Dummy Title http://example.com en-gb TYPO3 News Thu, 13 Aug 2026 13:59:03 +0200 Thu, 13 Aug 2026 13:59:03 +0200 TYPO3 EXT:news news-46474 Wed, 05 Aug 2026 11:40:22 +0200 TRIOKON 2026: Potenziale entfalten – Zukunft gestalten https://www.uni-passau.de/wissenstransfer/aktuelles/meldung/triokon-2026-potenziale-entfalten-zukunft-gestalten Unter dem Motto „Potenziale entfalten – Zukunft gestalten“ bringt die Transferkonferenz TRIOKON, die am 24. September 2026 von 10 bis 18 Uhr an der Hochschule Landshut stattfindet, Unternehmen, Wissenschaft und regionale Partner zusammen, um praxisnahe Lösungsansätze für die Zukunft der Wirtschaft in Ostbayern zu diskutieren. Wir laden Interessierte sowie Vertreterinnen und Vertreter der Medien herzlich dazu ein. Wie können Unternehmen den aktuellen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen erfolgreich begegnen? Welche Perspektiven und Chancen ergeben sich hierbei für die Region Ostbayern? Antworten auf diese und weitere Fragen liefert die jährliche Konferenz des ostbayerischen INDIGO-Netzwerks. Gerade kleine und mittelständische Unternehmen sind aktuell mit vielen Unsicherheiten konfrontiert: Eine schwache Konjunktur, geopolitische Unsicherheiten sowie der rasante technologische und soziodemografische Wandel stellen Unternehmen vor große Herausforderungen. Die TRIOKON 2026 greift diese Entwicklungen auf und zeigt Wege, wie die Wettbewerbsfähigkeit der regionalen Wirtschaft nachhaltig gesichert und gestärkt werden kann.

Im Mittelpunkt der Konferenz stehen drei zentrale Zukunftsthemen: Unternehmensnachfolge, Defense und Innovation. Im Themenfeld Unternehmensnachfolge berichten Unternehmer aus der Praxis, wie Übergabeprozesse frühzeitig geplant und erfolgreich gestaltet werden können. Mit dem Schwerpunkt Defense widmet sich die TRIOKON einem Geschäftsfeld, das für viele Unternehmen zunehmend an Bedeutung gewinnt. Die Teilnehmenden erhalten Einblicke in Marktstrukturen, regulatorische Rahmenbedingungen und Sicherheitsanforderungen, die den Bereich Dual Use als Innovationsmotor kennzeichnen. Im Themenbereich Innovation wird der erfolgreiche Transfer von Ideen in marktfähige Produkte, Prozesse und Dienstleistungen näher beleuchtet, wobei Akteure aus Wissenschaft und Wirtschaft von ihren Erfahrungen bei der Umsetzung innovativer Transformationen berichten.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet ein abwechslungsreiches Programm mit Impulsvorträgen, Best-Practice-Beispielen und interaktiven Fachforen. Expertinnen und Experten aus den ostbayerischen Hochschulen, Unternehmen sowie regionalen Institutionen geben Einblicke in aktuelle Entwicklungen und zeigen konkrete Lösungsansätze auf. Darüber hinaus bietet die TRIOKON vielfältige Möglichkeiten zum Networking und zum Aufbau neuer Kon-takte zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und weiteren Netzwerkpartnern.

Die TRIOKON 2026 wird gemeinsam von den sechs INDIGO-Mitgliedshochschulen gestaltet, die Ausrichtung übernimmt in diesem Jahr die Hochschule Landshut. Kooperationspartner sind die Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz, die IHK Regensburg für Oberpfalz / Kelheim, die IHK Niederbayern, die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V., die BayernLabs sowie der VDE Bayern.

Die Anmeldung zur TRIOKON ist ab sofort über die Homepage des Netzwerks INDIGO möglich: https://www.indigo-netzwerk.de/veranstaltungen/triokon-2026/

Medienvertreterinnen und -vertreter bitten wir um formlose Anmeldung an info@indigo-netzwerk.de

Über das Netzwerk INDIGO

Im Netzwerk Internet und Digitalisierung Ostbayern (INDIGO) bündeln die sechs ostbayerischen Hochschulen - OTH Amberg-Weiden, TH Deggendorf, Hochschule Landshut, Universität Passau, Universität Regensburg und OTH Regensburg - ihre wissenschaftliche Expertise im Handlungsfeld Internet und Digitalisierung. Vornehmliches Ziel des Netzwerks ist die dauerhafte Stärkung der Region Ostbayern als exzellenter Wissenschaftsstandort aber auch als Ort von leistungsstarken und erfolgreichen Wirtschaftsunternehmen. Hierbei fördert das Netzwerk insbesondere die fachübergreifende Kooperation auf dem Gebiet der angewandten Forschung und Grundlagenforschung zwischen den beteiligten Hochschulen. Weitere Informationen: https://www.indigo-netzwerk.de/

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Pressemitteilungen Interne Meldungen (Beschäftigte) Dekanat FIM Neuburger Gesprächskreis Studium Forschung Wissenstransfer
news-46434 Tue, 28 Jul 2026 12:23:15 +0200 Universität und Region gemeinsam weiterdenken: Austausch beim 3. BBA-Hochschulpräsidentengespräch in Vornbach https://www.uni-passau.de/wissenstransfer/aktuelles/meldung/universitaet-und-region-gemeinsam-weiterdenken-austausch-beim-3-bba-hochschulpraesidentengespraech-in-vornbach Welche Rolle spielt die Universität Passau für die Zukunft der Region? Wie können Wissenschaft, Kommunen und Wirtschaft noch enger zusammenarbeiten, um aktuelle Herausforderungen gemeinsam zu gestalten? Diese Fragen standen im Mittelpunkt des 3. BBA-Hochschul­präsidenten­gesprächs der Best Business Association (BBA) im historischen Schloss Vornbach. Universitätspräsident Prof. Dr. Jan Hendrik Schumann diskutierte mit Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern aus der Region sowie Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft und Wirtschaft über aktuelle Entwicklungen an der Universität, neue Studienangebote und die vielfältigen Möglichkeiten einer intensiven regionalen Zusammenarbeit.

