Dummy Title http://example.com en-gb TYPO3 News Mon, 08 Dec 2025 16:36:08 +0100 Mon, 08 Dec 2025 16:36:08 +0100 TYPO3 EXT:news news-42440 Wed, 03 Dec 2025 14:57:00 +0100 Datenschutzkonformes Update gegen Deepfakes https://www.digital.uni-passau.de/beitraege/2025/forschungsprojekt-venim Ein Passauer Team steuerte juristische Expertise zum Projekt VeNIM bei, das Wege zur Echtheitsprüfung digitaler Inhalte aufzeigt. Pressemitteilungen Dekanat JURA Forschung Forschung-UP-Startseite news-42421 Mon, 01 Dec 2025 09:23:00 +0100 "FrAInderl" - Allianz für Generative KI im Bayerischen Wald https://www.digital.uni-passau.de/beitraege/projektdetails?tx_converis_pi1%5Boverrideuid%5D=10622&tx_converis_pi1%5Bproject%5D=3622&cHash=774ce76893742bfdad8334de07b828d7 Forschende der Universität Passau und der TH Deggendorf entwickeln ein Konzept, um KMUs die Chancen generativer KI näherzubringen. Dekanat FIM Forschung Wissenstransfer Forschung-UP-Startseite news-42419 Thu, 27 Nov 2025 09:46:03 +0100 KI für kleine und mittlere Unternehmen: Kick-off des Projekts „FrAInderl“ https://www.uni-passau.de/forschung/aktuelles/meldung/ki-fuer-kleine-und-mittlere-unternehmen-kick-off-des-projekts-frainderl Gemeinsam mit dem Technologie-Campus Grafenau der Technischen Hochschule Deggendorf entwickelt die Universität Passau ein Konzept, um KMUs im bayerischen Wald die Chancen generativer KI datenschutzkonform und nachhaltig näherzubringen. Die Europäische Union fördert das Vorhaben mit 1,5 Millionen Euro. Anfang November fand am Technologie Campus Grafenau die Auftaktveranstaltung des gemeinsamen Forschungsprojekts „FrAInderl – Allianz für generative KI im Bayerischen Wald“ statt. Ziel des Projekts ist es, den souveränen und verantwortungsvollen Einsatz generativer Künstlicher Intelligenz in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) der Region zu stärken und praxisnahe Unterstützungsangebote aufzubauen.

An der Veranstaltung nahmen 25 Vertreterinnen und Vertreter aus 19 Unternehmen sowie das Projektkonsortium teil. Nach einer Einführung in Ziele und Struktur des Projekts folgte ein Impulsvortrag zu Chancen und Risiken generativer KI in betrieblichen Prozessen. Anschließend diskutierten die Teilnehmenden in interaktiven Workshops Herausforderungen, konkrete betriebliche Anwendungsfälle und Qualifikationsbedarfe. Die Ergebnisse zeigten: Das Interesse der regionalen Wirtschaft ist hoch, jedoch bestehen weiterhin Hemmnisse wie fehlendes Know-how, begrenzte Ressourcen oder Unsicherheiten bei der praktischen Umsetzung.

Der effektive Einsatz generativer KI wird zunehmend zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor – auch für Unternehmen im ländlichen Raum. Gleichzeitig stellen sich grundlegende Fragen: Wie gelingt der Zugang zu KI-Technologien, ohne in dauerhafte Abhängigkeit großer Plattformanbieter zu geraten? Welche Wege ermöglichen einen datensouveränen, eigenständigen Einsatz? Und wie lassen sich regionale Kompetenzen gezielt aufbauen und verankern? Das Projekt FrAInderl widmet sich diesen Herausforderungen im engen Austausch mit Unternehmen aus dem Bayerischen Wald.

Das Projekt verfolgt zwei zentrale Bausteine:

  • Technische Umsetzung: Aufbau eines modularen Frameworks, das es Unternehmen ermöglicht, generative KI-Anwendungen lokal zu betreiben, anzupassen und über einen zentralen Wissensspeicher mit vertraulicher Datenhaltung zu nutzen.
  • Kompetenzaufbau: Entwicklung und Bereitstellung von Schulungen, Weiterbildungen und Transferformaten zur Qualifizierung von Beschäftigten und zur Förderung verantwortungsvoller, nachhaltiger KI-Nutzung in KMU.

Die Universität Passau bringt ihre ausgewiesene Expertise in den Bereichen Large-Language-Modelle, Datenmanagement und technische Infrastruktur ein. Im Rahmen des Projekts entstehen praxisnahe Werkzeuge und wissenschaftlich fundiertes Wissen, das Unternehmen konkret dabei unterstützt, generative KI in betriebliche Abläufe einzubinden.

Über das Projekt

Das Forschungsprojekt „FrAInderl – Allianz für generative KI im Bayerischen Wald“ wird gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Bayern im Rahmen eines mehrjährigen Programms zur Stärkung von Forschung, technologischer Entwicklung und Innovation in strukturschwachen Regionen. Die Projektverantwortung liegt bei der Technischen Hochschule Deggendorf, Technologie Campus Grafenau, unter der Leitung von Prof. Dr. Florian Wahl. Konsortialpartner ist die Universität Passau mit Prof. Dr. Dr. h.c. Harald Kosch, Lehrstuhlinhaber für Informatik mit Schwerpunkt Verteilte Informationssysteme. Die Entwicklung und Erprobung betrieblicher Use Cases erfolgt in enger Zusammenarbeit mit regionalen Unternehmen, die ihre praxisorientierten Fragestellungen und Anforderungen einbringen. Interessierte Betriebe der Region sind ausdrücklich eingeladen, sich am Projekt zu beteiligen.

Das Projekt läuft bis Mitte 2028 und verfügt über ein Fördervolumen von rund 1,5 Millionen Euro.

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Pressemitteilungen Dekanat FIM Neuburger Gesprächskreis Forschung Wissenstransfer
news-42416 Thu, 27 Nov 2025 06:40:12 +0100 Universität Passau veröffentlicht ganzheitliche Nachhaltigkeitsstrategie für Forschung, Lehre und Betrieb https://www.uni-passau.de/forschung/aktuelles/meldung/universitaet-passau-veroeffentlicht-ganzheitliche-nachhaltigkeitsstrategie-fuer-forschung-lehre-und-betrieb Die Universität Passau legt mit der Veröffentlichung ihrer Nachhaltigkeitsstrategie einen ganzheitlichen Rahmen für ökologische, ökonomische und soziale Verantwortung vor, die auf dem Campus und im Universitäts- und Forschungsbetrieb gelebt werden soll. Die Strategie versteht Nachhaltigkeit als zentrale Transformationsaufgabe der Universität und orientiert sich am Whole Institution Approach, bei dem alle Bereiche von Forschung über Lehre und Transfer bis hin zu Governance und Campusbetrieb einbezogen werden. Durch eingebettete Nachhaltigkeitskonzepte, die in den einzelnen Bereichen Schritt für Schritt durch konkrete Einzelmaßnahmen und Projekte umgesetzt werden, soll Nachhaltigkeit für jeden Universitätsangehörigen zum gelebten Alltag werden. In der Präambel der Strategie heißt es: „Die Menschheit sieht sich mit einer Vielzahl ineinander verwobener Krisen konfrontiert, die auf fehlende Nachhaltigkeit in unterschiedlichen Dimensionen zurückzuführen sind.“ Die Universität versteht es daher als ihren Auftrag, Zukunftsfähigkeit und gesellschaftliche Verantwortung systematisch im akademischen Handeln zu verankern. „Das Ziel der Nachhaltigkeitsstrategie ist es, Universitätsleitung, Wissenschaft, Verwaltung sowie Studentinnen und Studenten in einen kontinuierlichen Dialog einzubinden, um gemeinsam einen Campus zu gestalten, an dem nachhaltige Forschung und Forschung zu Nachhaltigkeit in ökologischer, ökonomischer und sozialer Dimension selbstverständlich sind.“, so Stefan Schröder, Mitglied des „Teams Nachhaltigkeit“ an der Universität Passau und Mitautor.

