Zentrum Digitalisierung.Bayern (ZD.B)

Zentrum Digitalisierung.Bayern (ZD.B)

Logo des Zentrums Digitalisierung.Bayern

Aufgabe des Zentrums Digitalisierung.Bayern ist es, im Bereich der Digitalisierung die Forschungskompetenzen Bayerns weiter zu stärken und zu bündeln, die Kooperationen zwischen Wirtschaft und Wissenschaft zu Schlüsselthemen auszubauen, die Gründungsförderung zu intensivieren sowie den gesellschaftlichen Dialog zu Digitalisierungsthemen zu begleiten. Die im Rahmen des ZD.B geplanten Maßnahmen werden in ganz Bayern umgesetzt.

Folgende Maßnahmen fördert das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst im Rahmen des Zentrums Digitalisierung.Bayern an der Universität Passau:

Zertifikatsstudienprogramme "Digital Entrepreneurship"

Wie verwandle ich meine Idee in ein marktfähiges Start-up-Unternehmen? Wie kann ich Strategien entwickeln und eine Organisation aufbauen um mein digitales Produkt optimal zu positionieren? Gründungsinteressierte Studierende und Promovierende der Universität Passau können sich künftig noch intensiver auf das Unternehmertum im digitalen Sektor vorbereiten: Das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst fördert im Rahmen des ZD.B die Einrichtung zweier Zertifikatsstudienprogramme im Bereich "Digital Technology and Entrepreneurship" mit rund 1,4 Millionen Euro über eine Laufzeit von drei Jahren.

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"Mit diesem Erfolg zeigt die Universität Passau ein weiteres Mal, dass sie bereit ist, gesellschaftliche Verantwortung auch für die Region zu übernehmen, indem sie die Gründungskompetenz ihrer Studierenden ganz gezielt erhöht. Die aus diesem exzellenten Lehrprojekt hervorgehenden Gründungen werden auch der Region zugutekommen und darüber freue ich mich sehr", kommentiert Präsidentin Prof. Dr. Carola Jungwirth die Zusage des Staatsministeriums. "Wir können nun Kräfte aus allen vier Fakultäten bündeln, um innovative digitale Gründungsideen optimal zu forcieren", freut sich Prof. Dr. Carolin Häussler, Sprecherin der Antragsteller.  mehr

Nachwuchsforschungsgruppen "Data Policies" und PICCARD"

Das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst fördert im Rahmen des ZD.B die Einrichtung von wissenschaftlichen Nachwuchsgruppen in für die Digitalisierung relevanten Themenfeldern. Sechs bayerische Universitäten haben sich erfolgreich beworben; die Universität Passau hat dabei als einzige Universität zwei Nachwuchsforschungsgruppen erhalten, die mit insgesamt rund 2,3 Millionen Euro über eine Laufzeit von fünf Jahren gefördert werden.

Ausgewählt wurden die Projekte "Data Neutrality & Open Access: Coherent Economic Policies for the Digital Economy" unter der Leitung von Dr. Daniel Schnurr (Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik mit Schwerpunkt Internet- und Telekommunikationswirtschaft) sowie "PICCARD lmproving Communication and Collaboration of Developers" unter der Leitung von Dr. Janet Siegmund (Lehrstuhl für Informatik mit Schwerpunkt Software Engineering).

"Mit diesem großartigen Erfolg zeigt die Universität Passau, dass sie exzellente Forschung kann und den wissenschaftlichen Nachwuchs höchst effektiv fördert", kommentiert Präsidentin Prof. Dr. Carola Jungwirth die Zusage des Staatsministeriums.

Details zur Arbeit der Nachwuchsforschungsgruppe Data Policies

"Data Neutrality and Open Access": Zugang zu Daten in der digitalen Wirtschaft



Google, Apple, Facebook, Amazon - die wertvollsten Unternehmen der Welt haben eines gemeinsam: exklusiven Zugang zu den Daten ihrer Nutzerinnen und Nutzer. Welche Auswirkungen hat dies auf den Wettbewerb in digitalen Märkten? Wie beeinflusst der Zugang zu Daten Innovation und Konsumenten in Märkten, die sich gerade im Prozess der Digitalisierung befinden? Die Nachwuchsforschungsgruppe "Data Policies" der Universität Passau untersucht unter anderem diese Fragen und erhält dafür im Rahmen des Zentrum Digitalisierung.Bayern (ZD.B) Förderung vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst.

