Meldung

Deutsch-österreichisches Projekt ISEM schafft neue Plattform für exzellente Industriedienstleistungen aus der Region

Das Centrum für Marktforschung der Universität Passau entwickelt seit März 2016 zusammen mit der Fachhochschule Oberösterreich einen Industrial Service Excellence Monitor (ISEM). Ziel ist es, die Dienstleistungs-Exzellenz in Industrieunternehmen des Landes Oberösterreich und des Regierungsbezirks Niederbayern abzubilden und Unternehmen auf ihrem Weg hin zu hochqualitativen und innovativen industriellen Dienstleistungen zu begleiten. Das INTERREG-Projekt wird zusammen mit den assoziierten Partnern – das Niederbayern-Forum e.V. sowie die Business Upper Austria – durchgeführt.

Doris Ehrlinger, David Tempelmayr (von links, beide FH OÖ), Dr. Stefan Mang (Universität Passau), Prof. Margarethe Überwimmer (FH OÖ), Anna Biedersberger (Universität Passau), Christian Stadlmann (FH OÖ). Foto: FH Oberösterreich
Doris Ehrlinger, David Tempelmayr (von links, beide FH OÖ), Dr. Stefan Mang (Universität Passau), Prof. Margarethe Überwimmer (FH OÖ), Anna Biedersberger (Universität Passau), Christian Stadlmann (FH OÖ). Foto: FH Oberösterreich

"Immer mehr Industrieunternehmen sehen sich nicht mehr nur als reiner Sachgüterhersteller, sondern vielmehr als Lösungsanbieter. Neben Ersatzteilen, Wartungsverträgen oder anderen klassischen Dienstleistungen entwickeln die Unternehmen eine ganzheitliche Service-Kultur um ihren Kunden innovative Produkt-Service-Lösungen anzubieten", erklärt Dr. Stefan Mang, Geschäftsführer des Centrums für Marktforschung. "Service Excellence bedeutet somit seinen Kunden Service auf höchstem Niveau zu bieten und damit zu begeistern. Im gesamten Unternehmensumfeld gilt es hierzu, Servicekompetenz und -infrastruktur aufzubauen."

Um die Regionen und ihre Industrieunternehmen auf dem Weg zu einer "Service Excellence" zu begleiten, ist es entscheidend die Leistungsfähigkeit fortlaufend zu erfassen und aufzuzeigen, über welche Faktoren Dienstleistungsqualität verbessert werden kann, um daraus passende Handlungsempfehlungen abzuleiten. In diesem Themenfeld setzt das auf drei Jahre angelegte INTERREG Projekt des Centrum für Marktforschung der Universität Passau und der Fachhochschule Oberösterreich an. Es soll Firmen in Niederbayern und Oberösterreich ermöglichen, ihren aktuellen Stand in definierten Dimensionen der Industrial Service Excellence zu ermitteln, mit anderen Unternehmen zu vergleichen und fortlaufend Handlungsempfehlungen zu erhalten.

Hierzu werden zunächst "Best-Case" Beispiele identifiziert. Das Team um Prof. Margarethe Überwimmer (FH Oberösterreich) und Dr. Stefan Mang (Universität Passau) zeigen auf, wie erfolgreiche Unternehmen vorgegangen sind, und was andere daraus lernen können. Hierzu werden nicht nur kleine und mittelständische Unternehmen einbezogen, sondern auch Großunternehmen. "Mit Hilfe einer empirischen Erhebung unter Industrieunternehmen wird ein Online-Monitor entwickelt, mit Hilfe dessen Industrieunternehmen die eigene Dienstleistungsqualität anhand der ermittelten Erfolgskriterien fortlaufend bewerten und vergleichen können", so Stefan Mang. "Dabei sollen die Unternehmen Anhaltspunkte bekommen, wie sie im Bereich Service Excellence aufgestellt sind und mit welchen Maßnahmen sie sich verbessern können." Dabei stehe vor allem das branchenübergreifende Lernen im Vordergrund. Zudem ermögliche das Monitoring wirtschaftspolitischen Akteuren, die Dienstleistungsqualität in den Regionen Niederbayern und Oberösterreich zu bewerten, wodurch eine gezielte Unterstützung abgeleitet werden könne.

Im Rahmen des Projektes ermöglicht das Niederbayern-Forum e.V. als assoziierter Partner den Austausch und Transfer mit den Unternehmen. "Gerade für "Niederbayern als Heimat starker Industrieunternehmen ist das Angebot exzellenter industrieller Dienstleistungen ein wichtiges Zukunftsthema", so Bertram Vogel, der Geschäftsführer des Niederbayern-Forum e.V.

Katrina Jordan | 27.04.2016

Downloads

Kontakt

Pressestelle

Tel.: +49 851 509-1439 kommunikationatuni-passau.de

Rückfragen zu dieser Pressemitteilung richten Sie bitte an das Referat für Medienarbeit der Universität Passau.