Gesetze zur Gleichstellung

Gesetze zur Gleichstellung

  • Bayerisches Gesetz zur Gleichstellung von Frauen und Männern (Bayerisches Gleichstellungsgesetz - BayGlG) vom 24.Mai 1996, zuletzt geändert am 23.Mai 2006
    Die Ziele des Gesetzes sind die Verwirklichung der Gleichstellung von Frauen und Männern im öffentlichen Dienst, die Erhöhung der Anteile der Frauen in Bereichen, in denen sie in erheblich geringerer Zahl beschäftigt sind als Männer, die Chancengleichheit von Frauen und Männern zu sichern und auf eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männer in Gremien.

  • Arbeitshilfe zur Umsetzung der Art. 16-19 des BayGlG  (hrsg. von der Leitstelle für die Gleichstellung von Frauen und Männern)
    Die Arbeitshilfe konkretisiert Aufgaben und Befugnisse der Gleichstellungsbeauftragten und gibt Anwendungshinweise zum BayGlG. Anhand von Beispielen aus der Praxis soll auch zu Maßnahmen und Initiativen angeregt werden.

  • Gesetz über Teilzeitarbeit und befristete Arbeitsverträge  (Teilzeit- und Befristungsgesetz - TzBfG) (Quelle: Bundesministerium der Justiz) Teilzeit- und Befristungsgesetz vom 21. Dezember 2000, zuletzt geändert durch Art. 1 des Gesetzes vom 19. April 2007
    Ziel des Gesetzes ist, Teilzeitarbeit zu fördern, die Voraussetzungen für die Zulässigkeit befristeter Arbeitsverträge festzulegen und die Diskriminierung von teilzeitbeschäftigten und befristet beschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern zu verhindern. Das Teilzeit- und Befristungsgesetz enthält die allgemeinen gesetzlichen Vorschriften über die Förderung von Teilzeitarbeit, den Abschluss und die Beendigung befristeter Arbeitsverträge und den Schutz Teilzeitbeschäftigter und befristet Beschäftigter vor ungerechtfertigter Benachteiligung. Es setzt die EG-Richtlinien über Teilzeitarbeit (97/81/EG) und über befristete Arbeitsverträge (1990/70/EG) in nationales Recht um.

  • Altersteilzeitgesetz vom 23. Juli 1996, zuletzt geändert vom 31. Oktober 2006 (Quelle: Bundesministerium der Justiz)
    Durch Altersteilzeitarbeit soll älteren Arbeitnehmern ein gleitender Übergang vom Erwerbsleben in die Altersrente ermöglicht werden.

  • Gesetz zur Durchsetzung der Gleichstellung von Frauen und Männern  (Gleichstellungsdurchsetzungsgesetz - DGleiG) "Bundesgleichstellungsgesetz für die Bundesverwaltung und die Gerichte des Bundes" (Quelle: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend)

  • Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz  (AGG)
    (Quelle: Bundesministerium der Justiz)
    Ziel des Gesetzes ist, Benachteiligungen aus Gründen der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität zu verhindern oder zu beseitigen. Im AGG wurden mehrere EU-Richtlinien umgesetzt.