Die Geschäftsmodelle und Plattformstruktur großer Internetfirmen verändern den Wettbewerb in digitalen Märkten grundlegend: Google, Apple, Facebook, Amazon dominieren die Wirtschaft mit Summen, die zum Teil größer sind als die Leistung mancher europäischer Staaten. Der Schlüssel des Erfolgs liegt im Rohstoff der New Economy: Daten der Nutzerinnen und Nutzer. Diese dienen als Quelle von Innovation und Wettbewerbsfähigkeit - zugleich bauen die Firmen damit ihre marktmächtige Stellung weiter aus: Denn mehr Daten verbessern die Leistungen, was wiederum mehr Kundschaft anlockt, die wiederum noch mehr Daten liefert.

Welche Marktgesetze gelten in der New Economy? Und wie lassen sich diese sinnvoll regulieren? Welche Strategien sollten Unternehmen und Start-Ups im digitalen Wettbewerb mit Blick auf den Zugang zu Daten verfolgen? Ein Team um Dr. Daniel Schnurr, Akademischer Rat und Forschungsgruppenleiter an der Universität Passau, untersucht diese Fragen im Rahmen des Projektes "Data Neutrality & Open Access: Coherent Economic Policies for the Digital Economy". Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler analysieren diese Fragen mit Hilfe spieltheoretischer Modelle und testen die theoretischen Ergebnisse in ökonomischen Laborexperimenten sowie mit Computersimulationen.

Webseiten und Apps im Facebook-Dilemma

Zum Beispiel das Dilemma, in das Webseiten und Apps geraten können, wenn sie den Social-Login von Facebook oder anderen Plattformbetreibern verwenden: Zunächst verschafft dies beispielsweise der Webseite A einen Wettbewerbsvorteil gegenüber Webseite B. Denn A kann jetzt Nutzerinnen und Nutzern individuell zugeschnittene Werbung anzeigen, aber auch personalisierte Dienste bereitstellen. Wettbewerber B ist gezwungen, nachzuziehen und implementiert den Login ebenfalls. Der Wettbewerbsvorteil relativiert sich. Es gewinnt: Facebook. "Das soziale Netzwerk stellt sich besser, die Webseiten auf dem Werbemarkt in manchen Fällen sogar schlechter", erklärt Dr. Daniel Schnurr. Und es könnte für die Webseiten noch schlimmer kommen. Etwa wenn Facebook die zunehmende strategische Abhängigkeit nutzt, um den Social-Login kostenpflichtig zu monetarisieren oder die Nutzungsbedingungen für die Webseiten nachteilig zu ändern.

Der Rat des Wissenschaftlers an Webseitenbetreiber und App-Anbieter: "Webseiten sollten sorgfältig abwägen, ob sich der kurzfristige Wettbewerbsvorteil tatsächlich lohnt und wie sie langfristig negativen Folgen entgegenwirken können." Nur: Bleibt den Webseiten tatsächlich eine Wahl? Auch das ist eine Frage, die die Passauer Forschungsgruppe untersuchen wird. Es geht um Marktmacht und deren möglichen Missbrauch - sowie um die Frage, ob und wie die Stellung der großen Plattform-Betreiber sinnvoll reguliert werden kann. Neben Maßnahmen und Regeln, die die Firmen direkt betreffen könnten, untersucht die Forschungsgruppe auch Vorschläge die darauf abzielen, Nutzern und Nutzerinnen eine effektivere Kontrolle über ihre Daten zu ermöglichen. So analysiert das Forschungsteam in diesem Zusammenhang die möglichen Wirkungen der neuen EU-Datenschutzverordnung, die ab Mai 2018 anzuwenden ist. Diese räumt Nutzerinnen und Nutzern beispielsweise das Recht auf Daten-Portabilität ein.

Team arbeitet interdisziplinär

Das Team um Dr. Daniel Schnurr arbeitet in dem Projekt eng mit anderen Disziplinen zusammen und beleuchtet die Fragen etwa auch aus technischer und rechtlicher Sicht. Projektpartner ist Prof. Dr. Jan Krämer, Inhaber des Lehrstuhls für Wirtschaftsinformatik mit Schwerpunkt Internet- und Telekommunikationswirtschaft. Unterstützung erhält die Gruppe außerdem von Prof. Dr. Kai von Lewinski, Inhaber des Lehrstuhls für Öffentliches Recht, Medien- und Informationsrecht, sowie von Prof. Dr. Louisa Specht, Inhaberin des neuen Lehrstuhls für Europäisches und Internationales Informations- und Datenrecht.

Förderung durch das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst im Rahmen des ZD.B an der Universität Passau

Das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst fördert das Forschungsvorhaben im Rahmen des Zentrums Digitalisierung.Bayern (ZD.B) über eine Laufzeit von fünf Jahren. An der Universität Passau sind zwei der derzeit sieben Nachwuchsforschungsgruppen des ZD.B angesiedelt: Neben Dr. Daniel Schnurr und seinem Team ist dies die Informatikerin Dr. Janet Siegmund. Sie arbeitet mit ihrer Gruppe an einem Modell, das die Kommunikation von Software-Entwickelnden analysiert (mehr dazu). Darüber hinaus hat die Universität Passau den Lehrstuhl für Europäisches und Internationales Informations- und Datenrecht im Zuge einer Maßnahme des ZD.B erhalten (die Details).

Über das ZD.B

Aufgabe des Zentrums Digitalisierung.Bayern ist es, im Bereich der Digitalisierung die Forschungskompetenzen Bayerns weiter zu stärken und zu bündeln, die Kooperationen zwischen Wirtschaft und Wissenschaft zu Schlüsselthemen auszubauen, die Gründungsförderung zu intensivieren sowie den gesellschaftlichen Dialog zu Digitalisierungsthemen zu begleiten. Die im Rahmen des Zentrums Digitalisierung.Bayern geplanten Maßnahmen werden in ganz Bayern umgesetzt.




Projektleitung an der Universität Passau Dr. Daniel Schnurr (Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik mit Schwerpunkt Internet- und Telekommunikationswirtschaft)
Laufzeit 01.02.17 - 31.01.22
Website http://www.datapolicies.uni-passau.de/
Mittelgeber
Logo des MittelgebersBayStMWK - Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Logo des MittelgebersZentrum Digialisierung.Bayern ZD.B



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Details zur Arbeit der Nachwuchsforschungsgruppe PICCARD

PICCARD – Kollaboration von Software-Entwicklerinnen und -Entwicklern

PICCARD – Kollaboration von Software-Entwicklerinnen und -Entwicklern
Können Sicherheitslücken wie der Heartbleed-Bug vermieden werden? Ja, sagt Dr. Janet Siegmund, Informatikerin an der Universität Passau, und zwar mit Hilfe der richtigen Kommunikation. Sie und ihr Team arbeiten an einem Modell, das anhand der Kommunikation unter Software-Entwickelnden den Erfolg des jeweiligen Projekts vorhersagen kann. Das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst fördert die Nachwuchsforschungsgruppe im Rahmen des Zentrums Digitalisierung.Bayern.

Es war ein vermeintlich trivialer Fehler, der eine der schwersten Sicherheitslücken in der Geschichte des Internets auslöste: Der Heartbleed-Bug ist wohl zurückzuführen auf das Versehen eines Entwicklers, das auch bei der Überprüfung unentdeckt blieb. Der fehlerhafte Code landete in der Codebasis von OpenSSL, einer Open-Source-Software, die viele kontrollieren konnten. Doch auch hier fiel der Fehler nicht auf.

