Förderprogramme

Förderprogramme

Sowohl auf Europäischer Ebene als auch auf Bundes- und Landesebene gibt es vielfältige Förderinitiativen, die sowohl Forschungseinrichtungen als auch Unternehmen, insbesondere KMU, einladen, einen Antrag zu stellen.

Nachfolgend finden Sie einen Überblick über Förderinitiativen auf EU-, Bundes- und Landesebene, bei denen eine Kooperation zwischen Hochschulen und KMU möglich oder gewünscht ist, die also im Kern den Transfer betreffen.

Schwebt Ihnen bereits eine konkrete Projektidee vor, unterstützen Sie wir Sie gerne bei einer zielgerichteten Recherche nach geeigneten Förderprogrammen. Bei Bedarf engagieren wir uns außerdem bei der Partnersuche bzw. Bildung von Konsortien.

Generell sind wir Ansprechpartner bei ersten Fragen zu Förderinitiativen im Umfeld Transfer. Bei Fragen insbesondere zu rechtlichen und vertraglichen Details bzw. wenn eine Antragseinreichung konkret wird, wenden Sie sich bitte an unsere Kolleginnen und Kollegen der Abteilung Forschungsförderung.

Europäische Ebene

INTERREG A

Das Programm Interreg A - Cross Border Cooperation unterstützt grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen NUTS III Regionen im Grenzraum von mindestens zwei EU-Mitgliedsstaaten. Es fördert die gemeinsame Bewältigung grenzübergreifender Herausforderungen und zielt darauf ab bisher ungenutztes Potential in den Grenzregionen aufzugreifen. Gefördert werden in besonderem Maße Investitionen in Innovation, Health Care, Bildung, Beschäftigung und Mobilität auf dem Arbeitsmarkt. Welche Themen prioritär gefördert werden und welche Ergebnisse im Speziellen erwartet werden, ergibt sich aus den Gegebenheiten bzw. dem Potential in den jeweiligen Grenzregionen. Deutschland beteiligt sich insgesamt an 13 grenzüberschreitenden Programmen.

INTERREG B

Mit dem Programm Interreg B - Transnational Cooperation wird die raum- und ressortübergreifende Zusammenarbeit über EU-Staatsgrenzen hinweg gefördert, also die territoriale Integration, das Zusammenwachsen der Regionen. Interreg B setzt sich aus insgesamt 15 Kooperationsräumen bzw. -programmen zusammen, wobei Deutschland in sechs dieser Programme vertreten ist: Alpenraum, Donauraum, Mitteleuropa, Nordseeraum, Nordwesteuropa und Ostseeraum. In Projekten der transnationalen Zusammenarbeit arbeiten Entscheidungsträger aus Kommunen, Verbänden, Unternehmen oder Hochschulen zusammen an gemeinsamen Strategien und Lösungsansätzen für ihr jeweiliges Kernthema und setzen diese in Pilotvorhaben vor Ort um. 

Gefördert werden Investitionen u.a. in den Bereichen...

  • Innovation, insbesondere Netzwerke bestehend aus Universitäten, Forschungseinrichtungen und KMU.
  • Umwelt, insbesondere Wasserresourcen, Flüsse, Seen, Meere.
  • Zugänglichkeit, u.a. Telekommunkation, insbesondere den Vollausbau von Netzwerken.
  • Nachhaltige städtische Entwicklung, insbesondere eine polyzentrische Entwicklung.

Die Vorbereitung von Projekten in den Programmen der transnationalen Zusammenarbeit kann bei einem Fördersatz zwischen 65% und 90% über das bayerische Programm Start Transnational! gefördert werden. Gegenstand der Förderung ist die Vorbereitung von Förderanträgen bis zur Einreichungsreife in den transnationalen Programmen Alpine Space Programme, Transnational Danube Programme, Central Europe 2020 und North-West Europe.

ESF - Europäischer Sozialfonds

Der Eu­ro­päi­sche So­zi­al­fonds (ESF) ist das wich­tigs­te In­stru­ment der Eu­ro­päi­schen Uni­on zur För­de­rung der Be­schäf­ti­gung in Eu­ro­pa. Er ver­bes­sert den Zu­gang zu Ar­beitsplät­zen, bie­tet Qua­li­fi­zie­rung und un­ter­stützt die so­zia­le In­te­gra­ti­on. Gefördert werden Beschäftigungsprojekte auf lokaler, regionaler und bundesweiter Ebene. Die ESF-Förderprogramme auf Bundesebene werden ergänzt um die ESF-Förderprogramme in den Bundesländern, die arbeitsmarktliche Besonderheiten in der Region beachten. Von den ESF-Fördermitteln profitiert somit auch Bayern direkt.

