Universitätsentwicklungsplanung und Zielvereinbarungen

Universitätsentwicklungsplanung und Zielvereinbarungen

Luftbild vom Campus der Universität Passau

Universitätsentwicklungsplan 2018–2022

Download

Die Universität Passau will bis zu ihrem 50. Geburtstag im Jahr 2028 zu einem der führenden Zentren in Europa für interdisziplinäre Grundlagenforschung zu den gesellschaftlichen Auswirkungen der Digitalisierung werden.

Mit dieser Vision schreibt die Universität Passau das erfolgreiche Ausbauprogramm Technik Plus fort. Sie fokussiert ihre Forschung auf die Themenschwerpunkte "Digitalisierung, vernetzte Gesellschaft und (Internet)Kulturen", "Europa und globaler Wandel" sowie "Migration, nachhaltige Entwicklung und gerechte Ordnung". Um auch zukünftigen gesellschaftlichen Herausforderungen gerecht zu werden, bekennt sich die Universität Passau zur Vielfalt in Forschung und Lehre und fördert diese.

Die Universität Passau will weiterhin eine zukunftsfähige, international sichtbare und attraktive bayerische Universität mit exzellenter, wettbewerbsfähiger Forschung und starker, innovativer Lehre sein – eine Universität für Europa und dessen Herausforderungen in Gegenwart und Zukunft. Sie strebt an, exzellente Forschung zu fördern und die ohnehin sehr guten Arbeitsbedingungen an der Universität Passau – insbesondere auch für die Studierenden und den wissenschaftlichen Nachwuchs – weiterhin kontinuierlich zu verbessern.

Der Universitätsentwicklungsplan (UEP) 2018–2022 definiert sieben Strategiebereiche: 

  1. Forschung, Nachwuchsförderung und Internationalisierung,
  2. 
Studium, Lehre und Internationalisierung,
  3. Wissens- und Technologietransfer, 

  4. Qualitätsmanagement und Diversity, inklusive Gleichstellung, 

  5. Digitalisierung der akademischen Infrastruktur/IT,
  6. 
Personelle und finanzielle Infrastruktur/Baumaßnahmen sowie
  7. 
Governance.

Für diese Bereiche wurden Ziele festgelegt, Interessengruppen identifiziert sowie konkrete Maßnahmen zur Weiterentwicklung und Profilierung definiert. Dabei wurden die zentralen Ziele des Freistaats Bayern für die Entwicklung der bayerischen Hochschulen, die im Innovationsbündnis Hochschule 4.0 festgehalten sind, berücksichtigt und ein Weg der Umsetzung aufgezeigt. 

Die Strategiebereiche (1) bis (3) definieren die Kernaufgaben der Universität Passau. Die Strategiebereiche (4) bis (7) liefern die grundlegenden strukturellen Voraussetzungen zum Erfüllen der Kernaufgaben. Die einzelnen Strategiebereiche der Universität Passau werden in Kapitel II des UEP 2018-2022 zunächst definiert sowie ihre jeweiligen strategischen Teilziele klar gefasst. Mit den einzelnen Maßnahmen zur Realisierung dieser strategischen Teilziele (Kapitel III des UEP 2018-2022) tragen sie maßgeblich dazu bei, dass die Universität Passau ihre Ziele erreichen wird.

Fakultätsübergreifender Strategieprozess

Bereits seit 2012 wird im Rahmen des Programms Technik Plus an der Universität Passau ein fakultätsübergreifender Strategieprozess umgesetzt, dessen einzelne Maßnahmen in engem Zusammenhang mit dem Themenschwerpunkt "Vernetzte Gesellschaft, Digitalisierung und (Internet)Kulturen" stehen. Im April 2016 begann eine neue Runde der Universitätsentwicklungsplanung. Als Plattform für die entsprechenden Diskussionen diente die Erweiterte Universitätsleitung. Auf dieser Grundlage wurde von den vier Fakultäten jeweils ein Entwicklungsplan erstellt, dessen Überlegungen und Zielsetzungen in den  Universitätsentwicklungsplan 2018-2022 eingeflossen sind.

Zielvereinbarungen

Mit diesem Prozess hat sich die Universität Passau auf die Erneuerung ihrer Zielvereinbarungen im Jahr 2019 mit dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst vorbereitet, die auf dem im Juli 2018 beschlossenen Innovationsbündnis Hochschule 4.0 sowie dem Universitätsentwicklungsplan 2018-2022 basieren werden.

Der Freistaat Bayern sichert den staatlichen Hochschulen mit den Zielvereinbarungen verlässliche finanzielle Rahmenbedingungen für einen Zeitraum von fünf Jahren zu. Die Hochschulen ihrerseits verpflichten sich, die erforderlichen Ausbildungskapazitäten sicherzustellen, die Qualität in der Lehre systematisch weiterzuentwickeln und weitere hochschulpolitische Zielsetzungen des Innovationsbündnisses nachdrücklich zu verfolgen, etwa die Internationalisierung oder auch die Gleichstellung. Den Hochschulen wurde auch Spielraum für eigene, individuelle Zielsetzungen überlassen.

Auf der Internetseite des Ministeriums finden Sie weitere Informationen sowie die aktuellen und vorherigen Zielvereinbarungen aller bayerischen Hochschulen.