Kommunikation zentral für Projekterfolg

Ein Team der Universität Passau um Prof. Dr. Janet Siegmund erforscht im Rahmen des Projekts "PICCARD - Improving Communication and Collaboration of Developers", wie es zu solchen Fehlern kommen kann, und entwickelt ein Modell, um diese künftig zu vermeiden. Die Forscherinnen und Forscher konzentrieren sich auf die Kommunikationskultur zwischen Software-Entwickelnden. Denn Kommunikation entscheidet über den Erfolg eines Projekts: "Wenn Leute nicht miteinander reden, scheitern Software-Projekte", sagt Prof. Dr. Siegmund.

Das Modell soll den Erfolg einer Bandbreite von Software-Projekten prognostizieren können - von großen Vorhaben wie der Entwicklung eines Betriebssystems, bei dem Tausende Komponenten international zusammenspielen müssen, bis hin zu kleinen Projekten wie der Programmierung einer App. Dabei fließen Faktoren ein, die das jeweilige Vorhaben auszeichnen. Dazu zählt beispielsweise die Projektphase: "Ein sicherheitskritischer Bug erfordert synchrone, direkte Kommunikation. Bei der Entwicklung eines neuen Feature kann man auch asynchron kommunizieren, da Zeit keine so wesentliche Rolle spielt", erklärt Prof. Dr. Siegmund. Wenn es also kritisch wird, sollten alle Beteiligten miteinander sprechen.

Weiter fließen ein: individuelle Merkmale der Team-Mitglieder. Dazu gehören Präferenzen hinsichtlich der Kommunikation: Wer greift lieber zum Hörer? Wer schreibt Mails? Wem widerstreben Videokonferenzen? Welche Rollen spielen dabei Merkmale wie Persönlichkeit und soziale Intelligenz? Auch diese Faktoren tragen entscheidend zum Erfolg bei.

Das Team geht folgendermaßen vor: 
  • Zunächst werten die Forschenden das Kommunikationsverhalten von Entwicklerinnen und Entwicklern mit Hilfe von empirischen Studien aus 
  • In der zweiten Phase erstellen sie ein Modell individueller Merkmale der Beteiligten und zur Art und Weise, wie diese Charakteristika Kommunikation beeinflussen 
  • In der dritten Phase analysiert die Passauer Gruppe den Einfluss des Projekts auf die Kommunikationsstrukturen und individuellen Merkmale des Software-Teams 

Beteiligte und Förderung

Dr. Janet Siegmund leitet das Projekt. Wichtiger Kooperationspartner an der Fakultät für Informatik und Mathematik ist Prof. Dr. Sven Apel, Lehrstuhlinhaber für Software Engineering. In allen Phasen arbeitet das Forschungsteam mit Microsoft Research zusammen. Das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst fördert das Forschungsvorhaben im Rahmen des Zentrums Digitalisierung.Bayern (ZD.B) über eine Laufzeit von bis zu fünf Jahren.

Förderung des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst im Rahmen des ZD.B an der Universität Passau

An der Universität Passau sind zwei der derzeit insgesamt sieben Nachwuchsforschungsgruppen des ZD.B angesiedelt: Neben der Gruppe um Dr. Janet Siegmund sind dies Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler um Dr. Daniel Schnurr, Akademischer Rat am Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik mit Schwerpunkt Internet- und Telekommunikationswirtschaft. Er erforscht mit seinem Team aus wirtschaftswissenschaftlicher Perspektive die Marktmacht von Daten in der digitalen Wirtschaft (mehr dazu). Darüber hinaus hat die Universität Passau den Lehrstuhl für Europäisches und Internationales Informations- und Datenrecht im Zuge einer Maßnahme des ZD.B erhalten (die Details).

Über das ZD.B

Aufgabe des Zentrums Digitalisierung.Bayern ist es, im Bereich der Digitalisierung die Forschungskompetenzen Bayerns weiter zu stärken und zu bündeln, die Kooperationen zwischen Wirtschaft und Wissenschaft zu Schlüsselthemen auszubauen, die Gründungsförderung zu intensivieren sowie den gesellschaftlichen Dialog zu Digitalisierungsthemen zu begleiten. Die im Rahmen des Zentrums Digitalisierung.Bayern geplanten Maßnahmen werden in ganz Bayern umgesetzt.

Dieses Projekt wird durch das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst im Rahmen des Zentrums Digitalisierung.Bayern (ZD.B) gefördert.