In der Umsetzung folgt die Strategie dem Vorrangmodell: Die ökologische Nachhaltigkeit bildet den zentralen Bezugspunkt, während soziale und ökonomische Dimensionen bewusst mitgedacht werden. Als infrastrukturelle sowie bauliche Maßnahmen geplant sind unter anderem der weitere Ausbau erneuerbarer Energien auf dem Campus, die Einführung des Umweltmanagementsystems EMAS sowie Investitionen in energieeffiziente IT-Infrastrukturen. Ebenso sieht die Strategie vor, das zentrale Ziel der Nachhaltigkeit in Forschung, Lehre und Transfer zu verankern. In der Forschung will die Universität verstärkt auf die Förderung von interdisziplinären Verbundprojekten setzen, die Nachhaltigkeit als Thema und als methodisches Prinzip begreifen. Nachhaltige Forschung selbst wird durch Prinzipien wie den freien Zugang zu Forschungsergebnissen und -daten durch Digitalisierung (Open Science), sowie durch ressourcenschonende Forschungspraxis und gemeinsame Infrastrukturnutzung verwirklicht. Auch in der Lehre soll Nachhaltigkeit verankert werden – durch curriculare Weiterentwicklungen, interdisziplinäre Lehrformate und die Förderung von Bildung für nachhaltige Entwicklung. Im Bereich Transfer soll der Campus noch stärker in Stadt und Region hineinwirken, indem durch öffentliche Veranstaltungen, regionale Kooperationen und Gründungsförderung zusätzliche Räume zum Austausch über nachhaltige Zukunftsfragen geschaffen werden. Auch die künftige Generation soll durch eine starke Rolle des studentischen Engagements einbezogen werden: So leisten Studierendeninitiativen wie die Hochschulgruppe Nachhaltigkeit durch Projekte wie die „Nachhaltigen Wochen“ an der Universität oder Foodsharing bereits heute sichtbare Beiträge. Die Universität plant, diese Initiativen organisatorisch, räumlich und finanziell weiter zu stärken.

„Mit der Nachhaltigkeitsstrategie schaffen wir einen verbindlichen Rahmen für verantwortungsbewusstes Handeln in allen Bereichen der Universität. Wir wollen Nachhaltigkeit aus interdisziplinärer Perspektive nicht nur lehren und erforschen, sondern sie auch im Bewusstsein der Universitätsfamilie verankern. Unser Campus besitzt hierfür ein starkes Potenzial als Dreh- und Angelpunkt für nachhaltige Belange in Stadt und Region, in Bayern und weit darüber hinaus“, fasst Prof. Dr. Werner Gamerith, Vizepräsident für Transfer und interne Vernetzung mit der Querschnittsaufgabe Nachhaltigkeit, das zentrale Ziel der Universität im Zuge der Veröffentlichung der Strategie zusammen.

Die vollständige Nachhaltigkeitsstrategie ist online abrufbar auf unserer Webseite Nachhaltigkeitsstrategie.

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Nachhaltigkeit Pressemitteilungen Interne Meldungen (Beschäftigte) Dekanat SOBI Dekanat GEKU Dekanat WIWI Dekanat JURA Dekanat FIM Neuburger Gesprächskreis Studium Forschung
news-42380 Mon, 24 Nov 2025 15:22:12 +0100 KI-Regulierung in der Medizin https://www.uni-passau.de/forschung/aktuelles/meldung/ki-regulierung-in-der-medizin Am 2. Dezember wird Prof. Dr. Ulrich M. Gassner, Mag. rer. publ., M.Jur. (Oxon.) einen umfassenden Einblick in die Regulierung Künstlicher Intelligenz im medizinischen Bereich geben. Dabei werden sowohl die rechtlichen Rahmenbedingungen als auch aktuelle Herausforderungen und Perspektiven einer sicheren, ethisch verantwortbaren und innovationsfördernden Nutzung Künstlicher Intelligenz in der Gesundheitsversorgung diskutiert. Nicht zuletzt wird dabei auf Regulierungsansätze anderer Staaten eingegangen werden, die eine führende Rolle bei der Nutzung künstliche Intelligenz beanspruchen.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Vortragsreihe Gesellschaft & Technologie statt, im Veranstaltungsraum von „Uni live - Campus trifft Stadt“ in der Großen Klingergasse 2a.