Ein zentrales Thema des Round Tables war die Bedeutung der Universität Passau für die Entwicklung der Region. Die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister betonten übereinstimmend, dass die Gründung der Universität vor knapp 50 Jahren ein entscheidender Meilenstein für Passau und das Umland gewesen sei. Gerade aufgrund ihrer Grenzlage galt die Region Passau lange als Randlage. Mit der Universität entstand jedoch eine wichtige Ankerinstitution für die Region, die entscheidende Impulse auch für die wirtschaftliche Entwicklung setzte. Die Universität habe maßgeblich dazu beigetragen, dass sich Unternehmen in der Region ansiedelten, qualifizierte Fachkräfte gewonnen wurden und sich Passau zu einem attraktiven Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort entwickeln konnte.

Präsident Jan Schumann unterstrich die Bedeutung des regelmäßigen Austauschs mit den Kommunen und den Unternehmen. Gleichzeitig hob er hervor, dass die Internationalisierung der Universität heute stärker denn je im Fokus stehe. Internationale Studierende und Forschende bereicherten die Universität und die Region gleichermaßen. Um dem Fachkräftemangel nachhaltig zu begegnen, sei es wichtig, diese Talente auch langfristig für den regionalen Arbeitsmarkt zu gewinnen und ihnen Perspektiven in der Region zu eröffnen. Viele internationale Studierende hätten großes Interesse daran, nach ihrem Studium in Deutschland und in der Region zu bleiben.

Intensiv diskutiert wurde außerdem, wie die Universität ihre wissenschaftliche Expertise künftig noch stärker in die Region einbringen kann. Ein besonderes Augenmerk lag dabei auf dem Schwerpunktthema „Vernetzte Gesundheit“, das an der Universität mit dem Aufbau des Medizincampus Niederbayern weiter an Bedeutung gewinnt. Gesundheitsversorgung gilt heute als eines der Schlüsselthemen regionaler Entwicklung. Ziel müsse es sein, so die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, die Versorgung vor Ort langfristig zu sichern, Prävention stärker in den Fokus zu rücken und den Herausforderungen des demografischen Wandels zu begegnen. Gemeinsam mit Kommunen und Landkreisen kann die Universität dazu beitragen, passgenaue Lösungen für die Region zu entwickeln.

Auch das Thema Innovation spielte im Gespräch eine wichtige Rolle. Die Universität Passau verfügt bereits heute über eine starke Gründungsförderung. Gleichzeitig wurde deutlich, dass künftig auch die Unternehmensnachfolge stärker in den Blick genommen werden muss. Gerade für den Mittelstand in der Region ist die Sicherung bestehender Unternehmen eine zentrale Zukunftsaufgabe. Hier bietet die Zusammenarbeit von Wissenschaft, Wirtschaft und Kommunen großes Potenzial.

Weitere Themen des Austauschs waren die Schaffung von Wohnraum für Studierende auch in umliegenden Gemeinden, die Stärkung des Wissenstransfers in einer ländlich strukturierten Region sowie Kooperationsmöglichkeiten in den Bereichen Tourismus und Sportwissenschaft. So verfügt die Region etwa über herausragende Sportstätten für den Wintersport.

Ein herzlicher Dank gilt Rudi Fellner, Präsident der Best Business Association (BBA), für die Einladung und die Organisation dieses gelungenen Netzwerktreffens. Formate wie das BBA-Hochschulpräsidentengespräch schaffen wichtige Gelegenheiten, um Wissenschaft, Wirtschaft und Kommunen grenzüberschreitend ins Gespräch zu bringen und gemeinsam Perspektiven für die Zukunft der Region zu entwickeln.

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Pressemitteilungen Neuburger Gesprächskreis Studium Internationales Wissenstransfer
news-46369 Thu, 16 Jul 2026 11:08:38 +0200 Netzwerk INDIGO tauscht sich mit MINT-Akteuren in Ostbayern aus https://www.uni-passau.de/wissenstransfer/aktuelles/meldung/netzwerk-indigo-tauscht-sich-mit-mint-akteuren-in-ostbayern-aus Im Rahmen eines Workshops trafen sich ostbayerische Akteurinnen und Akteure im MINT-Bereich im BayernLab Vilshofen, um sich über ihre aktuellen Projekte sowie Forschungs- und Lehrkonzepte auszutauschen. Zentrales Ziel der Teilnehmenden: Wie kann bei Schülerinnen und Schülern sowie Studierenden nachhaltige Begeisterung für MINT-Themen und Forschungsprojekte entfacht werden? Wie Schulen, Hochschulen und weitere regionale Akteure im Bildungsbereich junge Menschen für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (kurz: MINT) begeistern können, stand am 14. Juli 2026 im Mittelpunkt des zweiten MINT-INDIGO-Workshops im BayernLab Vilshofen. Die Veranstaltung brachte verschiedene Ansprechpartner aus dem MINT-Bereich zusammen, um deren unterschiedliche Projekte vorzustellen, Erfahrungen auszutauschen und die Vernetzung in der Region Ostbayern im Rahmen des Netzwerks INDIGO weiter auszubauen. Das BayernLab Vilshofen als offenes Zentrum für digitale Wissensbildung stellte hierfür den idealen Veranstaltungsort dar.