Bund

KMU-innovativ

Die BMBF-Förderinitiative KMU innovativ unterstützt industrielle Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben zur Stärkung der Innovationsfähigkeit der KMU in Deutschland. Förderfähig sind Einzelvorhaben von KMU sowie Verbundvorhaben unter Beteiligung von KMU, in deren Rahmen auch Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen antragsberechtigt sind. Der Nutzen des Vorhabens muss in erster Linie den beteiligten KMU zugutekommen.

Folgende Themenbereiche sind Gegenstand der Förderung.

  • Biotechnologie
  • Elektroniksysteme; Elektromobilität
  • Forschung für die zivile Sicherheit
  • Medizintechnik
  • Informations- und Kommunikationstechnologien
  • Materialforschung
  • Mensch-Technik-Interaktion
  • Photonik
  • Produktionstechnologie
  • Ressourceneffizienz und Klimaschutz

Jeder Themenbereich folgt dabei eigenen Richtlinien.

Stichtage zur Einreichung einer Projektskizze sind jeweils der 15. April und der 15. Oktober.

Bemessungsgrundlage für Zuwendungen an Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Kosten, die in der Regel bis zu 50% anteilfinanziert werden können. Bemessungsgrundlage für Hochschulen, Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen und vergleichbare Institutionen sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Ausgaben, die individuell bis zu 100% gefördert werden können. Bei Forschungsvorhaben an Hochschulen wird zusätzlich zu den zuwendungsfähigen Ausgaben eine Projektpauschale in Höhe von 20 % gewährt.

Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)

Das ZIM ist ein bundesweites, technologie- und branchenoffenes Förderprogramm des BMWi für mittelständische Unternehmen und mit diesen zusammenarbeitende wirtschaftsnahe Forschungseinrichtungen. Gefördert werden sowohl Einzelprojekte als auch Verbundprojekte und Kooperationsnetzwerke.

Mit dem ZIM sollen die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen nachhaltig unterstützt und damit ein Beitrag zu deren Wachstum verbunden mit der Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen geleistet werden.

Anträge können laufend gestellt werden.

Je nach Herkunft und Größe des Unternehmens liegt der Fördersatz bei Einzelprojekten bei 25% - 45%, bei Kooperationsprojekten bei 30% - 50%. Forschungseinrichtungen werden mit einem Fördersatz von 100% gefördert. Für Unternehmen sind die zuwendungsfähigen Kosten je Projekt und bei Kooperationen je Teilprojekt auf 380.000 Euro begrenzt. Für Forschungseinrichtungen sind die zuwendungsfähigen Kosten je Teilprojekt auf 190.000 Euro begrenzt.Bei Kooperationsnetzwerken beträgt die maximale Zuwendung für das Netzwerkmanagement 380.000 Euro.

 

 

Validierungsförderung VIP+

Die BMBF-Fördermaßnahme Validierung des technologischen und gesellschaftlichen Innovationspotenzials wissenschaftlicher Forschung - VIP+ möchte signifikante Innovationen ermutigen, indem es die Lücke zwischen ersten Ergebnissen aus der Grundlagenforschung und einer möglichen Anwendung schließt.

Zielgruppe sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die durch VIP+ dabei unterstützt werden, das Innovationspotenzial von Forschungsergebnissen zu prüfen und nachzuweisen sowie mögliche Anwendungsbereiche zu erschließen. So werden die die Voraussetzungen für die Weiterentwicklung von Forschungsergebnissen zu innovativen Produkten, Prozessen oder Dienstleistungen geschaffen.

Die themenoffene Fördermaßnahme unterstützt Vorhaben bis zu drei Jahren mit bis zu 1,5 Millionen Euro. Die zuwendungsfähigen projektbezogenen Ausgaben können individuell bis zu 100% gefördert werden, wobei Hochschulen eine Projektpauschale von 20% gewährt wird. Die Zuwendung soll in der Regel die Summe von 500 000 Euro pro Vorhaben bzw. Verbundprojekt und Jahr nicht überschreiten.