Datum: Dienstag, 2.12.2025 um 18 Uhr

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Interne Meldungen (Beschäftigte) Graduiertenzentrum Studium Forschung Wissenstransfer
news-42337 Mon, 24 Nov 2025 09:29:00 +0100 Projekt DeKIS erforscht Grundlage für KI-gestützte, europäische Suchmaschine https://www.digital.uni-passau.de/beitraege/projektdetails?tx_converis_pi1%5Boverrideuid%5D=10622&tx_converis_pi1%5Bproject%5D=3620&cHash=27385a7388344e53d6e94fcb5aee17e2 Das Vorhaben ist eines von nur vier Projekten, das das Bayerische Wirtschaftsministerium über die Initiative „Bayern Innovativ“ fördert. Dekanat FIM Forschung Forschung-UP-Startseite news-42358 Wed, 19 Nov 2025 15:16:07 +0100 Jetzt bewerben: PYREC-Exzellenzprogramm für den wissenschaftlichen Nachwuchs https://www.uni-passau.de/forschung/aktuelles/meldung/jetzt-bewerben-pyrec-exzellenzprogramm-fuer-den-wissenschaftlichen-nachwuchs Ab sofort können Sie sich für die neue Runde des hochattraktiven Förderprogramms „Passau Young Researchers Excellence Centre (PYREC)“ am Graduiertenzentrum bewerben. Kleine Gruppen von außergewöhnlich leistungsstarken und innovativen Nachwuchsforschenden werden in ihrer Kompetenzentwicklung ab dem Sommersemester 2026 intensiv gefördert und gefordert.

Das PYREC-Exzellenzprogramm bietet dem wissenschaftlichen Nachwuchs den ideellen, organisatorischen und finanziellen Rahmen, um die eigene wissenschaftliche Karriere proaktiv zu gestalten. PYREC Fellows erhalten Mittel zur selbstständigen Organisation eigener Veranstaltungen und Exkursionen sowie zur Umsetzung von Weiterbildungsmaßnahmen.

Nach erfolgreichem Abschluss des Programms können die Advanced Fellows zudem auf ein exklusives Budget für Reisekosten zugreifen.

Promovierende, Postdoktorandinnen und -doktoranden sowie Habilitierende der Universität Passau sind aufgerufen, sich bis 31. Januar 2026 über die PYREC-Webseite zu bewerben.

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Interne Meldungen (Beschäftigte) Graduiertenzentrum Forschung
news-42356 Wed, 19 Nov 2025 14:52:54 +0100 Forschungsdatenmanagement: Einladung zur laufenden Love Data Series https://www.uni-passau.de/forschung/aktuelles/meldung/forschungsdatenmanagement-einladung-zur-laufenden-love-data-series Die AG Forschungsdatenmanagement (AG FDM) lädt alle Interessierten herzlich zur Fortsetzung der Love Data Series ein.

Am 20. November begrüßen wir einzelne Mitglieder aus Ihren Fakultäten, die Einblicke in ihre Forschungsarbeiten und das fachspezifische Forschungsdatenmanagement geben.

Am 25. November liegt der Fokus auf besonders relevanten Themen des FDM: angefangen bei FDM im Kontext von Drittmittelanträgen über Aspekte zur Datenpublikation bis hin zur Forschungsethik.

Beide Termine finden über Zoom statt.

