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Forschung

Forschung

Die Universität Passau will bis zu ihrem 50. Geburtstag im Jahr 2028 zu einem der führenden Zentren in Europa für interdisziplinäre Grundlagenforschung zu den gesellschaftlichen Auswirkungen der Digitalisierung werden. Sie fokussiert ihre Forschung auf die Themenschwerpunkte „Digitalisierung, vernetzte Gesellschaft und (Internet)Kulturen“, „Europa und globaler Wandel“ sowie „Migration, nachhaltige Entwicklung und gerechte Ordnung“.

Digitales Forschungsmagazin

Das Digitale Forschungsmagazin bereitet ausgewählte Vorhaben zu den einzelnen Schwerpunkten hochwertig im Netz auf. Bestandteil des Magazins sind auch die Profile der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die an Großprojekten beteiligt sind.

Das Digitale Forschungsmagazin der Universität Passau

Die einzelnen Themenschwerpunkte leiten sich konsequent aus dem Gründungsgedanken der Universität ab: Die Universität Passau wurde 1978 als sogenannte Grenzlanduniversität in der Dreiflüssestadt Passau am Dreiländereck gegründet und hatte das Thema Europa mit der unmittelbaren Grenze zu Österreich und der Nähe zum Eisernen Vorhang buchstäblich vor Augen. Diese Historie wird durch den Schwerpunkt „Europa und Globaler Wandel“ aufgegriffen.

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Aktuelle Projekte zum Themenschwerpunkt „Europa und globaler Wandel”

Verhaltensratgeber als politische Medien?

Seit den 1970er Jahren sind Verhaltensratgeber Forschungsgegenstand in Soziologie, Ethnologie und Literaturwissenschaften. Die politische Dimension des Genres wurde dabei bisher ausgeblendet. PD Dr. Marc von Knorring, Lehrbeauftragter am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte, widmet sich nun in einem dreijährigen Forschungsprojekt mit dem Titel "Anstandsbücher, Etiquette Books und Traités de Savoir-Vivre 1870–1930: Verhaltensratgeber als politische Medien?

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LAWtrain – Juristische Expertise aus Passau für Anwältinnen und Anwälte europaweit

Welches Gericht ist zuständig bei grenzübergreifenden Streitigkeiten? Ein Team der Universität Passau entwickelt gemeinsam mit Juristinnen und Juristen aus sechs EU-Ländern Trainingsmaterialien zum europäischem Prozessrecht.

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Grenzüberschreitende Förderung mathematisch begabter Schülerinnen und Schüler

Die grenzüberschreitende Förderung mathematisch-naturwissenschaftlich begabter Schülerinnen und Schüler der zweiten Jahrgangsstufe von Gymnasien ist Ziel eines gemeinsamen Projektes der Universität Passau und der Johannes-Kepler-Universität (JKU) Linz.

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Die europäische Verantwortung, auf die globalen Herausforderungen mit angemessenen Lösungsstrategien zu antworten, hat die Forscherinnen und Forscher der Universität Passau in den letzten Jahren zunehmend in die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Entwicklungsfragen geführt. Ein Ergebnis dieser interdisziplinären Beschäftigung ist nicht nur der fakultätsübergreifende Masterstudiengang Development Studies, sondern auch der Schwerpunkt „Migration, nachhaltige Entwicklung und gerechte Ordnung“.

Zugvögel

Aktuelle Projekte zum Themenschwerpunkt „Migration, nachhaltige Entwicklung und gerechte Ordnung”

DFG-Netzwerk SONA – Stimme der Soziologie in der Nachhaltigkeits-Debatte

Nachhaltigkeit ist nicht nur ein ökologisches, sondern auch ein gesellschaftliches Thema. Das DFG-geförderte Wissenschaftliche Netzwerk "SONA - Soziologie der Nachhaltigkeit" bringt eine soziologische Perspektive in die Debatte ein.

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EU-Projekt SUNI-SEA: Kampf gegen "stille Killer" in Südostasien

Bluthochdruck und Diabetes haben sich auch in Südostasien zu Volkskrankheiten entwickelt. Ein Team der Universität Passau beteiligt sich an dem EU-Projekt SUNI-SEA, das effektive Prävention massiv ausweiten will.

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EU-Projekt EcoVeloTour: Fahrradtourismus im Donauraum stärken

Wie kann der Fahrradtourismus entlang des EuroVelo-Radwegenetzes in der Donauregion nachhaltig gestaltet werden? Um diese Kernfrage dreht sich das Interreg-Donauraum Projekt EcoVeloTour, das aus dem Danube Transnational Programme der Europäischen Union mit insgesamt rund 2,1 Millionen Euro gefördert wird.