Zentraler Mittelpunkt des Programms waren die Kurzvorstellungen von regionalen MINT-Projekten, die unterschiedliche Facetten der MINT-Förderung aufgriffen. Verena Pilzweger von der Technischen Hochschule Deggendorf zeigte mit der deutsch-tschechischen „Quantum Academy“, wie Schülerinnen und Schüler frühzeitig für Quantenwissenschaften begeistert werden können. Dr. Thomas Kippenberg von der Staatlichen Fachoberschule und Berufsoberschule Deggendorf stellte mit den „MintApps" eine Open-Source-Plattform zur digitalen Unterstützung der MINT-Bildung vor. Prof. Dr. Tatyana Ivanovska von der OTH Amberg-Weiden präsentierte praxisnahe Robotikbildungskonzepte für Kinder und Jugendliche – vom Kindergarten bis zur Oberstufe. Angelika Hable und Eva Streicher von der MINT-Region Niederbayern erläuterten die bestehenden Strukturen des bayerischen MINT-Netzwerks und zeigten Möglichkeiten für eine stärkere Zusammenarbeit in der Region auf.

Dr. Doris Schneider vom Kompetenzzentrum Grundlagen der OTH Amberg-Weiden stellte kom-petenzorientierte Empfehlungen zur individuellen Förderung des Studienerfolgs vor und wurde hierin durch ihre Kollegin Alina Hühne ergänzt, die aufzeigte, wie Vernetzung und Teilhabe Studierende auf ihrem Bildungsweg unterstützen können. Prof. Dr. Karsten Weber von der OTH Regensburg verdeutlichte die Bedeutung von Nachhaltigkeit als festen Bestandteil der Informatikausbildung. Abschließend präsentierte Prof. Dr. Brigitte Forster-Heinlein von der Universität Passau das Lehrkonzept „Hands-On Mathematik“ und berichtete von ihrer langjährigen Erfahrung im Rahmen des Passauer Mathematik Museums.

Ergänzt wurde das Fachprogramm durch eine Führung durch das BayernLab Vilshofen sowie einen 3D-Modellierungs-Workshop. Dabei erhielten die Teilnehmenden nicht nur eine praktische Anleitung, wie durch die Eingabe mathematischer Koordinaten die Erschaffung eines 3D-Objekts möglich ist, sondern konnten mit entsprechender Software auch eigene digitale Objekte gestalten.

„Ich freue mich sehr, dass wir in diesem Jahr eine weitere Auflage des MINT-Workshops durchführen konnten. Es ist mir wichtig, dass sich die Akteure im Netzwerk INDIGO – und dabei insbesondere die aktiven Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler – einmal im Jahr persönlich treffen und die vielfältigen Erfahrungen zusammenführen“, resümierte Prof. Dr. Forster-Heinlein, die die Universität Passau als Steuerkreismitglied im Netzwerk INDIGO vertritt und den Workshop 2025 ins Leben gerufen hat.

Über das Netzwerk INDIGO

Im Netzwerk Internet und Digitalisierung Ostbayern (INDIGO) bündeln die sechs ostbayerischen Hochschulen - OTH Amberg-Weiden, TH Deggendorf, Hochschule Landshut, Universität Passau, Universität Regensburg und OTH Regensburg - ihre wissenschaftliche Expertise im Handlungsfeld Internet und Digitalisierung. Vornehmliches Ziel des Netzwerks ist die dauerhafte Stärkung der Region Ostbayern als exzellenter Wissenschaftsstandort aber auch als Ort von leistungsstarken und erfolgreichen Wirtschaftsunternehmen. Hierbei fördert das Netzwerk insbesondere die fachübergreifende Kooperation auf dem Gebiet der angewandten Forschung und Grundlagenforschung zwischen den beteiligten Hochschulen. Weitere Informationen: https://www.indigo-netzwerk.de/

Prof. Dr. Brigitte Forster-Heinlein (Professur für Angewandte Mathematik) ist Steuerkreissprecherin für die Universität Passau im Netzwerk INDIGO und Initiatorin des MINT-INDIGO-Workshops.

Über das BayernLab Vilshofen

Die BayernLabs sind eine Initiative des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen und für Heimat. Mit modern ausgestatteten IT-Laboren eröffnen sie allen Bürgerinnen und Bürgern in jedem Regierungsbezirk den Zugang zu digitalem Wissen. Unter dem Motto „Anschauen – Anfassen – Ausprobieren“ sind Interessierte jeden Alters willkommen, die digitale Welt zu erkunden. Das gesamte Angebot ist kostenfrei. Weitere Informationen: https://www.vilshofen....bayern.de/