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Interne Meldungen (Beschäftigte) Studium Forschung
news-42344 Tue, 18 Nov 2025 16:12:29 +0100 Webinar am 9. Dezember: Human Resources im Spannungsfeld zwischen KI, Internationalität, Purpose und Fachkräftemangel https://www.uni-passau.de/forschung/aktuelles/meldung/human-resources-im-spannungsfeld-zwischen-ki-internationalitaet-purpose-und-fachkraeftemangel Die Welt der Arbeit verändert sich rasanter als je zuvor – und HR steht im Zentrum dieser Transformation. Künstliche Intelligenz revolutioniert Recruiting und Personalentwicklung, internationale Teams fordern neue Führungsansätze, der Ruf nach Sinn und Purpose verändert die Unternehmenskultur – und gleichzeitig verschärft sich der Fachkräftemangel. Wie kann HR in diesem Spannungsfeld Orientierung geben und zukunftsfähige Strukturen schaffen?

Mit drei ausgewiesenen Expertinnen aus Wissenschaft und Praxis der Human Resources, Prof. Dr. Marina Fiedler (Lehrstuhl für Management, Personal und Information, Universität Passau), Severine Fiegler (Infineon Technologies) und Sinje Wojahn (Viega GmbH & Co. KG), beleuchten wir in unserem Webinar Fragestellungen wie:

  • Wie KI den HR-Alltag verändert – Chancen und Grenzen im People Business
  • Welche Kompetenzen HR in einer globalisierten Arbeitswelt braucht
  • Wie Purpose und Unternehmenskultur zum echten Wettbewerbsvorteil werden
  • Strategien gegen den Fachkräftemangel – jenseits klassischer Recruiting-Methoden

Erfahren Sie, wie sich die HR-Welt neu ordnet – und wie Sie Ihre Rolle aktiv gestalten können

Referentinnen:

  • Prof. Dr. Marina Fiedler, Lehrstuhl für Management, Personal und Information, Universität Passau
  • Severine Fiegler, Global Head & VP HR Talent Acquisition, Global Head of Diversity & Inclusion, Infineon Technologies
  • Sinje Wojahn, Chief People Officer Europe, Viega GmbH & Co.

Weitere Informationen finden Sie im Flyer und auf der Webseite des Neuburger Gesprächskreis.

Anmeldung

Wir bitten um Anmeldung zu der Online-Veranstaltung über das Anmeldeformular oder per E-Mail an neuburger-gespraechskreis@uni-passau.de. Die Zugangsdaten erhalten Sie dann nach der Anmeldung per E-Mail.

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Interne Meldungen (Beschäftigte) Studium WIWI Management, Personal und Information (Prof. Fiedler) Dekanat WIWI Neuburger Gesprächskreis Studium Forschung Wissenstransfer
news-42342 Tue, 18 Nov 2025 13:59:36 +0100 KI Bundesverband: Gemeinsame Erklärung europäischer KI-Institute für eine stärkere und souveräne KI-Entwicklung https://www.uni-passau.de/forschung/aktuelles/meldung/ki-bundesverband-gemeinsame-erklaerung-europaeischer-ki-institute-fuer-eine-staerkere-und-souveraene-ki-entwicklung Führende europäische Akteure aus Forschung, Industrie und Innovationsförderung haben sich zusammengeschlossen, um mit der gemeinsamen Erklärung „Joining Forces for AI Development“ ein starkes Signal für die technologische Unabhängigkeit Europas zu setzen. Prof. Dr. Michael Granitzer, Inhaber des Lehrstuhls für Data Science, gehört zu den Unterzeichnern. Ziel ist der Aufbau einer souveränen, offenen und vertrauenswürdigen KI-Entwicklungslandschaft in Europa. Die Erklärung betont, dass Künstliche Intelligenz die Art und Weise, wie wir kommunizieren, forschen und wirtschaften grundlegend verändert. „Europa steht an einem Wendepunkt. Wir verfügen über das Talent, die Forschung und die industrielle Basis, um bei der Künstlichen Intelligenz eine globale Führungsrolle einzunehmen. Das gelingt aber nur, wenn wir unsere Kräfte bündeln und die laufende Transformation aktiv mitgestalten,” erklärt Jörg Bienert, Vorstandsvorsitzender des KI Bundesverbandes. Die Erklärung sieht er als Signal für eine starke und ambitionierte Zusammenarbeit: „Gemeinsam erschaffen wir souveräne, menschenzentrierte und weltweit führende KI-Systeme basierend auf europäischen Werten.“