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Seit 2011 hat sich die Universität Passau konsequent, fakultätsübergreifend und interdisziplinär mit einer weiteren globalen Entwicklung auseinandergesetzt: den gesellschaftlichen Auswirkungen der Digitalisierung. Aus dem Ausbauprogramm Technik Plus und der zweiten Phase des erfolgreichen DFG-Graduiertenkollegs Privatheit entstanden nachhaltige Impulse für die interdisziplinäre Zusammenarbeit der Fakultäten. Ein Beispiel für diese Zusammenarbeit ist das BMBF-Projekt SKILL, das die „gesellschaftlichen Auswirkungen der Digitalisierung für Lehr- und Lernumgebungen” analysiert und sich dabei insbesondere für die Vermittlung von „information and media literacy“ einsetzt. Ebenso zählt auch die durch das BMBF geförderte Etablierung des Passauer Zentrums für e-Humanities als Beispiel dazu. Aufgrund der erfolgreichen Zusammenarbeit in diesen und noch vielen weiteren Projekten entwickelten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Passau den Schwerpunkt „Digitalisierung, vernetzte Gesellschaft und (Internet)Kulturen”.

Aktuelle Projekte zum Themenschwerpunkt „Digitalisierung, vernetzte Gesellschaft und (Internet)Kulturen”

INTERREG-Projekt Informatikkoffer testet kleine Lernroboter an Grundschulen im Grenzgebiet

Mehrere kleine, runde Ozobots hat der Passauer Informatiker Prof. Dr. Gordon Fraser im Gepäck, wenn er zu Grundschulen in der deutsch-österreichischen Grenzregion fährt. Das Ziel: Kinder frühzeitig an Informatik heranführen.

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Fraunhofer-Forschungsvorhaben "Big Picture": Die Vermessung der Datenriesen

Bei der Digitalisierung dreidimensionaler Objekte mit großer Genauigkeit entstehen Bilddateien in bislang unbekannten Größendimensionen. Mit klassischer digitaler Bildverarbeitung lassen sich diese riesigen, hochkomplexen Datenmengen nicht mehr bewältigen.

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Marktmechanismen in der digitalen Plattform-Ökonomie und deren Regulierung

Große Online-Plattformen wie Amazon, Facebook oder Google bieten Unternehmen bessere Platzierungen gegen Austausch von Daten an. Ein Team der Universität Passau untersucht in einem DFG-Projekt, welche Folgen das für den Wettbewerb hat und wie eine kluge Regulierung aussehen könnte.

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Themenschwerpunkt "Digitalisierung, vernetzte Gesellschaft und (Internet)Kulturen"

Passau International Centre for Advanced Interdisciplinary Studies (PICAIS)

Mit dem Passau International Centre for Advanced Interdisciplinary Studies (PICAIS) schafft die Universität Passau am Campus einen sichtbaren Ort der Förderung exzellenter Forschung, internationaler Netzwerkaktivitäten und des wissenschaftlichen Nachwuchses. PICAIS ist als dauerhafte und eigenständige Einrichtung konzipiert, die in besonderer Weise dazu geeignet ist, zur Steigerung der Sichtbarkeit der Forschungsleistungen unserer Universität beizutragen und die weitere Internationalisierung der Forschung zu unterstützten.

Dauerhafte Spitzenleistungen in Forschung und Lehre können nur durch eine exzellente Nachwuchsförderung erreicht werden. Aus diesem Grund hat die frühzeitige, konsequente Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses bei seiner Qualifizierung und (internationalen) Vernetzung einen hohen Stellenwert an unserer Universität. Dabei legen wir einen besonderen Schwerpunkt auf die Förderung des weiblichen wissenschaftlichen Nachwuchses und die Erhöhung der Anzahl an Frauen auf Lehrstühlen und Professuren.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler präsentieren Projekte im Juridicum der Universität Passau am Tag der Offenen Tür.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die exzellente Forschung betreiben, sind auf ihre Kreativität angewiesen, aber auch auf administrative Strukturen, die wissenschaftliche Arbeit sichtbar fördern und unterstützen. Die Abteilung Forschungsförderung berät und unterstützt unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler professionell und umfassend zu Möglichkeiten der nationalen und internationalen Förderung ihrer Vorhaben.

Forschungsmeldungen

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Wenn jemand von einer Bank 100 Euro leiht, hat er ein möglicherweise ein Problem. Wenn jemand von...mehr

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Fast 30 Jahre nach der Wende nähern sich junge Menschen im Osten und Westen in vielen Fragen an,...mehr

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