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Pressemitteilungen Dekanat FIM Neuburger Gesprächskreis Wissenstransfer
news-46345 Fri, 10 Jul 2026 13:00:25 +0200 Bayerischer Energiepreis 2026 für die Projekte BDL und BDL-Next https://www.uni-passau.de/wissenstransfer/aktuelles/meldung/bayerischer-energiepreis-2026-fuer-die-projekte-bdl-und-bdl-next-bidirektionales-laden-als-baustein-der-energiewende Der Bayerische Energiepreis 2026 in der Kategorie „Innovative Infrastrukturprojekte“ geht an die Universität Passau sowie ihre Projektpartner FfE, BMW und Bayernwerk Netz für ihre gemeinsamen Arbeiten zum bidirektionalen Laden. Bayerns Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger zeichnete am 8. Juli im Bergson Kunstkraftwerk herausragende Innovationsprojekte im Energiebereich mit dem Bayerischen Energiepreis aus. Bidirektionales Laden als Baustein der Energiewende

Die Universität Passau freut sich gemeinsam mit ihren bayerischen Projektpartnern BMW Group, Bayernwerk Netz GmbH und der Forschungsstelle für Energiewirtschaft (FfE) über die Auszeichnung in der Kategorie „Innovative Infrastrukturprojekte“. Gewürdigt wurden die Projekte Bidirektionales Lademanagement (BDL) und dessen Nachfolgeprojekt BDL Next, die zeigen, wie Elektrofahrzeuge als flexible, dezentrale Stromspeicher zur Integration erneuerbarer Energien sowie zur Stabilität und Effizienz des Energiesystems beitragen können.

Die Preisverleihung machte zugleich deutlich, dass die in den Projekten entwickelten Lösungen inzwischen den Weg in den Markt gefunden haben. So wurde im Rahmen der Veranstaltung auch die Serienkooperation von BMW und E.ON ausgezeichnet, die mit dem ersten kommerziell verfügbaren Vehicle-to-Grid-Angebot in Deutschland die praktische Anwendung der Projektergebnisse ermöglicht. Der Bayerische Energiepreis würdigt damit sowohl die Forschungs- und Entwicklungsarbeit als auch deren erfolgreiche Überführung in ein marktfähiges Kundenangebot.

Bereits heute befinden sich über 100 GWh Batteriespeicherkapazität in Elektrofahrzeugen auf Deutschlands Straßen. Ein enormes Potenzial, das bislang weitgehend ungenutzt bleibt. Genau hier setzen die Projekte BDL und BDL Next an, indem Elektrofahrzeuge nicht nur als Stromverbraucher, sondern als flexible, dezentrale Speicher in das Energiesystem integriert werden. Damit leisten sie einen Beitrag zur Systemstabilität und zur wirtschaftlichen Optimierung des Stromsystems.

Im Rahmen der Projekte wurden drei energiewirtschaftlich relevante Anwendungsfälle erfolgreich im Feldversuch demonstriert:

  • Vehicle-to-Home (V2H): Überschüssiger Solarstrom aus der eigenen Photovoltaikanlage wird in der Fahrzeugbatterie gespeichert und später zur Versorgung des Haushalts genutzt.
  • Vehicle-to-Business (V2B): Durch die gezielte Entladung von Fahrzeugbatterien während Lastspitzen lassen sich hohe Leistungspreise vermeiden. Dadurch entstehen insbesondere für Flottenbetreiber und Gewerbekunden wirtschaftliche Vorteile.
  • Vehicle-to-Grid (V2G): Fahrzeugflotten stellen dem Stromsystem Flexibilität zur Verfügung, können Energiemengen am Strommarkt vermarkten und dazu beitragen, Preisspitzen zu reduzieren. Gleichzeitig ergeben sich zusätzliche Erlösmöglichkeiten für Fahrzeughalterinnen und Fahrzeughalter.

Von der Forschungsidee zum Serienfahrzeug

Der BMW i3 im Projekt BDL war noch ein aufwendig umgerüstetes Forschungsfahrzeug. Heute können Kundinnen und Kunden Fahrzeuge der BMW Neuen Klasse mit bidirektionaler Ladefähigkeit und einem passenden V2G-Stromtarif bestellen. Damit ist der Schritt vom Labor in den Alltag gelungen. BDL und BDL Next haben diesen Übergang maßgeblich vorbereitet. In den Projekten wurden die sichere und standardisierte Kommunikation zwischen Fahrzeug und Ladeinfrastruktur auf Basis der Norm ISO 15118-20 entwickelt, erprobt und bis zur Marktreife gebracht. Damit entstand eine wesentliche Grundlage für die kommerzielle Einführung des bidirektionalen Ladens.

Aufbauend aus den Erkenntnissen des ersten Pilotbetriebs wurden zudem Hardware und Regelungsalgorithmen gezielt weiterentwickelt. Dies führte zu einer deutlichen Steigerung der Effizienz und Praxistauglichkeit der Technologie.

Die Universität Passau war in beiden Projekten mit dem Institut CENTOURIS und dem bisherigen Lehrstuhl von Prof. Dr. Jan-Hendrik Schumann am Projekt beteiligt. „Unsere Aufgabe bestand in beiden Projekten darin, die wissenschaftliche Begleitforschung federführend zu gestalten. Durch die kontinuierliche Einbindung der Perspektive von Nutzerinnen und Nutzern konnten technische Entwicklungen frühzeitig hinsichtlich Akzeptanz, Anwendbarkeit und Marktfähigkeit bewertet und zielgerichtet weiterentwickelt werden.“ erläutert Dr. Stefan Mang, Geschäftsführer des Instituts CENTOURIS.

Auf Grundlage der Projektarbeiten entstand zudem der erste kommerziell verfügbare V2G-Stromtarif in Deutschland. Kundinnen und Kunden erhalten für jede Stunde, in der ihr Fahrzeug für netzdienliche Anwendungen zur Verfügung steht, eine feste Vergütung – unabhängig von Volatilitäten am Strommarkt. Dadurch sind jährliche Bonuszahlungen von bis zu 720 Euro möglich.