Zu den Unterzeichnern gehört auch Prof. Dr. Michael Granitzer, Inhaber des Lehrstuhls für Data Science an der Universität Passau: „Die europäischen Aktivitäten zu großen Sprachmodellen zu bündeln, ist ein entscheidender Schritt, um konkurrenzfähige KI made in Europe zu schaffen – und damit ein Kernpfeiler unserer digitalen Souveränität. Umso mehr freut es mich, dass der KI-Bundesverband hier mit klarer Haltung und großem Engagement vorangeht.“

Dr. Nicolas Flores-Herr, Teamleiter Foundation Models & GenAI Systems am Fraunhofer IAIS, betont die Relevanz der Vernetzung des europäischen KI-Ökosystems für den Erhalt europäischer Werte: „Die führenden europäischen Entwickler von Open Source-Foundation Modellen setzen sich dafür ein, dass KI-Innovation in Europa offen, kollaborativ und global wettbewerbsfähig bleibt. Wir glauben an eine Zukunft, in der Künstliche Intelligenz vertrauenswürdig, transparent und demokratisch ist.“

Die gemeinsame Erklärung formuliert vier zentrale Handlungsfelder und Prinzipien der Zusammenarbeit:

  • Offener Austausch von Forschungsergebnissen, Modellen und Datensätzen
  • Gemeinsame Projekte, die Exzellenz aus der Forschung mit industrieller Anwendung verbinden
  • Eine gemeinsame Open Source-Basis für KI-Entwicklung nach europäischen Qualitätsstandards
  • Aktive Mitgestaltung von KI-Recheninfrastruktur, Förderpolitik und Regulierung für nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit

Weiter appellieren die Unterzeichner an europäische und nationale Entscheidungsträger sowie Industriepartner und Investoren, langfristige und koordinierte (Förder-)Maßnahmen für eine starke souveräne KI-Entwicklung in Europa zu schaffen und eine klare strategische Ausrichtung und Koordinierung aller politischen Maßnahmen zu etablieren.

„KI-Souveränität ist kein abstraktes Ziel, sondern zentral für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Wirtschaft“, so Bienert weiter. „Es geht darum, dass Europas, Unternehmen, Institutionen und die Gesellschaft Künstliche Intelligenz selbstbestimmt nutzen und gestalten können – auf Grundlage von Vertrauen, Transparenz und Unabhängigkeit.“

Über die Erklärung

„Joining Forces for AI Development“ ist eine gemeinsame Erklärung führender europäischer Forschungseinrichtungen, Technologieorganisationen und KI-Unternehmen. Sie steht für das Engagement, eine offene, souveräne und menschenzentrierte KI-Entwicklung in Europa voranzutreiben.Die vollständige Erklärung findet sich hier.

Über den KI Bundesverband:

Der KI Bundesverband (Bundesverband der Unternehmen der Künstlichen Intelligenz in Deutschland e.V.) vernetzt die innovativsten KI und Deep Tech Unternehmen mit der etablierten Wirtschaft und Politik und ist mit über 590 KI-Unternehmen das größte KI-Netzwerk Deutschlands. Die Mitglieder des KI Bundesverbandes setzen sich dafür ein, dass diese Technologie im Sinne europäischer und demokratischer Werte Anwendung findet und Europa digitale Souveränität erreicht. Dafür muss die Bundesrepublik Deutschland und die EU ein attraktiver KI-Standort für Unternehmerinnen und Unternehmer werden, in dem Risikobereitschaft gewürdigt wird und Innovationsgeist auf die besten Voraussetzungen trifft.

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Pressemitteilungen Dekanat FIM Europa Forschung