaft bzw. Stillzeit bitte Ihrer Praktikumsstelle.

Weitere Informationen zum Mutterschutzgesetz entnehmen Sie bitte dem Leitfaden zum Mutterschutz des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie der Webseite des BMFSFJ.