Auch wenn bei der Preisverleihung in München die bayerischen Projektpartner im Mittelpunkt standen, steht hinter dem Erfolg von BDL und BDL Next die Arbeit eines starken Konsortiums. „Für die Universität Passau und unser Projektteam ist diese Auszeichnung eine große Anerkennung unserer gemeinsamen Arbeit. Sie zeigt, dass wir als Universität Passau mit unserer an-wendungsorientierten Forschung einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung innovativer Lösungen leisten und wissenschaftliche Exzellenz erfolgreich mit den Anforderungen der Praxis verbinden“ so Prof. Dr. Jan-Hendrik Schumann, Präsident der Universität Passau.

Unser Dank gilt allen Konsortialpartnern, die BDL und BDL Next über viele Jahre hinweg mit ihrer Expertise, ihrem Engagement und ihrer engen Zusammenarbeit begleitet haben. Die Auszeichnung ist das Ergebnis dieser gemeinsamen Leistung.

Weitere Infos zum Bayerischen Energiepreis 2026:www.stmwi.bayern.de/wettbewerbe/bayerischer-energiepreis/

Förderung

Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) gefördert (Förderkennzeichen: 01MV23013A, 01MV23013F). Träger des auf drei Jahre angelegten Pilotprojekts ist das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR).

Pressekontakt CENTOURIS

Dr. Stefan Mang
Geschäftsführer CENTOURIS
E-Mail:stefan.mang@uni-passau.de

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Pressemitteilungen Forschung WIWI Dekanat WIWI Neuburger Gesprächskreis Forschung Wissenstransfer
news-46303 Mon, 06 Jul 2026 11:15:58 +0200 AI-PROP Kamingespräch: KI, Propaganda, Resilienz: Europas Strategien gegen Russlands hybride Einflussnahme https://www.uni-passau.de/wissenstransfer/aktuelles/meldung/ai-prop-kamingespraech-ki-propaganda-resilienz-europas-strategien-gegen-russlands-hybride-einflussnahme-am-20-juli Erstmals findet am 20. Juli 2026 um 18 Uhr in der Library Lounge in der Uni-Zentralbibliothek ein AI-PROP-Kamingespräch unter dem Titel „KI, Propaganda, Resilienz: Europas Strategien gegen Russlands hybride Einflussnahme“ statt. Hierzu sind alle Interessierten sowie Vertreterinnen und Vertreter der Medien herzlich eingeladen. Wer nicht vor Ort sein kann, hat die Möglichkeit das Event live im Internet zu verfolgen. In Zeiten wachsender geopolitischer Spannungen und des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine sehen sich europäische Demokratien mit einer neuen Dimension hybrider Bedrohungen konfrontiert: Autoritäre Akteurinnen und Akteure nutzen gezielt Desinformation und Informationsmanipulation (FIMI), um gesellschaftliche Spaltungen zu vertiefen, das Vertrauen in freiheitlich-demokratische Institutionen zu untergraben und öffentliche Debatten zu manipulieren. Durch den Einsatz künstlicher Intelligenz (KI) und großer Sprachmodelle (LLMs) gewinnen diese Strategien an Reichweite und Wirkung.

Das Kamingespräch im Rahmen des durch das Bayerische Forschungsinstitut für Digitale Transformation geförderten Projekts „Autoritäre KI: Wie große Sprachmodelle an Russlands Propaganda angepasst werden (AI-PROP)“ analysiert aktuelle Formen russischer Propaganda und KI-gestützter FIMI in der Europäischen Union (EU) und ihrer östlichen Nachbarschaft. Im Fokus stehen dabei auch die politischen und regulatorischen Antworten der EU – insbesondere das European Democracy Shield – sowie Strategien zur Stärkung demokratischer Resilienz, zum Schutz freier Wahlen und zur Verteidigung liberaler Gesellschaften gegen feindliche digitale Einflussnahme.

Zu Gast ist Wolfgang Bücherl, der Leiter der Vertretung der Europäischen Kommission in München, um Gegenstrategien zum Schutz demokratischer Gesellschaften aus Sicht der Europäischen Union zu erörtern. Gemeinsam mit Diskutantin Dr. Anna Ryzhova sowie Moderatorin Dr. Florence Ertel, beide wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Postdoktorandinnen sowie Projektbeteiligte des AI-PROP am Lehrstuhl für Politische Kommunikation mit Schwerpunkt auf Osteuropa und die postsowjetische Region, sollen zudem die Funktionsweisen von Propagandamaßnahmen durch KI-Instrumente sichtbar gemacht werden um Bewusstsein für die Problematik zu schaffen und gesellschaftliche Resilienz gegen autoritäre Einflussnahme zu erhöhen.

Wer nicht vor Ort dabei sein kann, hat die Möglichkeit, die Diskussionsrunde bequem im Livestream zu verfolgen. Für die Online-Übertragung ist eine Anmeldung unter https://uni-passau.zoom-x.de/webinar/register/WN_QJ1sHVJ9R2KAyAWny0x6FA erforderlich.

