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Netzwerk INDIGO: Erfolgreicher Workshop für Doktorandinnen und Doktoranden an der Universität Passau

Nachwuchswissenschaftler und -wissenschaftlerinnen aus ganz Ostbayern tauschten sich beim ersten Doktoranden-Workshop des Netzwerks Internet und Digitalisierung Ostbayern (INDIGO) an der Universität Passau über ihre Dissertationsthemen aus. Die mehr als 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer befassen sich aus ganz unterschiedlichen fachlichen Perspektiven mit Digitalisierungsthemen. Der Workshop diente der fach- und hochschulübergreifenden Vernetzung sowie dem Austausch zu Herausforderungen, Erfahrungen und Kooperationsmöglichkeiten zwischen den Promovierenden.

Die komplexen Herausforderungen im Bereich Digitalisierung können heute kaum mehr von einzelnen Fachexperten bewältigt werden und erfordern zunehmend die enge Kooperation mit anderen Fachdisziplinen. Durch die Förderung des fachübergreifenden Dialogs und die Ermöglichung von Forschungskooperationen will das Netzwerk INDIGO einen Beitrag zur Stärkung des Wissenschafts- und Wirtschaftsstandorts Ostbayern leisten. Veranstaltungsformate wie der Doktoranden-Workshop schaffen wichtige Vernetzungsmöglichkeiten für den wissenschaftlichen Nachwuchs.

Erstmalig kamen Promovierende der sechs INDIGO-Hochschulen - Universität Passau, TH Deggendorf, Universität Regensburg, OTH Regensburg, TH Amberg-Weiden und HAW Landshut - im Rahmen des Workshops zusammen, um ihre Dissertationsthemen zu präsentieren und sich gegenseitig über ihre Erfahrungen, Herausforderungen und Bedarfe auszutauschen. Die Teilnehmenden erwartete ein umfangreiches Programm aus mehr als 20 Präsentationen und vier Thementischen. Das Themenspektrum reichte hierbei von Informations- und Ingenieurwissenschaften bis hin zu rechts-, wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Fragestellungen. Die bunte Mischung führte mitunter zu regen Diskussionen beispielsweise zur Frage des Datenschutzes oder zur Verlässlichkeit technologiegesteuerter Verfahren und deren Einfluss auf menschliche Entscheidungen.

In den ganztägigen Workshop waren darüber hinaus auch Vertreter und Vertreterinnen des Zentrums Digitalisierung Bayern (ZD.B) und des Bayerischen Wissenschaftsforums (BayWISS) involviert, die ihre Angebote für Nachwuchswissenschaftler und -wissenschaftlerinnen vorstellten. Die zukünftige Bedeutung von Netzwerken brachte Dr. Nina Höhne, Koordinatorin des ZD.B Graduate Program, mit dem Satz "It's not what you know, it's who you know" auf den Punkt. Prof. Dr. Tomas Sauer (Universität Passau) betonte zudem die Vorteile hochschulübergreifender Kooperationen.

"Wir sind sehr zufrieden mit der positiven Resonanz und werden die Workshop-Reihe im Frühjahr 2019 fortsetzen", so Netzwerkmanagerin Christine Schnellhammer. Die Jahreskonferenz von INDIGO, zu der auch die interessierte Öffentlichkeit eingeladen ist, wird am 23. November 2018 an der TH Deggendorf zum Thema Mobilität stattfinden.

Katrina Jordan | 26.06.2018

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