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"Grenzgänge im seltsamen Land": Lesung mit Bernhard Setzwein

Musikalische Begleitung von Erwin Rehling und Bertl Wenzl

Erwin Rehling (von links), Bernhard Setzwein und Bertl Wenzl
Am 3. März in der Hoftaferne auf Schloss Neuburg: Erwin Rehling (von links), Bernhard Setzwein und Bertl Wenzl.

"GESCHICHTEN – GEDICHTE – WEGMARKIERUNGEN": Unter diesem Motto steht auch die zweite Lesung der Veranstaltungsreihe "Literatur auf der Neuburg", die vom Institut für Kulturraumforschung Ostbaierns und seiner Nachbarregionen (IKON) der Universität Passau und von Schloss Neuburg gemeinsam getragen wird. Nach Harald Grill im vergangenen Jahr setzt am Mittwoch, 3. März, um 19.30 Uhr Bernhard Setzwein mit seiner Lesung "Grenzgänge im seltsamen Land" die Reihe in der Hoftaferne fort. Musikalisch begleitet wird er von Erwin Rehling und Bertl Wenzl. Der Eintritt kostet 12 bzw. 8 Euro.

Bernhard Setzwein

Der Autor Bernhard Setzwein beschäftigt sich schon lange mit der bayerisch-böhmischen Grenze, ebenso wie mit den "dahinter" sich eröffnenden mittelosteuropäischen Kulturräumen. In seinem zuletzt erschienenen Roman "Ein seltsames Land" war es zum Beispiel der von Adalbert-Stifter-Sätzen auf wundersame Weise gewandelte Staubsaugervertreter Lober, der sich aufmachte zu einer Reise ins Böhmische und noch weiter in Richtung eines nach wie vor wilden Ostens. Doch nicht nur seine literarischen Helden sind Aufbrechende und Wanderer, Bernhard Setzwein selbst geht gerne auf Reisen, ob an der Donau, ob über den Fußweg von Amberg nach Prag, oder in Tschechien, der Slowakei und Rumänien. Von letzteren Erlebnissen erzählt das Buch "Das blaue Tagwerk. Fast nichts 1997 bis 2009".  

Erwin Rehling (diverse Schlaginstrumente) und Bertl Wenzl (Tuba, Saxophon)

Eine bessere musikalische Begleitung für den grenzgängerischen Autor als Erwin Rehling und Bertl Wenzl lässt sich kaum denken. Der Musiker an diversen Schlaginstrumenten und der Bläser von Tuba und Saxophon sind selbst passionierte Grenzgänger zwischen den Musikstilen, ein bayerischer Grundton allerdings ist aus ihren Improvisationen immer wieder herauszuhören. Im freien Zusammenspiel, das Raum für die schrägesten, aber auch zartesten Spontanreaktionen gibt, entsteht eine kleine sensible Schlag- und Blasmusik.

 

"Literatur auf der Neuburg"

Das Institut für Kulturraumforschung Ostbaierns und seiner Nachbarregionen (IKON) der Universität Passau und Schloss Neuburg haben im vergangenen Jahr mit "Literatur auf der Neuburg" eine neue Veranstaltungsreihe gegründet. In loser Folge sollen Lesungen insbesondere von Schriftstellern aus der Region stattfinden.

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Thoralf Dietz | 24.02.2010

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