Weitere Informationen zum Kamingespräch finden Sie unter: https://www.uni-passau.de/veranstaltungskalender/detail/event/ai-prop-kamingespraech-ki-propaganda-resilienz-europas-strategien-gegen-russlands-hybride-einflussnahme

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Pressemitteilungen Interne Meldungen (Beschäftigte) Dekanat SOBI Neuburger Gesprächskreis Universitätsbibliothek Studium Internationales Europa Forschung Wissenstransfer
news-46244 Wed, 01 Jul 2026 22:04:01 +0200 Tourismus braucht Rückhalt: CENTOURIS untersucht Bevölkerungsperspektive in Linz https://www.uni-passau.de/wissenstransfer/aktuelles/meldung/tourismus-braucht-rueckhalt-centouris-untersucht-bevoelkerungsperspektive-in-linz Tourismus wird häufig an Gästezahlen, Nächtigungen oder wirtschaftlichen Effekten gemessen. Für die langfristige Entwicklung einer Destination ist jedoch eine weitere Perspektive entscheidend: Wie nehmen die Menschen vor Ort den Tourismus wahr? Wird er als Bereicherung empfunden – oder entstehen Belastungen, die Akzeptanz und Lebensqualität beeinträchtigen? Mit dieser Frage beschäftigt sich eine aktuelle Tourismusbewusstseinsstudie, die CENTOURIS, das Institut der Universität Passau, im Auftrag von Linz Tourismus durchführt. Mit dem Ziel, Wahrnehmung, Akzeptanz und Wirkung des Tourismus in der Bevölkerung sichtbar zu machen und damit eine fundierte Grundlage für die weitere Destinationsentwicklung zu schaffen, wurden Bewohnerinnen und Bewohner ab 15 Jahren in Linz sowie in den umliegenden Gemeinden Ansfelden und Kirchschlag befragt. Die Ergebnisse zeigen ein ausgesprochen positives Stimmungsbild: Mehr als 70 Prozent der Befragten bewerten die Auswirkungen des Tourismus auf die Destination Linz als überwiegend oder eher positiv. Der Tourismusakzeptanzsaldo, der positive und negative Bewertungen gegenüberstellt, liegt bei einem sehr guten Wert von +68. Eine Überlastung durch Tourismus wird kaum wahrgenommen: Nur 0,3 Prozent der Befragten sprechen von zu vielen Touristinnen und Touristen.

„Tourismusakzeptanz entsteht nicht automatisch. Sie hängt stark davon ab, ob die Bevölkerung konkrete Mehrwerte erkennt und ob touristische Entwicklung mit Lebensqualität vor Ort verbunden wird“, sagt Dr. Stefan Mang, Geschäftsführer von CENTOURIS. „Die Ergebnisse in Linz zeigen eine sehr gute Ausgangssituation – und zugleich, wie wichtig es ist, solche Entwicklungen regelmäßig zu beobachten und datenbasiert weiterzudenken.“

Warum Tourismus in Linz so positiv wahrgenommen wird, zeigt sich besonders deutlich bei den Mehrwerten für Einheimische. „Die Ergebnisse zeigen ganz klar: Tourismus kommt in Linz richtig gut an. Besonders spannend ist aber die Frage, warum das so ist. Unsere Auswertung macht deutlich, dass Tourismus von den Einheimischen nicht nur als Angebot für Gäste wahrgenommen wird, sondern auch als Impuls, der die eigene Lebensqualität in der Stadt stärkt“, sagt Brigitte Franz von CENTOURIS.

So sehen 67 Prozent der Befragten mehr kulturelle Veranstaltungen als Vorteil für die Einheimischen. Jeweils 54 Prozent nennen ein vielfältigeres gastronomisches Angebot, bessere Freizeitmöglichkeiten sowie eine belebtere Innenstadt und mehr Veranstaltungen im öffentlichen Raum. Tourismus wird damit nicht nur als Wirtschaftsfaktor sichtbar, sondern auch als Impulsgeber für Aufenthaltsqualität, Stadtentwicklung und Lebensqualität.

Für Linz Tourismus ist die Studie Teil der Destinationsstrategie 2030. Die Ergebnisse sollen künftig regelmäßig fortgeschrieben werden, um Entwicklungen vergleichbar zu machen und Maßnahmen gezielt weiterzuentwickeln. Neben der hohen Akzeptanz zeigen die Daten auch konkrete Handlungsfelder auf, etwa bei der Information und Einbindung der Bevölkerung sowie bei der Bekanntheit und Nutzung einzelner touristischer Angebote.

Die Studie macht damit deutlich, welchen Beitrag empirische Forschung für eine reflektierte Tourismusentwicklung leisten kann. Sie zeigt nicht nur, ob Tourismus akzeptiert wird, sondern auch, warum dies der Fall ist, welche Erwartungen bestehen und wo mögliche Spannungsfelder frühzeitig erkennbar werden. Gerade in Zeiten, in denen vielerorts über die Balance zwischen touristischer Attraktivität, Lebensqualität und nachhaltiger Entwicklung diskutiert wird, gewinnt diese Bevölkerungsperspektive an Bedeutung.

„Am Beispiel Linz zeigt sich: Erfolgreiche Tourismusentwicklung braucht nicht nur attraktive Angebote für Gäste, sondern auch Rückhalt in der Bevölkerung“, fasst Brigitte Franz zusammen. „Die Tourismusbewusstseinsstudie liefert dafür eine belastbare Grundlage und verbindet wissenschaftliche Analyse mit konkretem Praxisnutzen für die Weiterentwicklung der Destination.“

Zur Studie

Die Tourismusbewusstseinsstudie Destination Linz 2026 wurde von CENTOURIS im Auftrag von Linz Tourismus durchgeführt. Ziel war es, Wahrnehmung, Akzeptanz und Wirkung des Tourismus in der Bevölkerung sichtbar zu machen. Der Befragungszeitraum lief von 29. Januar bis 9. März 2026. Die Studie umfasst eine gewichtete Auswertungsbasis von 536 Fällen.

