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SUMMARY:„Wunschkind“ - Foto­ausstellung von Klaus Heymach (Berlin) im Foyer der Zentral­bibliothek.
DESCRIPTION:Neun von zehn Schwangeren entscheiden sich gegen ein Baby mit G
 endefekt oder Behinderung – das schätzen Pränatalmediziner.\n\nDer Fot
 ograf Klaus Heymach hat Eltern portraitiert, die sich bewusst für die Geb
 urt entschieden haben – zusammen mit ihren Kindern. In einer Ausstellung
  im Foyer der Zentralbibliothek an der Universität Passau lässt er sie d
 avon erzählen.\n\nDie Ausstellung ist zu sehen vom 28.11. bis 06.12.2024
 .\n\nDie Zahl der Neugeborenen, deren Gene von der Norm abweichen, dürfte
  in Zukunft noch weiter sinken. Denn seit zwei Jahren zahlen die Kassen de
 n Bluttest, mit dem sich bereits ab der zehnten Schwangerschaftswoche Wahr
 scheinlichkeiten für Trisomie berechnen lassen.\n\nAber was sind das für
  Eltern, die sich bewusst für ein Kindmit Down-Syndrom, Trisomie 18 oder 
 Spina Bifida entscheiden? Diese Frage stellte sich der Berliner Fotograf H
 eymach, als er von der Debatte über die vorgeburtliche Diagnostik las –
  und machte sich auf die Suche. In Vereinen, Selbsthilfegruppen und Online
 -Foren fragte er nach Eltern, die bereit waren, sich mit ihren Kindern fot
 ografieren zu lassen. Und er fragte sie nach ihrer Geschichte: Fiel ihnen 
 die Entscheidung für das ungeborene Kind schwer? Wie ist der Alltag? Welc
 he Herausforderungen, Überraschungen und Freuden hält er bereit?\n\nSo e
 ntstanden einfühlsame Porträts, die stolze Eltern zeigen mit ihren stark
 en, lebenslustigen Kindern. Die Textprotokolle, die die Fotos ergänzen, e
 rzählen ganz unterschiedliche Geschichten, die doch eines eint: Niemand w
 ird auf eine körperliche oder geistige Beeinträchtigung reduziert, kein 
 Kind über seine Diagnose definiert. Die Familien stellen sich Herausforde
 rungen, wie sich alle Eltern täglichen Herausforderungen stellen müssen:
  am Anfang wenig Schlaf, die passende Kita finden, Geschwistern gerecht we
 rden. Das Kind fördern, aber nicht überfordern.\n\nSo trägt die Ausstel
 lung dazu bei, Barrieren und Berührungsängste abzubauen. Ganz im Sinne d
 er Eltern, wie der Fotograf berichtet: „Den meisten Familien war die Sic
 htbarkeit wichtig, das hat sie motiviert, bei dem Projekt mitzumachen. Sie
  wollen andere ermutigen, sich nicht zu fürchten vor einem Kind, das ande
 rs ist.“ Denn ob mit Gendefekt oder ohne – jedes einzelne Kind ist and
 ers, das beweisen auch diese Familienporträts.\n\nInfos zum Fotografen un
 ter klausheymach.com/wunschkind
DTSTAMP:20241127T104213Z
DTSTART:20241128T070000Z
DTEND:20241128T190000Z
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