Die Antragstellung kann laufend erfolgen.

Innovationsforen Mittelstand

Mit der Förderinitiative Innovationsforen Mittelstand unterstützt das Bundesforschungsministerium die Bildung von Netzwerken zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und weiteren Partnern, die in nachhaltige, strategische Bündnisse münden. Die Fördermaßnahme ist themenoffen angelegt und regt somit den Auf- und Ausbau interdisziplinärer Netzwerke in unterschiedlichsten Innovationsfeldern an.

Bis zu neun Monate lang positionieren sich die Bündnispartner im überregionalen Wettbewerb, arbeiten an ihrer Strategie, organisieren den Wissenstransfer und suchen nach potenziellen Mitstreitern. Zentrales Element ist ein zweitägiges Innovationsforum, das einem Fachkongress ähnelt und alle relevanten Leistungsträger zusammenbringt.

Antragsberechtigt sind KMU, staatliche und nicht staatliche Hochschulen, außeruniversitäre Forschungs- und Bildungseinrichtungen, Verbände, Vereine und sonstige Organisationen, sofern sie sich Forschung und Entwicklung widmen. Bemessungsgrundlage für alle Antragsteller sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Ausgaben, die individuell bis zu 100% mit maximal 100.000 Euro gefördert werden können.

Eine Bewerbung ist jederzeit möglich, Stichtage werden jeweils bekannt gegeben.

Bayern

Einen vollständigen Überblick über Bayerische Technologieförderprogramme finden Sie auf den Seiten des Projekträgers Bayern - ITZB. Einen Auszug an formal und thematisch für die Universität Passau geeigneten Förderungen finden Sie nachfolgend.

Hochtechnologien für das 21. Jahrhundert

Mit der Förderinitiative Hochtechnologien für das 21. Jahrhundert möchte die Bayerische Forschungsstiftung es Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtun­gen sowie Unternehmen der gewerbli­chen Wirtschaft ermöglichen, grund­legende Forschungs- und Entwicklungs­arbeiten auf den Gebieten zukunfts­trächtiger Schlüsseltechnologien durchzuführen. Schwerpunktmäßig sind dies die Gebiete...

  • Life Sciences
  • Informations- und Kommunikationstechnologien
  • Mikrosystemtechnik
  • Materialwissenschaft
  • Energie und Umwelt
  • Mechatronik
  • Nanotechnologie
  • Prozess- und Produktionstechnik

Die Förderung soll die Umsetzung von Forschungs- und Entwicklungsergebnissen aus diesen Schlüsseltechnologien in neue Produkte, neue Verfahren und neue Technologien ermöglichen oder beschleunigen. Förderfähig sind Verbundvorhaben zur Lösung firmenübergreifender F&E-Aufgaben unter Beteiligung von Unternehmen und wissenschaftlichen Partnern.

Antragsberechtigt sind rechtlich selbstständige Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Angehörige der freien Berufe, außeruniversitäre Forschungsinstitute, Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften/Fachhochschulen sowie Mitglieder oder Ein­richtungen von Hochschulen, die zur Durchführung von F&E-Vorhaben berechtigt sind, mit Sitz, Betriebsstätte oder Niederlassung in Bayern.

Die Höhe der Förderung für die im Rahmen des Vorhabens gemachten Aufwendungen beträgt bis zu 100% im Falle von strate­gisch wichtiger und außergewöhnli­cher Grundlagenforschung, bis zu 50% der beihilfefähigen Kosten im Falle der industriellen Forschung, bis zu 25% der beihilfefähigen Kosten im Falle der experimentellen Entwicklung und bis zu 50% der beihilfefähigen Kosten bei Durchführbarkeitsstudien.

Eine Antragseinreichung kann laufend erfolgen.

F&E-Programm IKT Bayern

Mit dem Förderprogramm Informations- und Kommunikationstechnik unterstützt Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie Unternehmen bei Forschungs- und Entwicklungsvorhaben mit dem Ziel, die Umsetzung in neue Lösungen, Produkte und Anwendungen zu verbessern sowie die Innovationskraft und Wettbewerbsposition bayerischer Unternehmen nachhaltig zu stärken. Das Programm unterstützt Kooperationen mehrerer Unternehmen sowie von Unternehmen mit Hochschulen oder Forschungseinrichtungen, jeweils mit Sitz oder Niederlassung in Bayern.