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Pressemitteilungen Dekanat WIWI Neuburger Gesprächskreis Forschung Wissenstransfer
news-46232 Wed, 01 Jul 2026 12:05:53 +0200 Founder Insights & Open Exchange mit Dr. Vroni Hackl https://www.uni-passau.de/wissenstransfer/aktuelles/meldung/founder-insights-open-exchange-mit-dr-vroni-hackl Du interessierst dich für Gründung, Innovation und unternehmerisches Denken? Dann sei dabei bei PATEC FoundHers: HerTurn #1 (Stud.IP 32901) am 7. Juli von 18 bis 19 Uhr im SR WiWi 012. In diesem neuen Format steht eine Gründerin im Fokus: Alumna Dr. Vroni Hackl gibt persönliche Einblicke in ihren Weg als Unternehmerin – von Entscheidungen und Herausforderungen bis hin zu ihren wichtigsten Learnings.

Im Anschluss gibt es ausreichend Raum für Fragen, Austausch und Diskussion.

Was dich erwartet:

  • Inspirierende Female Founder Story aus erster Hand
  • Offener Austausch in kleiner Runde
  • Safe Space für Fragen rund ums Gründen

FoundHers: HerTurn bietet einen offenen und unterstützenden Rahmen für interessierte Studentinnen, Forscherinnen und angehende Gründerinnen – ganz egal, ob du schon eine konkrete Idee hast oder einfach neugierig bist.

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Interne Meldungen (Beschäftigte) Referat Diversity und Gleichstellung Studium Wissenstransfer Gründungsförderung PAtEC
news-46210 Mon, 29 Jun 2026 10:57:00 +0200 Uni live – Das Ehrenamtsprogramm All You Can Do Am 8. Juli berichten Teilnehmende von All You Can Do über spannende Begegnungen und wertvolle Erfahrungen ihres Engagements für Passau. Interne Meldungen (Beschäftigte) Studium Wissenstransfer news-46196 Fri, 26 Jun 2026 11:31:28 +0200 Junges Kolleg der Bayerischen Akademie der Wissenschaften präsentiert sich an der Universität Passau https://www.uni-passau.de/wissenstransfer/aktuelles/meldung/junges-kolleg-der-bayerischen-akademie-der-wissenschaften-praesentiert-sich-an-der-universitaet-passau Das Junge Kolleg der Bayerischen Akademie der Wissenschaften (BAdW) hat sich im Rahmen einer Informationsveranstaltung für Nachwuchswissenschaftlerinnen, organisiert von der Stabsstelle Diversity und Gleichstellung, an der Universität Passau vorgestellt. Die Veranstaltung fand Anfang Juni im ITZ der Universität Passau statt. Ziel des Besuchs war es, das Förderprogramm gezielt bei exzellenten Postdoktorandinnen sowie fortgeschrittenen Promovierenden aller Fachrichtungen bekannt zu machen und die Zusammenarbeit zwischen der BAdW und der Universität Passau weiter auszubauen. Perspektivisch soll die Zahl der Mitglieder des Jungen Kollegs mit Anbindung an die Universität Passau erhöht und der wissenschaftliche Austausch zwischen beiden Institutionen weiter gestärkt werden.

Das Junge Kolleg fördert herausragende Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler in einer entscheidenden Phase ihrer akademischen Laufbahn. Neben einem jährlichen Forschungsstipendium in Höhe von 12.000 Euro erhalten die Mitglieder passgenaue Unterstützung für ihre wissenschaftliche und berufliche Weiterentwicklung. Dazu zählen individuelle Angebote zur Karriereförderung, Beratung im Wissenschaftsmanagement sowie Unterstützung bei der Planung und Durchführung wissenschaftlicher Veranstaltungen. Darüber hinaus profitieren die Kollegiatinnen und Kollegiaten von interdisziplinärem Austausch, vielfältigen Vernetzungsmöglichkeiten sowie der Möglichkeit, eigene Forschungsprojekte und Arbeitsgruppen zu initiieren.

Organisiert wurde die Veranstaltung von der Stabsstelle Diversity und Gleichstellung der Universität Passau. Einleitende Worte sprach die stellvertretende Frauenbeauftragte der Universität Passau, Dr. Kathrin Plank. Die Veranstaltung wurde von Dr. Benjamin Schönfeld, Felicitas Schmidinger, M.A., und Laura Bruckmeier, M.A. (Koordination des Jungen Kollegs) gestaltet. Die Teilnehmenden erhielten Einblicke in das Förderprogramm, das Bewerbungsverfahren und die Arbeit des Jungen Kollegs.

Prof. Dr. Katharina Böhm, Alumna des Jungen Kollegs und Inhaberin des Lehrstuhls für Englische Literatur und Kultur an der Universität Passau, berichtete von ihren Erfahrungen während ihrer Förderung. Dabei gab sie Einblicke in die Aktivitäten während ihrer Zeit im Jungen Kolleg, die Zusammenarbeit mit anderen Mitgliedern sowie die Chancen, die sich durch die Teilnahme ergeben haben. Zudem berichtete sie über den Bewerbungsprozess und gab praktische Hinweise für eine erfolgreiche Bewerbung.

Der anschließende Stehempfang mit Buffet bot den Teilnehmenden die Möglichkeit, sich über fachliche Grenzen hinweg zu vernetzen und Kontakte zur Bayerischen Akademie der Wissenschaften zu knüpfen.

