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Mal eben die Welt retten: Passauer Studenten auf der Harvard WorldMUN



Waren im mexikanischen Puebla (von links):
Arne Schröer, Petra Gross, Monika Mayer, Maria Debre,
Eva-Maria Kandlinger, Felix Hofmann, Nora Sophie
Lietzmann, Markus Mayr, Ina Grimmer, Marian Sutholt.

Sie gilt als inoffizielle "Schule der Diplomatie": die renommierte Harvard World Model United Nations (www.worldmun.org), mit etwa 1.650 Studierenden aus über 40 Ländern eine der größten UNO-Simulationen weltweit. Auf der Konferenz, die von der Harvard University jährlich in einem anderen Land ausgerichtet wird, übernimmt jede teilnehmende Hochschule die Rolle eines UNO-Mitgliedstaates, der von den einzelnen Studenten in den simulierten UN-Entscheidungsgremien vertreten wird. Ziel und Inhalt ist es, internationale Zusammenarbeit und Verständnis für globale Konflikte, fremde Kulturen sowie die komplexen Strukturen der Weltorganisation interaktiv zu vermitteln. Seit 2006 gibt es an der Universität Passau eine Hochschulgruppe, die sich diesem Ideal widmet: die Model United Nations Society (www.mun-passau.org). Zehn Passauer waren Ende März in Mexiko und vertraten dort die Interessen Tunesiens.

Aus dieser Hochschulgruppe ging auch die Delegation hervor, die im mexikanischen Puebla nun bereits ein zweites Mal die Universität Passau auf der WorldMUN vertreten und als Delegierte der Republik Tunesien in sechs verschiedenen Komitees - der historischen Generalversammlung von 1971, dem Ausschuss für Abrüstung und internationale Sicherheit, der Internationalen Atomenergieorganisation, der Welthandelsorganisation, der Afrikanischen Union und dem Hohen Flüchtlingskommissariat - ihr Können unter Beweis stellen konnten. Begleitet und in ihrer inhaltlichen Vorbereitung unterstützt wurden die Studierenden der Juristischen und Philosophischen Fakultät, die internationale MUN-Expertise sowie reichlich Auslandserfahrung mitbringen und insgesamt zwölf Sprachen beherrschen, heuer erstmals von einem so genannten Faculty Advisor, einem Mitarbeiter des Lehrstuhls für Politikwissenschaft II der Universität. Die Vorbereitung und Organisation der Wettbewerbsteilnahme, die unter anderem Beratungen mit dem tunesischen Konsul und ein mehrtägiges Verhandlungstraining durch den ehemaligen deutschen Botschafter, Dr. Alexander Mühlen, einschloss, lag indes allein bei der neunköpfigen Studentendelegation, die mit einem hohen Maß an Motivation, Engagement und Teamgeist über ein Jahr hinweg selbständig an der Realisierung ihres Projektes arbeitete. Die hohen Kosten für Vorbereitung und Durchführung waren allerdings nur mit externer Hilfe zu finanzieren: Es ist der großzügigen Unterstützung der Robert Bosch Stiftung, des DAAD, der Universität Passau und der Henkel KGaA sowie Fairbrother Lenz Eley, Hans Schmidt Kartonagen und Druck GmbH und dem Verlagsbüro Sabine Opitz zu verdanken, dass die Delegation an der Konferenz in Mexiko teil- und diese außergewöhnliche Möglichkeit wahrnehmen konnte.

Weitere Informationen:
http://mun-passau.org/

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Thoralf Dietz | 29.04.2008

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