Förderthemen sind...

  • Hardware- und Softwareengineering
  • Daten- bzw. Wissensmanagement
  • Mensch-Maschine-Kommunikation
  • Echtzeitsysteme und eingebettete Systeme
  • Datennetze für intelligente Infrastrukturen (z. B. Energie, Mobilität u. a.)
  • Automatisierung und intelligente Produktion
  • Kommunikationsnetze
  • Technische IT-Dienstleistungen
  • IT-Sicherheit

Antragsberechtigt sind selbstständige Unternehmen und Freiberufler/innen, ebenso Universitäten, Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen mit Sitz oder Niederlassung in Bayern.

Die Beihilfeintensität beträgt bis zu 50% im Fall der industriellen Forschung, bis zu 25% im Fall der experimentellen Entwicklung. Die Beihilfeintensität für Vorhaben im Bereich der experimentellen Entwicklung kann bei KMU um 10 Prozentpunkte erhöht werden. Für Hochschulen können höhere Fördersätze festgesetzt werden.

F&E-Programm Elektronische Systeme in Bayern

Mit dem Förderprogramm „Elektronische Systeme“ unterstützt das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie Unternehmen bei Forschungs- und Entwicklungsvorhaben mit dem Ziel, die Umsetzung in neue Produkte zu verbessern und die Innovationskraft und Wettbewerbsposition bayerischer Unternehmen nachhaltig zu stärken. Die Projekte orientieren sich dabei an konkreten industriellen Anwendungen. Das Programm unterstützt Kooperationen mehrerer Unternehmen sowie von Unternehmen mit Hochschulen oder Forschungseinrichtungen, jeweils mit Sitz oder Niederlassung in Bayern.

Die Förderung umfasst folgende Themenbereiche

  • Mikro- und Nanoelektronik
  • Optoelektronik
  • Leistungselektronik
  • Mikrosysteme
  • Mechatronische Systeme
  • Entwurf komplexter elektronischer und IT-Systeme
  • Sensorik, Aktorik
  • Systemintegration
  • Mess-, Steuer- und Regelungstechnik
  • Fertigungstechnologien für elektronische Systeme
  • Entwicklung von elektronischen Geräten und Baugruppen

Erfasst sind auch Querschnittsthemen wie Sicherheit, Zuverlässigkeit, Robustheit, Verfahren zur Qualitätssicherung, Funktions- und Einsatztests elektronischer Systeme u. a.

Antragsberechtigt sind selbstständige Unternehmen und Freiberufler/innen, ebenso Universitäten, Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen mit Sitz oder Niederlassung in Bayern, unter bevorzugter Berücksichtigung von KMU.

Die Beihilfeintensität beträgt bis zu 50% im Fall der industriellen Forschung, bis zu 25% im Fall der experimentellen Entwicklung. Die Beihilfeintensität für Vorhaben im Bereich der experimentellen Entwicklung kann bei KMU um 10 Prozentpunkte erhöht werden. Für Hochschulen können höhere Fördersätze festgesetzt werden.

 

 

 

Digitalbonus.Bayern

Die Förderinitiative Digitalbonus.Bayern stellt einen Baustein der Zukunftsstrategie BAYERN DIGITAL dar und zielt darauf ab, kleine und mittlere Unternehmen für die Herausforderungen der digitalen Welt zu rüsten. Die Förderung erfolgt für die Entwicklung, Einführung oder Verbesserung von Produkten, Dienstleistungen und Prozessen durch IKT-Hardware, IKT-Software sowie Migration und Portierung von IT-Systemen und IT-Anwendungen und Einführung oder Verbesserung der IT-Sicherheit in Unternehmen.

Antragsberechtigt sind kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit einer Betriebsstätte in Bayern.

Gefördert werden Ausgaben für Leistungen externer Anbieter - auch Hochschulen - die der Entwicklung, Einführung oder Verbesserung von Produkten, Prozessen und Dienstleistungen einschließlich der zur Umsetzung der Maßnahme notwendigen Hard- und Software.

Die Höhe der Förderung hängt von der gewählten Variante ab.