Über die Bayerische Akademie der Wissenschaften (BAdW)

Die Bayerische Akademie der Wissenschaften zählt zu den größten und traditionsreichsten Wissenschaftsakademien Deutschlands. Mit dem Jungen Kolleg fördert sie exzellente Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler und schafft eine Plattform für interdisziplinären wissenschaftlichen Austausch. Weitere Informationen unter www.badw.de. Mehr Informationen zum Jungen Kolleg unter: https://badw.de/mitglieder/junges-kolleg/ausschreibung

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Pressemitteilungen Lehrstuhl für Englische Literatur und Kultur (Prof. Boehm) Dekanat GEKU Referat Diversity und Gleichstellung Forschung Forschungsförderung Wissenstransfer
news-46126 Tue, 23 Jun 2026 13:08:15 +0200 VivaTech 2026: Universität Passau präsentiert im Rahmen der Deutsch-Französischen Hochschule Kooperationsprojekt https://www.uni-passau.de/wissenstransfer/aktuelles/meldung/vivatech-2026-universitaet-passau-praesentiert-im-rahmen-der-deutsch-franzoesischen-hochschule-kooperationsprojekt Im 10. Jubiläumsjahr der VivaTech, Europas größter Startup- und Technologiemesse, präsentierte die Deutsch-Französische Hochschule (DFH) vom 17. bis 20. Juni in Paris ihr neues akademisches Portfolio zu strategischer Autonomie in den Bereichen Circular Economy, kritische Infrastruktur und Künstliche Intelligenz. Dabei stellte sie erfolgreiche Kooperations-projekte aus ihrem Netzwerk in den Vordergrund, darunter auch das Projekt IRIXYS der Universität Passau und der INSA Lyon. Die innovativen Ansätze für Forschung und Wissenstransfer in Zukunftsfeldern stießen auf großes Interesse. Auch Dorothee Bär, deutsche Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt, und Philippe Baptiste, französischer Minister für Bildung, Forschung und Raumfahrt, waren vor Ort. Im Rahmen von „Germany@VivaTech 2026“, der Präsenz Deutschlands als „Country of the Year“, stellte die DFH an ihrem Stand an jedem Messetag eine andere Kooperation in den Mittelpunkt: „Digitale Souveränität“ (Kooperation IRIXYS, Universität Passau – INSA Lyon), „Industrie der Zukunft und Materialwissenschaften“ (Kooperation European School of Materials/EUSMAT –Universität des Saarlandes – SurFunction GmbH) sowie „Smart City und Resilienz“ (Kooperation Universität der Bundeswehr München COMTESSA – Deutsches Komitee für Katastrophenvorsorge e.V./DKKV – Association Française pour la Prévention des Catastrophes Naturelles et Technologiques/AFPCNT).

Philippe Gréciano, Präsident der DFH, unterstreicht: „In Zeiten geopolitischer Spannungen steht die deutsch-französische Partnerschaft für Fortschritt und Zukunftszuversicht. Als Gründungsmitglied des French-German Tech Labs bei VivaTech hat die DFH in den letzten Jahren ihre Vorreiterrolle beim Aufbau eines souveränen Europas in wissenschaftlicher, technologischer und industrieller Hinsicht unter Beweis gestellt. Ich bin sehr stolz, dass diese internationale Institution heute einen so großen Impact in Politik, Gesellschaft und Wissenschaft hat!“

Die Universität Passau war mit IRIXYS am Stand der Deutsch-Französischen Hochschule beteiligt und stellte Lösungen für digitale Souveränität im Bereich Websuche und agentischer KI vor. Im Mittelpunkt standen der Open Web Index als offene, transparente Infrastruktur für Such- und KI-Anwendungen sowie das an der Universität Passau angesiedelte Projekt DeKIS – Dezentrale KI-gestützte Suche und semantische Web-Indizierung.

„Mit IRIXYS zeigen wir, wie europäische digitale Souveränität praktisch werden kann: durch offene Web-Infrastrukturen, transparente KI-Systeme und Lösungen, bei denen Menschen die Kontrolle über Quellen, Daten und Entscheidungen behalten. Der Open Web Index und das bayerisch geförderte Projekt DeKIS sind wichtige Bausteine, um unabhängige, vertrauenswürdige und innovationsfähige KI-Anwendungen made in Europe zu ermöglichen“, sagt Prof. Dr. Michael Granitzer, Inhaber des Lehrstuhls für Data Science an der Universität Passau.

Der DFH-Stand empfing einen Rekord an Besucherinnen und Besuchern aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft, unter anderem Dr. Karsten Wildberger, deutscher Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung, Jean-Noël Barrot, französischer Minister für Europa und Auswärtige Angelegenheiten, Gabriel Attal, ehemaliger französischer Premierminister, Xavier Bettel, stellvertretender Premierminister Luxemburgs, sowie Dorothee Bär, deutsche Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt, und Markus Blume, bayerischer Staatsminister für Wissenschaft und Kunst.

„Die VivaTech hat uns eine hervorragende Plattform geboten, unsere Themen sichtbarer zu machen, neue Partnerschaften anzustoßen und die Innovationskraft der deutsch-französischen Hochschullandschaft zu präsentieren. Die wertvollen Gespräche haben gezeigt, dass der Bedarf an grenzüberschreitender Zusammenarbeit im Bereich neuer Technologien und KI größer denn je ist“, betont DFH-Vizepräsidentin Andrea von Hülsen-Esch.

Zur Pressemitteilung der DFH.

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