Sexuelle Belästigung

Sexuelle Belästigung

Was ist sexuelle Belästigung?

Gemäß § 3 Abs. 4 Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG) wird die sexuelle Belästigung wie folgt definiert: "Eine sexuelle Belästigung ist eine Benachteiligung in Bezug auf § 2 Abs. 1 Nr. 1 bis 4, wenn ein unerwünschtes, sexuell bestimmtes Verhalten, wozu auch unerwünschte sexuelle Handlungen und Aufforderungen zu diesen, sexuell bestimmte körperliche Berührungen, Bemerkungen sexuellen Inhalts sowie unerwünschtes Zeigen und sichtbares Anbringen von pornographischen Darstellungen gehören, bezweckt oder bewirkt, dass die Würde der betreffenden Person verletzt wird, insbesondere wenn ein von Einschüchterungen, Anfeindungen, Erniedrigungen, Entwürdigungen oder Beleidigungen gekennzeichnetes Umfeld geschaffen wird."

Wer ist betroffen?

Von sexueller Belästigung am Arbeitsplatz können alle Beschäftigten betroffen sein. Die Belästigung kann von Vorgesetzten, anderen Beschäftigten oder Dritten ausgehen.

Wie setzen Sie sich zur Wehr?

Schaffen Sie so bald wie möglich mit deutlichen Worten klare Verhältnisse. Offene Abwehr – möglichst im Beisein anderer Personen – ist die wirksamste Reaktion auf sexuelle Belästigung. Gegen körperliche Attacken können Sie sich auch körperlich zur Wehr setzten. Dokumentieren Sie die sexuelle Belästigung grundsätzlich schriftlich. Sprechen Sie auf jeden Fall mit Menschen Ihres Vertrauens über die Vorfälle.

Beschäftigte haben nach § 13 Abs. 1 AGG das Recht, sich bei den zuständigen Stellen der Dienststelle zu beschweren, wenn sie sich von Vorgesetzten, anderen Beschäftigten oder Dritten aus Gründen der Rasse oder der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität benachteiligt fühlen.

An wen können Sie sich wenden?

Beschäftigte der Universität Passau können sich jederzeit an folgende Ansprechpersonen bzw. Stellen an der Universität wenden: