Meldung

"Digital Tag" für kleine und mittlere Unternehmen am 16. Mai

Unter dem Motto "Digital Tag – praxisnah und umsetzbar" erlebt ein neues Forum für kleine und mittlere Unternehmen aus Ostbayern am 16. Mai im Technologiezentrum Produktions- und Logistiksysteme in Dingolfing seine Premiere. Der Hochschulverbund "Transfer und Innovation Ostbayern (TRIO)", das Technologietransferprojekt "Kompetenznetzwerk Intelligente Produktionslogistik (KIP)" sowie das Gründerzentrum Digitalisierung Niederbayern (GZDN) wollen mit dem Digital Tag Angebote und Vernetzungsmöglichkeiten für Unternehmen in der Region gemeinsam bündeln – und Synergien dadurch künftig noch besser ausschöpfen.

Ziel der Veranstaltung ist es, insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen aus Handwerk, Industrie und Handel einen direkten Zugang zu Ansätzen und Strategien der Digitalisierung zu geben.

"Digitalisierung von Prozessen - von der Analyse bis zur Umsetzung", eine praktische Einführung in die Methodik des Design Thinking, Anwendungsmöglichkeiten von virtueller und erweiterter Realität (VR/AR) im Unternehmen sowie "Digitales Marketing für Unternehmen im Handelsbereich" gehören zum Themenspektrum des Programms. Panels und Workshops versammeln zu jedem Schwerpunktthema Perspektiven aus Wissenschaft und Praxis. Konkrete Anwendungsszenarien und persönliche Erfahrungsberichte bieten den Teilnehmerinnen und Teilnehmern hierbei einen greifbaren Mehrwert für die eigene unternehmerische Praxis. Unter dem Titel "Technologietransfer in der Praxis - ein Mittelständler begibt sich auf die digitale Reise" wird an einem konkreten Fallbeispiel aus Ostbayern gezeigt, wie die ersten Schritte in Richtung digitale Transformation aussehen können und welche Erfahrungen mittelständische Unternehmen hierbei machen.

Ergänzend bietet ein "Marktplatz der digitalen Möglichkeiten" u.a. Informationen zu "digitalen Helferlein" für den Unternehmensalltag von neuen Applikationen für den Außendienst bis zu konkreten Einsatzszenarien für mobile Endgeräte; zudem werden verschiedene Kooperations- und Fördermöglichkeiten vorgestellt. Dazwischen bleibt Raum für den unmittelbaren Austausch mit Gleichgesinnten aus Wirtschaft und Wissenschaft zu unterschiedlichen Fokusthemen aus Forschung und Praxis - und natürlich für das Netzwerken.

Zum Abschluss des Digital Tags können die Besucherinnen und Besucher die 900 Quadratmeter große Lern- und Musterfabrik des Technologiezentrums PULS bei einer Führung erkunden.

Vertreterinnen und Vertreter aus Unternehmen und Hochschulen können sich bis zum 10. Mai kostenlos anmelden unter: www.digital-tag.org.

Journalistinnen und Journalisten sind ebenfalls herzlich willkommen. Für Rückfragen und Anmeldungen steht die Pressestelle der Universität Passau unter kommunikationatuni-passau.de zur Verfügung.

 TZ PULS/KIP

An der Außenstelle der Hochschule Landshut arbeiten, lehren und forschen vier Professoren gemeinsam mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Herzstück des TZ PULS ist eine 900 m² große Lern- und Musterfabrik. In begleiteten Führungen können innovative Technologien (Industrie 4.0) und intelligente Produktions- und Logistiksysteme in einer vollständig integrierten Fabrik von Unternehmen live im Einsatz erlebt werden. Weiterhin wird ein Einblick in das Thema Lean Production/Lean Logistics gegeben und demonstriert, wie effiziente Prozesse geplant und umgesetzt werden. Das am TZ PULS angesiedelte Technologietransferprojekt "Kompetenznetzwerk Intelligente Produktionslogistik (KIP)" wird durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

Gründerzentrum Digitalisierung Niederbayern

Das Gründerzentrum Digitalisierung Niederbayern ist ein Verbundprojekt der drei Standorte Passau, Landshut und Deggendorf. An jedem dieser Standorte entsteht hochwertige Infrastruktur für Existenzgründerinnen und Existenzgründer im Bereich Digitalisierung. Ergänzend bietet das Gründerzentrum Digitalisierung vielfältige Netzwerkaktivitäten zu Gründungsthemen und zur Vertiefung des Wissenstransfers im Bereich Digitalisierung zwischen der Universität, den Hochschulen, den etablierten Unternehmen und Startups an. Ein Mentoren- und Coaching-Programm sowie Business Angel Netzwerk runden das Angebot ab.

Transfer und Innovation Ostbayern (TRIO)

Transfer und Innovation Ostbayern (TRIO) ist ein Projekt der sechs ostbayerischen Hochschulen. Das Projekt wird aus dem Programm "Innovative Hochschule" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert und hat eine Laufzeit von fünf Jahren. TRIO sieht sich als Impulsgeber für Innovationen in Ostbayern. Ziel von TRIO ist es, Wissens- und Technologietransfer auszubauen und aktiv zu gestalten und den Austausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft in der Region zu verstärken. Die ostbayerischen Hochschulen planen dazu unter anderem, ihre Kompetenzen - schwerpunktmäßig im Bereich Digitalisierung - fächerübergreifend zu bündeln und transparent zu machen. Am Hochschulverbund TRIO beteiligt sind als Koordinatorin die OTH Regensburg, außerdem die OTH Amberg-Weiden, die TH Deggendorf, die Hochschule Landshut und die Universität Passau (wissenschaftliche Leitung); die Universität Regensburg ist Kooperationspartner.

Katrina Jordan | 03.04.2019