Beim Digitalbonus Standard beträgt die Förderung bis zu 50% bei kleinen Unternehmen und bis zu 30% bei mittleren Unternehmen, höchstens 10.000 €.

Beim Digitalbonus Plus, der für Maßnahmen mit besonderem Innnovationsgehalt gewährt wird, beträgt die Förderung bis zu 50% bei kleinen Unternehmen und bis zu 30% bei mittleren Unternehmen, höchsten 50.000 €.

Der Digitalbonus Kredit kann als zinsverbilligtes Darlehen für zuwendungsfähige Ausgaben ab 25.000 € bis zu einer Höhe von 2.000.000 € gewährt werden.

Innovationsgutscheine

Mit dem Förderprogramm Innovationsgutscheine möchte das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie kleine Unternehmen/Handwerksbetriebe durch staatliche Zuwendungen an die Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen und anderen Unternehmen/Innovationspartnern herangeführen und so ihre Innovationskraft für die Herausforderungen der Zukunft stärken.

Gefördert werden ausschließlich Leistungen externer Entwicklungs- und Forschungseinrichtungen. Dabei können folgende Tätigkeiten gefördert werden: Werkstoff- und Designstudien, Studien und Konzepte zur Fertigungstechnik, Konstruktionsleistungen, Service Engineering, Prototypenbau und Design, Produkttests zur Qualitätssicherung.

Antragsberechtigt sind kleine Unternehmen und Handwerksbetriebe der gewerblichen Wirtschaft oder der Freien Berufe, die eine Betriebsstätte oder Niederlassung in Bayern haben, sowie auch Existenzgründer, die in Bayern gründen werden.

Der Innovationsgutschein ist in drei Varianten verfügbar. Die Unterschiede ergeben sich sich aus der Höhe des Finanzbedarfs bzw. in der Risikobehaftetheit der Projekte.

Der Fördersatz beträgt grundsätzlich 40%, kann jedoch um 10 Prozentpunkte erhöht werden, wenn der (Haupt-)Sitz des Unternehmens in einer Region mit besonderem Handlungsbedarf gemäß der jeweils aktuellen Gebietskullisse liegt oder eine Hochschule bzw. eine vergleichbare außeruniversitäre Forschungseinrichtung beauftragt wird.

Bonusprogramm

Mit dem Programm zur Förderung der Auftragsforschung an den bayerischen Universitäten, kurz Bonusprogramm Universitäten, zielt das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst darauf ab, Professorinnen und Professoren sowie das wissenschaftliche Personal zu motivieren, in verstärktem Maße Forschungs- und Entwicklungsaufträge für bayerische Unternehmen der privaten Wirtschaft durchzuführen sowie in anderen forschungsbasierten Projekten des Wissens- und Technologietransfers mit Unternehmen der privaten Wirtschaft zusammenzuarbeiten.

Antragsberechtigt sind Professorinnen und Professoren, Juniorprofessorinnen und Juniorprofessoren sowie wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der bayerischen Universitäten, die Aufträge und Projekte im Hauptamt durchführen.

Es werden Bonusmittel in der Höhe von 10% des zwischen der Auftraggeberin/dem Auftraggeber und der Hochschule vereinbarten Entgelts ohne Mehrwertssteuer, höchstens jedoch 50.000 € gewährt. Die Bonusmittel stehen der Antragsstellerin/dem Antragsteller unter Beachtung der haushaltsrechtlichen Bestimmungen im Rahmen der Dienstaufgaben zur freien Verwendung zur Verfügung.

ZD.B - Ausschreibungen

Das Zentrum Digitalisierung.Bayern, kurz ZD.B, gilt als Leitprojekt der Zukunftsstrategie BAYERN DIGITAL des bayerischen Freistaats. Es unterstützt und initiiert bayernweit Projekte und Kooperationen zwischen Hochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen, etablierten Unternehmen, Verbänden, Gründern, Ministerien und öffentlichen Einrichtungen. Durch seine zahlreichen Aktivitäten begleitet und fördert das ZD.B auch den gesellschaftlichen Dialog zu Themen der Digitalisierung.

Auf den Seiten des ZD.B finden sich laufend Ausschreibungen bzw. werden Initiativen für Wirtschaft, Wissenschaft und im Umfeld der Gründungsförderung angeboten.