Projektleitung an der Universität Passau Dr. Janet Siegmund (Lehrstuhl für Software Engineering I)
Laufzeit 01.02.17 - 31.01.22
Mittelgeber
Logo des MittelgebersBayStMWK - Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Logo des MittelgebersZentrum Digialisierung.Bayern ZD.B



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Lehrstuhl für Europäisches und Internationales Daten- und Informationsrecht

Prof. Dr. Louisa Specht

Zum 1. Januar 2017 hat Prof. Dr. Louisa Specht den Lehrstuhl für Europäisches und Internationales Informations- und Datenrecht der Universität Passau übernommen und damit eine von 20 neuen Professuren, die im Rahmen des ZD.B an bayerischen Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften eingerichtet werden. "Die Digitalisierung stellt das Recht vor immer neue Herausforderungen, denen ich mich eingehend widmen werde. Die Kooperation des Lehrstuhls mit dem Zentrum Digitalisierung.Bayern wird dabei Praxis und Forschung in großartiger Weise miteinander verbinden", so Specht.

Louisa Specht übernimmt den Lehrstuhl für Europäisches und Internationales Informations- und Datenrecht

"Zentrum Digitalisierung.Bayern": Universität Passau erhält Lehrstuhl für Europäisches und Internationales Informations- und Datenrecht

Themenplattform "Bildung, Wissenschaft und Kultur"

Prof. Dr. Burkhard Freitag als Sprecher berufen

Prof. Dr. Burkhard Freitag

Bayerns Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle und Wirtschaftsministerin Ilse Aigner haben am 6. Februar die drei Sprecher der Themenplattform "Digitalisierung in Bildung, Wissenschaft und Kultur" des ZD.B berufen. Unter ihnen ist Prof. Dr. Burkhard Freitag, Lehrstuhlinhaber für Informatik mit Schwerpunkt Informationsmanagement an der Universïtät Passau. Er wird innerhalb der Themenplattform künftig für den Arbeitskreis Wissenschaft sprechen. Außerdem als Sprecher berufen wurden Prof. Dr. Peter Hubwieser (TUM School of Education; zuständig für den Arbeitskreis Bildung) und Prof. Dr. Dr. h.c. Julian Nida-Rümelin (Ludwig-Maximilians-Universität München; Arbeitskreis Kultur). mehr

Innovationslabor TAKTICS

„TAKTICS for Digitalisation in Industry” setzt im Rahmen der qualitätsgesicherten, universitären Lehre innovative Lehrangebote um. Basierend auf didaktisch aufbereiteten Anforderungen der Industrie, werden mit agilen Entwicklungs- und Prototyping-Methoden systemische Lösungen aus Software und Hardware praktisch umgesetzt und implementiert sowie in der Anwendungsdomäne verifiziert. „Ein ganzheitlicher Designprozess von der Idee bis zum real verifizierten Prototypen in allen Bereichen der Digitalisierung ist charakterisierend für ‚TAKTICS‘ und bedingt die Kooperation zwischen Wirtschaft und Universität“, so Prof. Dr. Matthias Kranz, der das Projekt leitet. Die Begleitung durch einen erfahrenen Coach von der Universität stellt die Wissenschaftlichkeit des Vorgehens sowie die hohe Qualität der didaktischen Betreuung sicher. Die Begleitung durch einen Praktiker aus einem Unternehmen als Mentor sichert den unmittelbaren Bezug zur betrieblichen Praxis und deren Anforderungen an innovative Lösungen. Das Innovationslabor ermöglicht so einen einzigartigen Kompetenzzugewinn bei den Studierenden und einen hohen Innovationsgrad bei den Lösungen für die Unternehmen. Der Transfer universitären Wissens in die gewerbliche Wirtschaft und die Anwendung von theoretischem Wissen und Forschungsmethoden stehen dabei im Fokus. Die strikte Einhaltung eines ganzheitlichen Designprozesses – von der Idee zum real verifizierten Prototypen in allen Bereichen der Digitalisierung – ist charakterisierend für „TAKTICS for Digitalisation in Industry“ und bedingt die Kooperation zwischen Wirtschaft und Universität.